Archive for the Aktuelles Category

Kacke am Dampfen: Nazis träumen von „Brauner Hilfe“

Posted in Aktuelles, Humor with tags , , , , , , , , on 14. Januar 2009 by Thiazi Watch

So liebe BlogfreundInnen, wir sind wieder zurück aus dem verlängerten Urlaub. Das ham wir uns auch verdient nach so vielen Scherereien mit der Nazi-Brut. In alter Frische sind wir wieder da, um den Nazis auf die Finger zu hauen äh schauen. Allerdings lassen wirs dabei erstmal bissl langsamer angehen. Wir sind ja auch nicht mehr die jüngsten *hust* ^^

scheisse
Wieder mal ein exklusiver und enthüllender Fund aus dem stinkigen Nazi-Forum „Thiazi„. Die Nazi-Kacker faseln jetzt etwas von einer „Braunen Hilfe„, die sie sich wohl nach dem Vorbild der Roten Hilfe vorstellen. Na ob das was wird ….

Vorerst haben sie jedenfalls nur geistigen Dünnschiss anzubieten wie das undefinierbare Thiazi-Neumitlglied (oder Ohneglied … sorry der musste sein ^^) „Atlind„:

Deutschland braucht die „Braune Hilfe“ zur Unterstützung unserer im BRDDR-Kerker gefangenen Kameraden.
So wie die „Rote Hilfe“ der Kommunisten existiert müssen wir uns wehren und Solidarität in der Volksgemeinschaft zeigen, für diejenigen, die für ihre nationale Überzeugung
einsitzen.

Konkreter Anlass ist das unverhältnismäßig harte Urteil gegen den Kameraden Kevin Schnippkoweit durch das Landgericht Kassel.

Altermedia berichtete.

Tatvorwurf war das Verprügeln zweier Zecken im SED-PDS-Camp.

Obwohl nicht vorbestraft, hat er 2 1/4 Jahre Knast bekommen, die er auf Grund seiner Weltanschauung wahrscheinlich bis zum letzten Tag absitzen wird, ohne auf vorzeitige Entlassung hoffen zu können.

Jede prügelnde Musel hätte dafür Bewährung bekommen.

Das Urteil war eindeutig politisch motiviert.

Ich bitte um Vorschläge, wie wir das organisieren können.

Andere Nazis reagieren darauf eher skeptisch:

Also ich finde diesen Namen einfach nur dumm !!! Außerdem haben wir doch die HNG . Aber über jede Hilfe, egal wie der „Verein“ nun heißt, werden die inhaftierten Kameraden dankbar sein .

(„honouryourblood„)

Naja entschuldigung..

Das Verprügeln seiner seits war sicherlich auch politisch motiviert..

Wenn man eben meint, jeden anders Denkenden verprügeln zu müssen, dann hat man es nun mal nicht anders verdient!!

Man kann auch anders seine Überlegenheit kundtun, dafür brauchs keine Prügelei! Und es folgen auch keine Haftstrafen!

(SavageRevenge)

Wie Final War und andere schon gesagt haben ist es SCHWACHSINN, da wir schon die HNG und die macht Ihre Arbeit gut, auch wir haben zum Julfest an die komplette HNG Liste Grußkarten an die Kameraden geschickt.

Ich denke das es das Problem des NW ist das jeder, der was „machen“ möchte, gleich an eine Gruppe/Kameradschaft und/oder Organisation aus dem Boden stampfen möchte. Wenn ich da gleich mal an München denke, da haben wir glaube ich mitlerweile 10 + x Gruppen und in jeder ist jeder und alle machen alles und alle sind die Besten und alle sind Führer. So ist das nun mal, ich weiß nicht ob das überall so ist, aber den Anschein macht es mir momentan.

Mein Tipp: organisiert euch in vorhanden Gruppen/Kameradschaften/Organisationen. Da macht ihr mehr aus! Man kann sich jetzt streiten ob AN oder nicht AN, da kann man sicherlich auch mal etwas trennen, denn jedermann Sache ist das Eine oder das Andere nicht, aber dann wenigstens zusammenarbeiten. Der NW wird nicht stark aus Quantität sondern Qualität! Eine gute Mischung aus beidem ist natürlich nur von Vorteil! Aber nur Masse kann nicht zum Ziel führer, vorallem wenn ich mir dann die Leute anschaue, die auf Masse statt Klasse setzten.

„Wir sind viele, wir sind laut und unser Wissen ist unsere FAUST!“

(Patria-more)

Jaja, die Nazis. Weit ist es nicht her mit der „Solidarität“ für Kameratten-Schweine wie den verhinderten Totschläger Schnippkoweit. Wenn jeder ein kleiner Führer sein will, dann führt eigentlich jeder jeden. Das heisst aber: keiner führt irgendjemanden. Anarchie ist machbar, brauner Nachbar! Denkt einfach mal konsequent und setzt eueren grössenwahn konsequent in die Praxis um – Dann braucht ihr weder HNG noch „braune Hilfe“!

In diesem Sinne Prost Neujahr ^^

Advertisements

Antikriegsdemos in Israel: Wo bleibt die deutsche Linke?

Posted in Aktuelles, Antifa, Gastbeiträge with tags , , , , , , , , , , , , , on 5. Januar 2009 by Thiazi Watch

Mal was anderes (aus aktuellem Anlass). Wir können uns ja nicht immer mit den Nazis befassen:

29. Dezember 2008

Tel Aviv: 15.000 auf Friedensdemo

geschrieben von Antifaschistische Linke Berlin

Der Überfall des Staates Israel auf das Palästinensergebiet Gaza stößt international auf große Kritik von Linken [aktuelles]. In Israel zogen am Samstag (3.1.09) 15.000 Linke durch Tel Aviv mit der Forderung nach einem Ende des Krieges und der Besatzung [jW, Gush Shalom].
Wir verweisen zudem auf aktuelle Erklärungen aus Israel von Uri Avnery (Gush Shalom), NGO-Bündnis, KP-Israels sowie Anarchist Agaist the Wall.
Weitere Erklärungen von: Informationsstelle Militarisierung (IMI), Friedensratschlags, Die Linke sowie der NGOs medico und IPPNW.

Verschwiegen werden in den Medien Proteste gegen den Krieg in Israel. Die israelisch Polizei reagierte bereits mit Repression und Festnahmen auf Proteste vor einer Militar-Basis [Info].

Die Gruppe Anarchist Against the Wall berichtet von Zusammenstößen zwischen Antimilitaristen und der Polizei in Israel.
Nach einem Bericht sitzen 200 Aktivisten in Israel in Haft, nachdem sie gegen die Überfall auf Gaza protestiert hatten [Info].

Am Samstag, 3.1.2009 zogen rund 15.000 linke Aktivisten aus Parteien, Friedensorganisationen sowie linksradikalen und anarchistischen Gruppen durch Tel Aviv [jW-Bericht | Bilder | Indy-Bericht]. Jüdische Fundamentalisten protestierten am Rand der Demo [Foto].

Lesenswert ist auch ein Interview mit einem PFLP-Sprecher. Info: Indymedia-Israel

<!–   –>

Link.

Deutlich wird hier, dass der widerstand der jüdisch-israelischen Linken gegen den völkermordenden Krieg gegen die Zivilbevölkerung von Gaza eine Realität ist. Umso beschämender ist es, dass Indymedia Germany (wir haben berichtet) vollständig und kritiklos auf die prozionistische Linie eingeschwenkt ist. Eine solche „Strategie“ (wenn es denn eine wäre) ist der hiesigen Linken unwürdig. Noch schlimmer! Sie ist gefährlich. Denn so erhalten die Nazis die Gelegenheit, das Thema des antiimperialistischen Freiheitskampfs des palästinensischen Volkes für sich zu reklamieren (unter dem Vorzeichen einer Verbrüderung mit der Hamas).

Auch hierfür gibt es inzwischen mehrere Beispiele im Thiazi Forum:

Nazis unterwandern Wikipedia

Posted in Antifa, Aktuelles with tags , , , , , , , , , , on 4. Januar 2009 by Thiazi Watch

Nazibitionist

Nachdem Nazis schon seit längerem und mit bisher eher mässigem Erfolg versucht haben, ein eigenes konkurrenzprojekt zu Wikipedia namens „Metapedia“ aufzuziehen, legen sie es vermehrt wieder darauf an, die ihrer Ansicht nach zu linke politische Linie auf Wikipedia zu ihren Gunsten zu beeinflussen. Dabei haben sie es erwartungsgemäss vor allem Geschichtsklitterung (Holocaust-Leugnung, Verharmlosung des Hitlerregimes etc.) abgesehen. Daneben wird auch massiv versucht, in aktuellen gesellschaftlich-politischen Themen unterschwellige Meinungsmanipulation zu betreiben.

Symptomatisch dafür ist ein thread im Thiazi Forum mit dem Titel „Wikipedia auf dem Weg zur Freiheit„.

Hier einige Auszüge daraus:

Der user Agrippa“ schreibt:

Wikipedia sollte objektiver werden – alleine dadurch, dass sachliche und faktenorientierte auf viele Bereiche eingegangen wird, etwa der Geschichte, Rassenkunde, aktuellen Politik, Wirtschaft, Organisationen, Zusammenkünfte und dergleichen, sowie linksextrem-kulturmarxistisches Gedankengut keinen oder zumindest weniger Platz findet, ist schon sehr, sehr viel getan.

Ob irgendein Liedtext zitiert wird oder ähnliches ist doch absolut sekundär und als feste Propagandaplattform kann man es wohl auch kaum nutzen, aber entscheidend ist und bleibt die sachliche Darstellung, sowie das blockieren von kulturmarxistische-liberalen Verzerrungen. Am Ende bewirkt dies viel mehr als platte Propaganda oder in vielen Fällen auch alternative Online-Lexika, da Wikipedia einfach am stärksten frequentiert wird.

Insofern ist jeder ehrlich gemeinte und gut umgesetzte Versuch Wikipedia zu einem objektiveren Nachschlagewerk zu machen positiv zu werten, trotz der bekannten Einschränkungen und Schwierigkeiten. Darauf verzichten und sich davon zurückzuziehen ist jedenfalls keine Lösung. Das ist genauso wie wenn man auf Parteibasis und offizielle Organisation gänzlich verzichtet, dass wird am Ende nur den Gegnern mehr nutzen als der eigenen Bewegung.

Die intelligenteren Nazis haben demnach erkannt, worum es geht: Nicht nur um die Schaffung alternativer Strukturen von Rechts, sondern vor allem um das Einsickern in den mainstream. Eine Gefahr, die von antifaschistischer Seite nicht stark genug betont werden kann.

Zuvor schrieb ein Nazi unter dem Pseudonym „derbote“:

Ich bin jetzt schon einige Zeit bei Wikipedia registriert, daher kenne ich die Zustände gut. Seit einiger Zeit fällt mir auf, dass die Linken unter Druck geraten. Der bekennende Kommunist Brummfuss, der Gründer einer Seite, die „rechtsextreme Autoren“ beobachten soll ist unbegrenzt gesperrt worden. Die Volksfeinde vom „Diderot-Club für eine freie Wikipedia“ werden auch nacheinander gesperrt.
Erfreulicherweise werden unsere Aktivisten freundlicher behandelt. Der allseits geschätzte MARK wurde nicht wie üblich schnell und undurchsichtig gesperrt, sondern bekam einen Sperrnachlass, nachdem er einen Linken beschimpft hatte. Viele Zeitschriften und Internetseiten dürfen jetzt wieder genannt werden, nachdem sie jahrelang unterdrückt wurden.
In den Artikeln wird die linke Propaganda immer weniger.

Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um Wikipedia den Bolschewisten zu entreissen und mit nationalem Wissen zu füllen. Gibt es hier noch andere Leute mit einem Wikipedia-Zugang? Wenn ja möchte ich euch bitten, mit mir Kontakt aufzunehmen um einige wichtige Aktionen mit Unterstützung durchführen zu können.

Offenkundig besitzt hier jemand insider-Infos über den Wikipedia-Betrieb. Beweis dafür, dass sich das Interesse der Nazis nach wie vor stark auf diese Seite konzentriert bleibt, auch paralell zur Alternative „Metapedia“.

Während „derbote“ in Vorfreude über einen von ihm herbeifantasierten Wiki-Rechtsruck schweltg äussert sich „fritzderkleine“ skeptischer:

Quatsch,
Wikipedia ist und bleibt von links manipuliert. Wenn ihr ein nationales Lexikon sucht, solltet ihr bei Metapedia reinschauen.

http://de.metapedia.org/wiki/Hauptseite

Vergleicht nur mal die Seiten zu Adolf Hitler und ihr werdet den Unterschied sehen:

http://de.wikipedia.org/wiki/Hitler

http://de.metapedia.org/wiki/Hitler

Und bei Kathpedia wird man gleich weitergeleitet:

http://www.kathpedia.com/index.php/Totalitarismus

Derbote“ antwortet darauf:

Natürlich gibt es Pnach wie vor Propaganda der Linken, aber jetzt ist wie schon oben erwähnt ein Anfang zum Ende der linken Vorherrschaft sichtlbar. Man muss sofort aktiv werden, um die Lücke zu füllen. Viele Linke geben jetzt auf, wodurch ihre Verteidigungskraft geschwächt ist = zum Angriff.

Vor einigen Monaten zitierte ein Administrator ein Lied von Zyklon B. Natürlich sind einige Querulanten aktiv geworden, es hat ihnen aber niemand zugehört. Ein Spinner wollte den Administrator sperren lassen, im Endeffekt wurden aber er und einige andere Linke, die ihn unterstützt hatten gesperrt.

Man muss diese Gelegenheit wahrnehmen, wenn man die Linken aus Wikipedia vertreiben will. Jetzt ist Wikipedia bereit, es kann sich natürlich ändern, wenn man nichts unternimmt.

Und weiter …

Es ist wichtig, dass möglichst viele Leute mitmachen. Das ist die Gelegenheit, die Linken zurückzuschlagen. Wenn es die Seite nicht mehr gibt können die Linken nur schwer beobachten, was sich in den wichtigen Artikeln tut.

Mit „die Seite“ ist die Wiki-Beobachtungsseite „Nazipedia“ gemeint.

Hier ist eine klare Strategie der Nazis zu erkennen, die nicht auf die leichte schulter genommen werden sollte. Die angebliche linke Vorherrschaft auf tatsächlich freien Plattformen wie Wikipedia (deren Schwäche gerade in ihrer Freiheit und demokratischen Struktur besteht) soll durch systematische Unterwanderung gekippt werden. Gegen „kulturmarxistische“ Wiki-Editoren und Admins werden Intrigen gesponnen und Taktiken entwickelt, um die Inhalte von Wiki-Beiträgen zu beeinflussen. Aufschlussreich auch die Aussage des braunen Hetzers und Plakatschmierers „Wolfgang Reinhard„:

  1. Eine Objektivität gibt es nicht.
  2. Es mag bestimmte naturwissenschaftliche Erkenntnisse geben wie z.B. die chemische Formel für Wasser, die jedes Lexikon gleich beantwortet.
  3. Wer sind aber die Macher und Finanziers von Wiki – Ja – WER sind sie?
  4. Die gleiche Frage könnte ich auch an sogenannte NGO (Non Governmental Organisations) stellen wie Amnesty International, ATTAC usw.
  5. Was will ich damit sagen? Jeder hat eine Weltanschauung. Verkürzt ausgedrückt: Internationalismus oder Nationalismus. Materialismus (Marxismus bzw. Liberalismus) oder Idealismus. Beide sind wie Feuer und Wasser – und lassen sich nicht miteinander verbinden.
  6. Im Klartext: Wiki ist wie auch die anderen NGO eine Vorfeld-Organisation der Internationalisten, die ihre Weltanschauung langfristig in allen Feldern durchsetzen wollen. Sie versuchen alle denkbaren internationalistischen Positionen von links bis konservativ abzudecken. Um somit eine Pluralität der Meinungen und Positionen vorzugaukeln.
  7. Siehe auch: Metapedia und Dia-Schau: http://de.metapedia.org/wiki/Benutzer:Wolfgang_Reinhard

Wir können den Nazis wieder mal dankbar sein, dass sie doof genug sind, ihre Pläne in solcher Weise öffentlich zu machen. Mitlesenden WikipedianerInnen empfehlen wir verstärkte Wachsamkeit bei der Abwehr getarnter Nazis, die ihr braunes Gedankengut unbemerkt auf Wikipedia unterbringen wollen.

Weitere Links zum Thema:

Wikipedia wird immer brauner

Anzeige gegen Wikipedia wegen Nazi-Propaganda
EI exclusive: a pro-Israel group’s plan to rewrite history on Wikipedia

Das war wohl nix: „Steiner“ Wulff verkündet Ende der braunen „Volksfront“

Posted in Aktuelles with tags , , , , , , , , , , , on 2. Januar 2009 by Thiazi Watch

Steiner
Thomas „Steiner“ Wulff“:

2008 – Das Ende der Volksfront

Kameraden – Kameradinnen !
Am letzten Wochenende des Jahres trafen sich nach langer Pause noch einmal zahlreiche Kameraden und Kameradinnen zu einem freien Koordinierungstreffen auf Bundesebene. Ein Schwerpunkt dieses Treffens war eine Aussprache über die Entwicklung des Verhältnisses der Freien Kräfte zur NPD.

Vielen Kameraden sind heute die am Anfang stehenden Grundüberlegungen und der Beginn dieser Zusammenarbeit kaum oder gar nicht in Erinnerung und so gab es zunächst eine kurze Rückschau auf das bisher Erreichte. Eindrücke der letzten Jahre wurden geschildert. In der Rückschau meiner Erlebnisse im und mit dem Bundesvorstand dieser Partei wurde deutlich, wie sehr führende Parteifunktionäre eine sich ständig verschärfende Abkehr vom gemeinsamen Volksfrontgedanken vertraten. Die Schilderungen der Erlebnisse weiterer Gruppenvertreter und Führungskameraden lässt keinen anderen Schluß mehr zu: DIESE PARTEIFÜHRUNG IST ZU EINER ZUSAMMENARBEIT AUF BUNDESEBENE NICHT MEHR WILLENS UND IN DER LAGE !

Kameraden, es ist für mich sicherlich kein leichter Schritt, diese Erklärung abzugeben. Ihr wisst alle, daß ich am Anfang dieser Idee stand und mit meiner ganzen politischen und persönlichen Kraft für die Entstehung und den politischen Erfolg dieser gemeinsamen Front geworben und gekämpft habe. Ich glaube auch heute noch an die Richtigkeit dieses Konzeptes. Wir haben damit eine politische Erschütterung in diesem System erreicht, die jede Kraft für sich (weder Partei noch freie Kräfte) seinerzeit nicht hätte erreichen können. Ich möchte mich daher für meine Bemühungen, Euch von diesem Konzept zu begeistern und zu einer aktiven Zusammenarbeit zu bewegen, nicht entschuldigen. Wohl aber möchte ich all jene um Verzeihung bitten, die unter Zurückstellung all ihrer Bedenken den alten Parteibonzen gegenüber, mit all ihrem guten Willen und ihrer ganzen Einsatzkraft diesem Ruf gefolgt waren und dann schmählich verleumdet und verraten, ausgenutzt und verheizt wurden. Konnte man Anfangs nur von einigen vereinzelten Fehltritten einiger rückwärtsgewandter Altfunktionäre ( z.B. Ulrich Eigenfeld) sprechen, so mussten wir erkennen, daß es nunmehr fester Wille und mit Methode betriebene Abgrenzung, Verleumdung und offene Hetze ist, was seit dem Parteitag in Bamberg von dieser Führungsriege um Holger Apfel, Peter Marx, Sascha Rossmüller, Jens Phüse und auch Udo Voigt kommt.

Letzterer galt in den letzten Monaten dieser Entwicklung-und manch einem bis heute noch- als Mittler der verschiedenen Flügel in der Partei. Sehr wohl hat Udo Voigt einen großen Anteil an der Entstehung der gemeinsamen Front von parlamentarischem und außerparlamentarischem Arm. Wenn auch diese Idee nicht von ihm stammte und er wohl nach dem gescheiterten Verbotsverfahren kaum noch mit dem Resttorso der NPD zu irgendwelchen Machtansprüchen innerhalb des nationalen Lagers („Sperrspitze des nat. Widerstandes“) im Stande gewesen war, griff er im Januar 2004 die ihm von uns entgegengestreckte Hand und war bereit, unter völlig neuem Vorzeichen, diese Idee in die Partei hineinzutragen und – gemeinsam mit führenden Vertreten der freien Nationalisten- auf Bundesebene umzusetzten. Letztlich hat der von ihm zu verantwortende größte Finanzskandal der neueren nationalen Bewegung dazu geführt, daß er spätestens seit Beginn des Jahres 2008 nicht mehr souverän und ausgleichend wirken kann und – wie wir feststellen mussten – auch nicht mehr will. Wer, wie er, die Vertreter freier Nationalisten als „feindliche Kräfte“ bezeichnet (wie jüngst geschehen) hat sich ganz deutlich von der gemeinsamen Front verabschiedet.

Es soll hier bei dieser Erklärung zum Jahreswechsel nicht im Einzelnen ausgebreitet werden, was so ein Intrigant wie der Peter Marx alles unternahm um dieses Konzept zum Scheitern zu bringen. Seine Handlungsweisen und Äußerungen verraten seine Gesinnung. Das Udo Voigt nun hinter vorgehaltener Hand selbst die Vermutung äußert, der Marx könnte wohl durchaus auch für einen Dienst tätig sein, lässt mich nur noch säuerlich lächeln. Habe ich doch versucht, bereits vor zwei Jahren auf die zersetzende Tätigkeit und Giftspritzerei dieses Mannes hinzuweisen. Die klebrig- bleierne Kameraderie einer kleinen Führungsclique an der Spitze dieser Partei ließ allerdings keinerlei Veränderung im Machtgefüge dieses Personenzirkels zu. Hier scheint jeder über die Leichen des anderen so viel zu wissen, daß keine Krähe der anderen ein Auge aussticht. Nur so konnte es zum verheerendsten Finanzskandal und damit zum größten Verrat gegenüber der aktiven Basis kommen, die die junge Bewegung in den letzten Jahrzehnten sah. Das nunmehr mit Udo Voigt ein Königsopfer gebracht werden muss, nur damit der Rest des „Systems Voigt-Apfel“ erhalten bleiben kann, ist scheinbar auch Udo Voigt inzwischen klar geworden. Ganz klar sprach er vor kurzem aus, daß er das Zepter nur an Holger Apfel weitergeben wird. Das damit jede tiefergehende Aufklärung des Filzes unmöglich wird, ist vollkommen klar. Daran ändert zukünftig auch ein lohnabhängiger, williger, Marionettenvorsitzender aus dem Hause Apfel/ Pastörs, namens Molau nichts. Selbstverständlich haben aber ein stellv. Apfel und Rossmüller sowie ein Generalsekretär Eigenfeld und Marx eine ebenso grobe Verletzung ihrer Kontroll- und Aufsichtspflicht zu verantworten. Hier nicht auch zu entsprechenden Veränderungen zu kommen, wäre nur die besagte Scheinoperation, nicht aber der radikale Schnitt, der da notwendig wäre. Will diese Partei auch nur den Hauch einer Glaubwürdigkeit erhalten, ist um erhebliche personelle Konsequenzen an der Spitze dieser Partei nicht umhinzukommen.

Für uns als freien radikale Kräfte zählt zu allererst der Idealismus des Einzelnen und die politische Glaubwürdigkeit seines Handels im Sinne einer fundamentalen Veränderung der politischen Verhältnisse für unser Volk. Dies ist zunehmend bei einem großen Teil der NPD-Parlamentarier nicht zu erkennen. Im Gegenteil. Die Anbiederung einiger dieser überbezahlten Parlamentsvertreter und ihrer Angestellten, an dieses System, nimmt immer unerträglichere Formen an und führt unserer Überzeugung nach zu einer verREPzung der NPD. Diesen Weg werden wir auf Bundesebene nicht mitgehen!

Unsere Entscheidung wird nun nicht unbedingt zu einer Austrittswelle aus der NPD führen. Dies ist (noch) nicht gewünscht. Auch wenn ein Rossmüller schon einmal vorsorglich ankündigte, man werde zukünftig eine ganze Menge Leute rauswerfen, wollen wir weiterhin dort mit den drei Buchstaben arbeiten, wo es im Sinne eines gemeinsamen Interessenaustausches, zum Wohle unseres Volkes und für weitere politische Siege der Bewegung möglich scheint. Spätestens der nächste Bundesparteitag wir aber zeigen, wohin es mit dieser Partei und unserem guten Willen gehen wird. Wir werden die Verantwortlichen für diese zersetzende Entwicklung zukünftig beim Namen nennen und die bisher gebotene revolutionäre Disziplin politischer Kämpfer, die zum Wohle des gemeinsamen Kampfes in der internen Auseinandersetzung eingehalten und nur von Seiten der Apfel-Marx-Rossmüller-Clique immer wieder gezielt verletzt wurde, beiseite legen.

Kameraden und Kameradinnen,
wir stehen in entscheidenden Zeiten unseres nationalen Freiheitskampfes. Das System steht vor einer vorhersehbaren schweren Krise. Korruption, Verantwortungslosigkeit, Gier und Machtversessenheit statt verantwortungsvollen Handelns haben etablierten Kräfte des One-World-Systems und der Volkszerstörer an den Rand dieser schweren Kriese geführt. Geradezu spiegelbildlich spielt sich selbiges in der NPD ab. Die von uns nun getroffene Entscheidung sollte euch daher in keiner Weise verunsichern. So entschlossen und gradlinig wir gegen dieses kaputte System ankämpfen, so stehen wir auch in unserer Bewegung gegen diese kranken Auswüchse!

Es kommt nunmehr noch verstärkt darauf an, der eigenen Kraft zu vertrauen und die Einsatzbereitschaft und Geschlossenheit der letzten Jahre innerhalb der freien Strukturen und Netzwerke trotz aller Unterschiedlichkeit in Ausrichtung und Auftreten in den öffentlichen Raum zu tragen. Für uns bleibt die nationale Solidarität der Schlüssel zum Erfolg!
Gegen Reaktion und BRD-Patriotismus – für eine gemeinsame Front der Ehrlichen !!

Euer Kamerad STEINER

http://de.altermedia.info/general/volksfront-ade-010109_21004.html

So soll es sein: Das Jahr beginnt mit einer guten Nachricht! Die NPD braucht man nicht zu verbieten, sie demontiert sich gerade selbst. 😀

Bullen, Nazis, Idioten: Update zum „Fall Mannichl“

Posted in Antifa, Aktuelles with tags , , , , , , , , , , , , on 31. Dezember 2008 by Thiazi Watch


Der „Fall Mannichl“ (wir berichteten) entwickelt sich vom medialen Winterlochthema zu einer Peinlichkeit erster Güte. In bürgerlichen und antifaschistischen Medien wird noch über die Verhinderung einer für den 3. Januar geplanten Nazi-Demo debattiert, während gleichzeitig immer unklarer wird, ob denn der allseits beliebte (*Ironie!*) Hardliner-Cop sich das Lebkuchenmesser nicht vielleicht doch selbst in den Bauch gepiekst hat, um seinen Bullenkumpels das repressive Vorgehen gegen „Extremisten“ jeglicher Coulör zu erleichtern. Jedenfalls fehlt von dem angeblich glatzköpfigen, zwei Meter langen und mehrfach gesichtstätowierten Nazi-Täter nach mehrwöchiger intensiver Fahndung durch eine eigens eingerichtete 50 BullettInnen starke Soko jede Spur. Wenn nicht bald eine solche Spur auftaucht oder der Nazi-Hintergrund des Anschlags klar erwiesen wird, machen sich sämtliche Initiativen, Medien, Parteien, Politiker, die den „Fall Mannichl“ von der ersten Sekunde an medial auszuschlachten versucht haben (etwa in Richtung NPD-Verbot) in einem Mass lächerlich, dass mensch wohl von einem irreparablen Schaden für den Kampf gegen Rechts sprechen muss.

Die Nazis kringeln sich offenbar auch schon vor Amüsement, prima zu sehen in der digitalen Nazi-Spelunke „Thiazi-Forum“: genauer gesagt in dem schon erwähnten thread „Passau: Polizeichef verletzt – Täter (?) angeblich „Neonazi“„.

Dort schreibt vor 2 Tagen ein gewisser „Nussknacker“ hämisch über die an Hysterie grenzende Medienberichterstattung:

Die Masse läßt sich nach wie vor an der Nase herumführen und die Lohnschreiber spielen ihre Rolle als „unbestechliche Wächter“ der Demokratie ja auch mit Herzblut, aber immer weniger denkende Menschen fallen darauf herein.

Mittlerweile reicht das Mißtrauen doch schon bis weit in die „bürgerliche Mitte“. Die guten Zeiten für willige Mitläufer in den Redaktionen gehen auch langsam zu Ende. Man braucht keine qualifizierten, vielseitig gebildeten denkenden Menschen mehr. Volontäre und freie Hilfskräfte können den Job genauso gut und wesentlich billiger erledigen.

Da kommt langsam Panik auf und die nächste Journalistengeneration wird von den Privilegien und finanziellen Wohltaten, die heute noch tarifvertraglich abgesichert sind nur noch träumen können – ganz gleich wie sehr die sich erniedrigen und wie beflissen die Speichel lecken.

Ein anderer Spassvogel namens „Kuckucksklan“ delektiert sich:

Wer weiß, was da wirklich war – vielleicht im Suff beim Kartoffelschälen ausgerutscht un dann müssen die Braunen dafür büßen…

Derweilen feixt der psychologisch dringend betreuungsbedürftige Nazi-„Betreuer“ „Perversist„, bezugnehmend auf ein Foto, auf dem Bullen der „Soko Fürstenzell“ bei der Arbeit zu sehen sind:

Wenigstens sehen die Beamten auf dem Foto so aus, als ob sie bei ihrer Arbeit eine Menge Spaß hätten. SoKo Mannichl = Raus aus dem Alltagstrott, weg vom harten Tagesgeschäft in Ausländerghettos und kriminellen Milieus, rein in die bizarre, schaurig-schöne Welt der Schlangen- und Kreuznazis, der mysteriösen Lebkuchenkiller und blitzartig genesenden Mannichl-Robocops …

Anerkennend zitiert wird von den Nazis die „Augsburger Allgemeine“:

Mannichl war am 13. Dezember vor seinem eigenen Haus niedergestochen worden. Der Polizeichef beschrieb den Täter als kahlköpfigen, großen Mann mit einer auffälligen Tätowierung. Doch trotz intensiver Fahndung der 50-köpfigen Sonderkommission „Fürstenzell“ gibt es bislang keine Spur. Stattdessen drängen sich Fragen auf:

Warum kann der erfahrene Polizeibeamte Mannichl keine bessere Beschreibung des Täters liefern oder ein Phantombild anfertigen, obwohl der ihm eine ganze Zeit lang gegenüberstand?
Warum hat Mannichl sich nicht gewehrt gegen einen Angreifer mit Messer, der erst noch zwei längere Sätze aufsagt?
Warum greift ein Attentäter zu einem Küchenmesser, das zufällig auf einer Fensterbank neben dem Eingang liegt und benutzt nicht eine eigene Waffe?
Und warum wusste der Angreifer überhaupt, dass das Messer aus dem Haushalt Mannichl dort liegt?

Fragen, auf die es keine Antworten gibt. Ja, es gibt bisher noch nicht einmal den Versuch einer Erklärung seitens der Ermittler.

Link.
Vgl. auch Altermedia.

Besonders aufschlussreich ist ein statement von Rassistenpapst Agrippa„, in dem sich leider deutlich bewahrheitet, wovor wir bereits in unserem oben verlinkten Artikel gewarnt hatten: Der Schulterschluss zwischen Nazis und Bullen, über den auch der Mannichl-Hype nicht hinwegtäuschen kann:

Ich möchte hier auch darauf hinweisen, dass ich von einer allgemeinen Diffamierung der deutschen Polizei überhaupt nichts halte, denn letztlich sind alle Polizeibeamten auch nur Menschen, die ihrem Beruf nachgehen, die Mehrheit aus achtbaren Gründen. Beurteilen kann man hier nur jeden einzelnen für sich, als Menschen und Person, wie er mit seiner Machtbefugnis und Verantwortung umgeht. Es ist in meinen Augen hochgradig kontraproduktiv, wie es manche hier schon taten, die Polizei „zum Feind zu erklären“.

Auch wer negative Erfahrungen bei Demonstrationen oder Hausdurchsuchungen und dergleichen machen musste, sollte sich bewußt bleiben, dass es sich hier oftmals um spezielle Kommandos handelt oder Beamte, die man absichtlich solange gefrustet in Reih und Glied stehen ließ, bis sie auf jede Provokation mit Gewaltexplosionen reagierten – in dem man ihre menschlichen Schwächen ausnutzte. Das ganze Spiel, welches man hier so oft im Zusammenhang mit Demonstrationen beschrieben bekommt, hat doch Methode und soll sowohl die Polizeibeamten, wie die rechtsorientierte Fundamentalopposition dazu bringen, gegeneinander vorzugehen, sich „zu hassen“.

Wer dem nachgibt – auf beiden Seiten – der spielt nur dem manipulativen und ausbeuterischen liberalkapitalistischen System in die Hände, welches jede qualitative Fundamentalopposition stigmatisieren und die Ordnungshütern zu willigen Vollstreckern des politischen Unrechts degradieren möchte.

Auf die Pressemeldung „“Gewaltbereite Neonazis greifen zunehmend Polizisten an. Das ist eine neue Strategie““ antwortet „Agrippa“:

Falsch. Das ist die Strategie der politischen Manipulatoren, welche dem deutschen Volk das Erkennen der ureigenen Interessen verunmöglichen möchte. Leider ist diese Strategie der ständigen Provokationen, auch durch eingesetzte Agenten und Provokateure „in den rechten Reihen“ und einer von langer Hand geplanten ansteigenden Gewaltspirale zum Teil aufgegangen, aber davon darf man sich nicht täuschen lassen, denn genau das war beabsichtigt um jeden Schulterschluss zwischen Polizeikräften und Konservativen mit der rechten Fundamentalopposition zu verunmöglichen, nichts anderes war der Zweck dieser Dauerprovokationen, die ihn gezielter Gewalt innerhalb und geistiger Entfremdung dieser deutschen Kräfte gipfeln sollten.

http://forum.thiazi.net/showpost.php?p=1411838&postcount=764

Mit querfrontlerischem Vokabular, verschwörungstheoretischen Untertönen und unterschwelliger Anbiederung an Bullen, System und ‚brav ihren Dienst tuende‘ Beamte wirbt man also in Nazi-Kreisen mittlererweile wieder um die Sympathie der kleinen und grossen Mannichls. Eine solche Strategie droht umso mehr zum erfolg zu werden, als nun, nach der Peinlichkeit des Falls Mannichl ein backlash zugunsten der Nazis zu erwarten ist. Es muss nicht erwähnt werden, dass diese Nazi-Strategie in jeder Hinsicht gefährlicher ist als jede beliebig grosse Horde glatzköpfiger Lebkuchenmesserstecher aus der multimedialen twilight zone.

Die Übersteigerte Mannichelei der bürgerlichen Presse und leider auch etlicher linker/antifaschistsicher Gruppen und Parteien hat aber noch einen anderen unangenehmen Nebeneffekt. Sie drängt andere Fälle rechter Gewalt in den Hintergrund. Wer will nach der peinlichen Geschichte mit dem Lebkuchenmesser schon noch etwas von wirklichen Nazi-Opfern wissen? Z.B. von Thorsten Lamprecht …?

25. Dezember 2008

Zur Nazi-Attacke in Passau

geschrieben von Antifaschistische Linke Berlin

Seit dem am 13.12.08 in Passau ein Polizeichef von vermutlich Neonazis attackiert wurde, sprechen Medien, Politik und Polizei von einer „neuen Qualität“ neonazistischer Gewalt. Neue Qualität? Eine „neue Qualität“ hat höchstens der berechtigte Ermittlungseifer der Poliizei erreicht. Eine 20köpfige Sonderkommission sucht die Angrifer, der Polizeichef hat das Krankenhaus Ende Dezember verlassen. Niemand sucht mehr nach den Mördern von Thorsten Lamprecht, der 1997 von Nazis in Magdeburg ermordet wurde.

Seit 1990 wurden rund 150 Personen von Neonazis ermordet. Die BRD-Regierung spricht jedoch nur von 40 Morde. Allein im Jahr 2008 fünf Menschen: Info. Bei zahlreichen Überfällen und Morden auf weniger prominente Opfer blieben die Täter unbekannt oder wurden Angeklagte zu lächerlichen Strafen verurteilt.

Link.

Erwähnenswert ist noch, was in Richtung der Nazi-Demo in Passau geplant ist. Manche Stimmen aus dem braunen Sumpf meinten da etwas von einer neuauflage des infightings zwischen NPD und „Freien“ unken zu müssen. Nazi-Multifunktionär Christian Worch stellt das richtig und schreibt in dem besagten Thread im Thiazi-Forum:

Zum Beitrag von @ vorndran:

Gemach mit der Kritik. Weder parteifreie Kräfte in Bayern noch ich haben in dieser Sache Grund, uns über die NPD zu beschweren. Fakt ist folgendes:

Am 18. Dezember kam der Gedanke auf, eine Protestdemonstration durchzuführen. Ein prominenter parteifreier Aktivist aus Bayern kontaktete diverse NPD-Verbände aus der Region bis hin zum Landesverband. Alle stimmten zu und sagten Mitwirkung bzw. Unterstützung zu. Daraufhin wurde die Demonstration am 20. Dezember angemeldet. Wegen gesetzlicher Bestimmungen durfte erst drei Tage später dafür geworben werden. Daß die NPD sich mit der Werbung ein wenig mehr Zeit ließ (Verlinkung auf der Landesseite Bayern bzw. ab heute Wiedergabe des Aufrufs auf der Bundesseite), liegt daran, daß eine Partei nun mal ein wenig bürokratischer ist als parteifreie Aktivisten. Das ist ein allgemeines Problem und kann der NPD im vorliegenden Fall nicht zum Vorwurf gemacht werden.

Der Parteijustitiar Frank Schwerdt wurde in dieser Sache noch nicht persönlich kontaktet, weil seine Hilfe nicht nötig ist. Würde ich seine Hilfe brauchen, würde mir diese zweifellos zur Verfügung stehen, genauso, wie umgekehrt ich ihm helfe, wenn dies erforderlich ist und eine entsprechende Frage oder Anforderung von ihm kommt. Wir stehen insbesondere in versammlungsrechtlicher Hinsicht in regelmäßígem Informationsaustausch.

Ein norddeutscher Landesvorsitzender hat mir ungefragt, also von sich aus, finanzielle Unterstützung für den Fall angeboten, daß das Verfahren gegen das Verbot scheitern sollte. Ich habe keine Zweifel, daß auch andere NPD-Verbände diesbezüglich mithelfen würden, wenn es nötig wäre. Ich gehe aber davon aus, daß der Rückgriff auf diese freundlichen Hilfsangebote gar nicht notwendig sein wird, weil ich annehme, daß wir das Verfahren gewinnen werden.

Wie ich schon in der Kommentarspalte von Altermedia dargelegt habe: Zumindest Teile der NPD in Bayern sind von der Repressionswelle auch betroffen. Vielleicht nicht so spektakulär wie einige parteifreie Kameraden, aber sie sind durchaus auch betroffen. Die NPD insgesamt ist ebenfalls betroffen, weil der Fall Mannichl – inzwischen von dem konkreten Fall losgelöst – mal wieder eine der zyklischen Diskussionen über ein NPD-Verbot losgetreten hat.

Gerade weil ich als Parteikritiker (und damit auch speziell Kritiker der NPD) bekannt bin, lege ich Wert darauf, daß die NPD nur da kritisiert wird, wo dies angemessen und begründet ist. In diesem Fall ist bis auf die erwähnte bürokratische Schwerfälligkeit der NPD keine Kritik angemessen.

Grüße
Christian Worch

Link.

D.h. die Sache ist durchaus ernst zu nehmen, auch wenn Worchs langatmiges gesabbel natürlich einige Risse in der braunen Einheitsfront notdüftig zu übertünchen versucht. Es sieht aber vorerst doch so aus, als ob NPD und „freie Kräfte“ hier tatsächlich wieder gemeinsam agieren könnten. Der dämliche Fall Mannichl hat also noch einen weiteren unbeabsichtigten Effekt: Er schweisst die rechte Szene zusammen.

Sofern sich die Aktion nicht noch rechtlich verhindern lässt, wird mit einem massiven Nazi-Aufgebot in Passau zu rechnen sein (background: http://npd-blog.info/?p=2604).

Nach Nazi-Morddrohungen: Altermedia-Verbot gefordert

Posted in Aktuelles with tags , , , , , , , , , , on 30. Dezember 2008 by Thiazi Watch

Wir berichteten über die auf dem Nazi-Nachrichtenportal Altermedia veröffentlichten Morddrohungen gegen den Bürgermeister von Warin (Link). Jetzt werden Stimmen laut, die ein „Verbot“ von Altermedia fordern:

Altermedia-Verbot? Caffier kündigt bundesweite Initiative an

Geschrieben von: Robert Scholz
Dienstag, 30. Dezember 2008 um 14:44
lorenz-caffierNach der Morddrohung gegen Warins Bürgermeister Hans-Peter Gossel, die im Kommentarbereich des rechtsextremen Szeneportals „Altermedia“ fiel, will Innenminister Lorenz Caffier dem ungestraften Treiben im Internet einen Riegel vorschieben. Auf der nächsten Innenministerkonferenz will er ein bundesweites Vorgehen auf die Tagesordnung setzen.

„Das nächste ‚Opfer’ stellt sich zur Verfügung. Gossel? Kommt von Gössel = Gans. Weihnachtszeit, Weihnachtsgänsezeit …“ – Kaum verhohlen drohte dem Wariner Bürgermeister Hans-Peter Gossel ein Kommentator des rechtsextremen Szeneportals „Altermedia“ unter Bezugnahme auf den Anschlag auf den Passauer Polizeichef mit Mord. Wer hinter dem Kommentar steckt, lässt sich nicht ermitteln – die Anonymität des Internets macht es möglich. Für Gossel bedeutet es zurzeit ein Leben in ständiger Angst.

Gossel ist aber nur das jüngste Opfer, das auf „Altermedia“an den Pranger gestellt wird. Im Kampf gegen Rechtsextremismus engagierte Bürger, kritisch berichtende Journalisten, selbst Minister – niemand ist vor der öffentlichen Stigmatisierung durch den vermutlich aus Stralsund berichtenden Seitenbetreiber geschützt. Das „Handwerk“ konnte diesem bislang aber nicht gelegt werden.

Mecklenburg-Vorpommerns Innenminister Lorenz Caffier (CDU) hält es daher auch für dringend geboten, dem Internet-Treiben einen Riegel vorzuschieben. „Wir werden das Thema auf der nächsten Konferenz der 16 Innenminister der Länder im Frühjahr ganz oben auf die Tagesordnung setzen“, kündigte der Minister gegenüber der OZ an. Laut Caffier ist es „nicht hinnehmbar und ein gewaltiges Problem, wenn das Internet zunehmend dazu missbraucht wird, politisch motivierte Straftaten anzufeuern“.

Caffier geriet selbst schon in die Schusslinie „Altermedias“: Im Herbst 2007 forderte er gemeinsam mit CDU-Landtagsfraktionschef Armin Jäger die erneute Prüfung eines NPD-Verbotsverfahrens. Caffier und Jäger waren daraufhin über Wochen Zielscheibe der rechtsextremen Internetplattform. Caffier wurde laut „Ostseezeitung“ als „Provinz-Mielke“, „Kaffern-Lori“ und „Arme-Leute-Himmler“ diffamiert, des Weiteren soll „die Deportation von Typen wie Jäger und Caffier“ gefordert worden sein.

Die CDU-Fraktion ging gegen die Diffamierungen und Gewaltaufrufe juristisch vor und wollte eine einstweilige Verfügung gegen den mutmaßlichen Betreiber, Axel Möller, erwirken, die das Landgericht Berlin am 12. Oktober 2007 auch aussprach. Hiergegen setzte sich der Stralsunder allerdings erfolgreich zur Wehr. Das Gericht sah es letztlich allein aufgrund der Indizien nicht als gesichert an, dass Möller tatsächlich Urheber der Seite sei.

Die CDU-Landtagsfraktion erklärte im Anschluss an das Verfahren gegenüber ENDSTATION RECHTS.: „Für den letztendlichen Nachweis im einstweiligen Rechtsschutzverfahren reichten diese Indizien jedoch nicht aus. Hier wäre eine von der Staatsanwaltschaft Stralsund angekündigte Anklageerhebung notwendig gewesen. (…) Das Gericht hat allerdings Herrn Möller sehr deutlich darauf hingewiesen, dass in einem Hauptsacheverfahren sicherlich mit einer anderen Entscheidung zu rechnen sei.“

Vor allem der Umstand, dass die Server der Internetseite nicht in Deutschland, sondern im Ausland stehen, macht es schwierig, die rechtsextreme Hetze juristisch zu belangen. Auf diesen Umstand wies auch der SPD-Vizelandeschef Mathias Brodkorb in Zusammenhang mit der angekündigten Initiative Caffiers hin. Zwar betonte auch er, dass es notwendig sei, Aufrufe zu Straftaten mit allen Mitteln zu verfolgen, wies gegenüber der „Ostseezeitung“ aber auch darauf hin, dass es kaum eine rechtliche Handhabe gebe, sobald der Rechner im Ausland stehe: „In Zeiten des weltweiten Internets können 16 deutsche Innenminister nichts ausrichten. Wirklich hilfreich wäre nur ein internationales Abkommen.“ Das Zustandekommen eines solchen internationalen Abkommens sieht Brodkorb indes skeptisch, da vor allem in den USA vieles unter dem Etikett der Meinungsfreiheit geduldet werde.

Link.

Die Verbotsforderung ist natürlich komplett witzlos, wenn die Seite vom Ausland aus betrieben wird. Aber nehmen wir mal an, der Altermedia Germany Server könnte nach bundesdeutschem Recht belangt werden, wie lange würde es wohl dauern, bis die Seite z.B. von einem Server aus Russland oder Malaysia aus wieder auf Sendung wäre? Eine Woche? Zwei Wochen …?

Die Systempolitik mit ihrer Verbotsgeilheit hat immer noch nicht verstanden, womit sie es bei den  Nazis 2.0  zu tun hat. Verbote und Zensur sind stumpfe Waffen gegen einen technisch gewieften Gegner, der jede aufwändig inszenierte und vorbereitete Zensur ohne grosse Probleme unterlaufen kann. Nur wer die offensive inhaltliche Auseinandersetzung nicht scheut, kann der vielköpfigen Hydra des neuen Nazitums die Stirn bieten.

PS: Die Sache mit dem Altermedia-Verbot ist übrigens ein alter Hut. Das Ganze wurde schon vor ziemlich genau einem Jahr diskutiert. Die Angelegenheit verlief im Sande …

Altermedia vor dem Aus?

Kopf der rechtsextremem Website "Altermedia"

Wie die Website Endstation Rechts berichtete, hat die CDU einen Rechtsstreit gegen die Internetseite ‚Störtebeker-Netz‘ bzw. ‚Altermedia – Deutschland‘, wo die Inhalte gespiegelt werden, vorerst gewonnen. Dabei ging es um die Verletzung des Urheberrechts sowie Beleidigung. Der Beklagte macht allerdings deutlich, was er von Rechtsstaatlichkeit hält und will auf das Urteil „pfeiffen“. Das kann für Altermedia aber Konsequenzen haben.


Von Patrick Gensing

Bei dem Nazi-Portal Altermedia Deutschland könnten offenbar schon bald die Lichter ausgehen. Laut Presseberichten droht dem mutmaßlichen Betreiber Axel Möller aus Stralsund jetzt eine Haftstrafe, da er einen Gerichtsbeschluss ignoriert. Denn Altermedia leugnet weiter standhaft, dass Möller hinter dem Projekt steht. Neben den bereits vorliegenden Indizien gibt es nun auch noch einen neuen Hinweis: Einige Nazis riefen öffentlich zu einer Spendenaktion zu Gunsten von Axel Möller/ Altermedia auf. Von dieser musste sich Altermedia öffentlich distanzieren, da sonst noch klarer würde, dass Möller hinter Störtebeker-Netz/Altermedia steckt.

Allerdings hält sich die Solidarität mit Altermedia in der rechtsextremen Bewegung in Grenzen. Besonders bei der NPD dürften viele Funktionäre nicht traurig sein, wenn Altermedia verschwinden würde. Denn oftmals waren es Berichte auf dem besagten Nazi-Portal, die Streitigkeiten aus der Partei öffentlich machten. Dieses ist für Beobachter oft sehr hilfreich gewesen, da auch in den Kommentaren viele Nazis ihre Profilneurosen durch das Herausposaunen von Halb-Insider-Wissen pflegen – genau wie der Autor bei Altermedia.

Ausgesprochen widerlich ist bei Altermedia immer wieder die rassistische Hetze aufgefallen. Besonders auf den Briten Noel Martin, seit einem Überfall von Nazis in Brandenburg gelähmt, hat sich der Autor eingeschossen. Aber auch der wahnhafte Antisemitismus ist bemerkenswert. Wahrscheinlich ohne nur einen einzigen Juden zu kennen, hetzen Autor und Leser gegen Juden. Dies trieb bisweilen seltsame Blüten, so wurde dem NPD-Generalsekretär Peter Marx wegen seines Namens immer wieder nachgesagt, er sei Jude.

Unerlaubt Bilder verwendet

Juristisch war Altermedia wegen Urheberrechtsverletzungen in Bedrängnis gekommen, die dort keineswegs selten sind. Das Portal hatte beispielsweise auch ein Bild des Autoren unrechtmäßig verwendet. Vielen andere Journalisten, Politiker und engagierte Bürger fanden ihr Foto ebenfalls auf Altermedia wieder. Bislang war es allerdings angeblich nicht möglich, dem Stralsunder Rechtsextremisten Axel Möller nachzuweisen, dass er der Betreiber der Seite ist. Und dies, obwohl es zahlreiche Indizien dafür gab. Unter anderem hatte die NPD in MVP in einer Auseinandersetzung öffentlich Möller als Betreiber geoutet. Auch der ehemalige NPD-Chef Günter Deckert bestätigte auf Anfrage von tagesschau.de, dass Möller hinter dem Projekt stehe: `Möller ist Störtebeker, also Ein-Mann-Unternehmen.` Gegenüber einem Journalisten prahlte Möller laut der FR einst, seine Seite sei die Nummer eins der rechtsextremen Internet-Seiten in Deutschland.

Zuletzt hatte er allerdings die Urheberschaft geleugnet, da immer mehr Personen rechtliche Schritte gegen die Seite erwägten. So dürfte es dutzende Artikel geben, die den Strafbestand der Volksverhetzung erfüllen. Hinzu kommen die erwähnten Verletzungen des Urheberrechtes.

Geldstrafe von 50.000 Euro angedroht

Im aktuellen Fall hat Möller laut Gerichtsbeschluss nachweislich das Urheberrecht verletzt sowie gegenüber CDU-Landespolitikern Beleidigungen ausgesprochen. Wie aus der am 12. Oktober 2007 vom Landgericht Berlin ausgefertigten einstweiligen Verfügung hervorgeht, verwendete Störtebeker-Netz/Altermedia ohne Genehmigung jeweils eine Fotografie von Lorenz Caffier (CDU) und Armin Jäger (CDU). Dies sowie das Aussprechen von bestimmten Beleidigungen auf der Internetseite gegenüber Jäger und Caffier belegte das Landgericht mit einer Strafandrohung. Bei Zuwiderhandeln drohe Möller eine Geldstrafe von 50.000 Euro oder ersatzweise sechs Monate Haft, schreibt Endstation Rechts. Wer ebenfalls rechtliche Schritte gegen Altermedia bzw. das Störtebeker-Netz erwägt, der kann sich laut Endstation Rechts an die Kanzlei Seelbach & Imm wenden.

Pfeiffen im Walde?

Altermedia geht seinerseits in die Offensive, um den Gerichtsbeschluss wolle man sich nicht kümmern, da nicht nachgewiesen worden sei, dass Möller Urheber des Artikels war, heißt es in einer Reaktion auf den Gerichtsbeschluss: „Besagter „Rechtsextremist“ behält es sich daher vor, auf besagten „Urteilsspruch“ als nicht für ihn zutreffend zu pfeiffen“, heißt es  in einem am 16.10. als Reaktion veröffentlichten Text. Ob dies nun das berühmte Pfeiffen im Walde ist oder auf Grund der schwierigen Beweislage Gelassenheit, lässt sich noch nicht abschließend bewerten.

© http://www.mut-gegen-rechte-gewalt.de & http://www.npd-blog.info17.10.2007

http://www.mut-gegen-rechte-gewalt.de/debatte/rechtsblog/altermedia/

Antideutsch versus Antiimp: Eine Grundsatzfrage?

Posted in Aktuelles with tags , , , , , , , , , , on 28. Dezember 2008 by Thiazi Watch

USA-Israel-Nazis
Auf Indy Germany wurde kürzlich wieder mal die Frage aufgeworfen: Wie hält es die deutsche Linke mit der Kritik an Staaten wie Israel, die als Teil der imperialistischen Maschinerie des Westens agieren, andere Völker besetzen und ausbeuten und Gewalt und Terror als „legitime“ Mittel der Politik einsetzen:

indy germany fest in antideutscher Hand?

Bernd Kudanek alias bjk 28.12.2008 00:27 Themen: Antifa Indymedia Medien Militarismus Repression Soziale Kämpfe

Seit längerem ist leider festzustellen, daß die indy-Moderation Germany sämtliche Beiträge löscht, die auch nur ansatzweise im Verdacht stehen könnten, israelkritisch zu sein. So auch mit nachfolgendem Beitrag, der gestern abends nach 20 Uhr von egal eingestellt wurde. Ich habe diesen Beitrag gespeichert und stelle ihn nachfolgend wieder ein.

Möge sich jeder selbst ein Bild machen, wie die derzeitigen indy-ModeratorInnen die indy-Gemeinde und den indy-Gedanken verraten haben.

Die Moderatoren-Nachtschicht sollte gut überlegen, ob sie es sich wirklich leisten kann, auch meinen Beitrag zu löschen und weitere Enthüllungen zu riskieren.

Bernd Kudanek alias bjk
Publizist und Forenbetreiber von
http://freies-politikforum.carookee.com
und
http://wisp.carookee.com

http://de.indymedia.org/2008/12/237467.shtml

An die Moderatoren
egal 27.12.2008 20:44 Themen: Indymedia
ich weiß zwar nicht wieviele brichte zu den luftangriffen in gaza ihr inzwischen gelöscht habt,aber lasst euch eins sagen der vogel strauß steckt bei gefahr seinen kopf in den sand um diese nicht zu sehen und scheinbar tuen das die moderatoren auch.durch das löschen mehrere beiträge wird das thema nicht verschwinden aber das vertauen in indy als unabhängige medienplattform schon.
es wird sicherlich viele müllige kommentare geben aber so zu tuen als ob es diese luftschläge
gegen eine unbewaffnete stadt nicht gegeben hat wird indymedia nicht besser machen.
eher im gegenteil wer hat denn noch lust berichte zu schreiben wenn diese sowieso nicht eingestellt bzw gelöscht werden nur weil sich die traümereien von der unschuld der israelischen regierung in den rauch von 200 toten auflösten.

Gaza stadt verfügt über keine luft abwehr und auch über kein vorwarnsystem
die bürger von gaza hatten keine möglichkeit sich vor diesen luftangriffen gegen ihre stadt zu schützen.keine sirene keine radiodurchsagen nur pure heimtücke.
ziel dieses mörderischen angriffes sollte die hamas sein,doch die freut sich ein zweites loch ins knie.die haben 30 -40 kämpfer verloren und tausende gewonnen.
alle dämme sind gebrochen und für die islamisten ist jetzt jedes mittel recht rache zu üben und das macht juden in aller welt zum ziel von attentaten.danke olmert.
durch das aushungern und 2 tote palestinesische kinder durch hamasraketen begann ihr rückhalt in der bevölkerung zu schwinden doch nun wird sie selbs im westjordan an stärke zugewinnen.
das schlimme ist die fatach muß jetzt selbst wieder radikaler gegen die israelische besatzung vorgehen wenn sie die macht im westjordanland nicht verlieren will.
diese hinterhältigen luftangriffe passen voll in das neue bild das kadima abgibt.
man kann nur hoffen das sie die wahl nicht gewinnen und ihre drohung alle israelischen staatsbürger die keine juden sind aus israel auszuweisen nicht wahr wird.

Link.

Uns bringt das auf die Frage: Wie halten wir es mit der Dichotomie Antiimp vs. Antideutsch?

Die Antwort ist eigentlich simpel: Wir widersetzen uns ausnahmslos jeder Form imperialistischer Gewalt, egal von wem sie ausgeht, von Nazis, Kapitalisten, Islamisten … oder Zionisten. Wir sind pro-jüdisch und grundsätzlich pro-israelisch, aber wir lehnen die Gewaltexzesse des organisierten Zionismus ebenso ab wie die Ausbeutungs- und Völkermordmaschine des militärisch-industriellen Komplexes.

Zugleich sind wir strikt antideutsch und verurteilen jegliche Deutschtümelei als Vorstufe des Nazismus. Deutschland ist sowieso nur ein Konstrukt, keine Realität. „Deutschland“ ist ein Gebiet in Mitteleuropa, das aus der Mischung von Slawen, Romanen, Germanen entstanden ist, ein melting pot, keine „urwüchsige“ Nation. Deutschland hat keine Identität und muss, um sich eine zu konsturieren, auf Nazismus und gewaltsame Ausgrenzung des „Anderen“ zurückgreifen. Gegen den Nazismus und militanten Faschismus in Mitteleuropa gibt es nur ein Mittel: Deutschland als Staat muss aufgelöst werden, das „deutsche Volk“ dekonstruiert werden. Genazuso ist es aber mit dem jüdischen „Volk“ und der faschistischen Ideologie des Zionismus!

Wir müssen gemeinsam und solidarisch aktiv werden gegen Ausbeutung und Imperialismus in aller Welt!

Antideutsch und Antiimperialistisch!

DEUTSCHLAND ABSCHALTEN!

STOP ISRAEL!

ps: Wir möchten auch noch einmal ausdrücklich anmerken, dass uns die Moderationspolitik auf Indymedia massiv ankotzt und dass wir uns mit der Kritik daran solidarisieren! Es werden an einem Tag 270 Menschen von der imperialistischen Militärmaschine Israels ermordet und KEIN WORT DAVON erscheint auf Indymedia! Statt dessen stimmen die GenossInnen lieber in das Systemgeheule über den Bullen Mannichl ein. 270 ermordete Araber? Egal, Hauptsache dem Herrn Polizeidirektor gehts gut? Welchen Sinn hat eine alternative Info-Plattform, wenn sie ein solches verzerrtes Bild von der Realität liefert und den antifaschistischen Kampf in systemtreuer Weise von innen heraus sabotiert?!

Eine solche miserable, manipulative und durch nihts zu rechtfertigende Moderation muss personelle Konsequenzen haben!

Wer antiimperialistische Themen totschweigt, überlässt das Feld den Nazis, siehe z.B. den entspr. thread im Thiazi Forum: Israel tötet 200 Palästinenser …