Archiv für Antifa

Antikriegsdemos in Israel: Wo bleibt die deutsche Linke?

Posted in Aktuelles, Antifa, Gastbeiträge with tags , , , , , , , , , , , , , on 5. Januar 2009 by Thiazi Watch

Mal was anderes (aus aktuellem Anlass). Wir können uns ja nicht immer mit den Nazis befassen:

29. Dezember 2008

Tel Aviv: 15.000 auf Friedensdemo

geschrieben von Antifaschistische Linke Berlin

Der Überfall des Staates Israel auf das Palästinensergebiet Gaza stößt international auf große Kritik von Linken [aktuelles]. In Israel zogen am Samstag (3.1.09) 15.000 Linke durch Tel Aviv mit der Forderung nach einem Ende des Krieges und der Besatzung [jW, Gush Shalom].
Wir verweisen zudem auf aktuelle Erklärungen aus Israel von Uri Avnery (Gush Shalom), NGO-Bündnis, KP-Israels sowie Anarchist Agaist the Wall.
Weitere Erklärungen von: Informationsstelle Militarisierung (IMI), Friedensratschlags, Die Linke sowie der NGOs medico und IPPNW.

Verschwiegen werden in den Medien Proteste gegen den Krieg in Israel. Die israelisch Polizei reagierte bereits mit Repression und Festnahmen auf Proteste vor einer Militar-Basis [Info].

Die Gruppe Anarchist Against the Wall berichtet von Zusammenstößen zwischen Antimilitaristen und der Polizei in Israel.
Nach einem Bericht sitzen 200 Aktivisten in Israel in Haft, nachdem sie gegen die Überfall auf Gaza protestiert hatten [Info].

Am Samstag, 3.1.2009 zogen rund 15.000 linke Aktivisten aus Parteien, Friedensorganisationen sowie linksradikalen und anarchistischen Gruppen durch Tel Aviv [jW-Bericht | Bilder | Indy-Bericht]. Jüdische Fundamentalisten protestierten am Rand der Demo [Foto].

Lesenswert ist auch ein Interview mit einem PFLP-Sprecher. Info: Indymedia-Israel

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Link.

Deutlich wird hier, dass der widerstand der jüdisch-israelischen Linken gegen den völkermordenden Krieg gegen die Zivilbevölkerung von Gaza eine Realität ist. Umso beschämender ist es, dass Indymedia Germany (wir haben berichtet) vollständig und kritiklos auf die prozionistische Linie eingeschwenkt ist. Eine solche „Strategie“ (wenn es denn eine wäre) ist der hiesigen Linken unwürdig. Noch schlimmer! Sie ist gefährlich. Denn so erhalten die Nazis die Gelegenheit, das Thema des antiimperialistischen Freiheitskampfs des palästinensischen Volkes für sich zu reklamieren (unter dem Vorzeichen einer Verbrüderung mit der Hamas).

Auch hierfür gibt es inzwischen mehrere Beispiele im Thiazi Forum:

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Bullen, Nazis, Idioten: Update zum „Fall Mannichl“

Posted in Antifa, Aktuelles with tags , , , , , , , , , , , , on 31. Dezember 2008 by Thiazi Watch


Der „Fall Mannichl“ (wir berichteten) entwickelt sich vom medialen Winterlochthema zu einer Peinlichkeit erster Güte. In bürgerlichen und antifaschistischen Medien wird noch über die Verhinderung einer für den 3. Januar geplanten Nazi-Demo debattiert, während gleichzeitig immer unklarer wird, ob denn der allseits beliebte (*Ironie!*) Hardliner-Cop sich das Lebkuchenmesser nicht vielleicht doch selbst in den Bauch gepiekst hat, um seinen Bullenkumpels das repressive Vorgehen gegen „Extremisten“ jeglicher Coulör zu erleichtern. Jedenfalls fehlt von dem angeblich glatzköpfigen, zwei Meter langen und mehrfach gesichtstätowierten Nazi-Täter nach mehrwöchiger intensiver Fahndung durch eine eigens eingerichtete 50 BullettInnen starke Soko jede Spur. Wenn nicht bald eine solche Spur auftaucht oder der Nazi-Hintergrund des Anschlags klar erwiesen wird, machen sich sämtliche Initiativen, Medien, Parteien, Politiker, die den „Fall Mannichl“ von der ersten Sekunde an medial auszuschlachten versucht haben (etwa in Richtung NPD-Verbot) in einem Mass lächerlich, dass mensch wohl von einem irreparablen Schaden für den Kampf gegen Rechts sprechen muss.

Die Nazis kringeln sich offenbar auch schon vor Amüsement, prima zu sehen in der digitalen Nazi-Spelunke „Thiazi-Forum“: genauer gesagt in dem schon erwähnten thread „Passau: Polizeichef verletzt – Täter (?) angeblich „Neonazi“„.

Dort schreibt vor 2 Tagen ein gewisser „Nussknacker“ hämisch über die an Hysterie grenzende Medienberichterstattung:

Die Masse läßt sich nach wie vor an der Nase herumführen und die Lohnschreiber spielen ihre Rolle als „unbestechliche Wächter“ der Demokratie ja auch mit Herzblut, aber immer weniger denkende Menschen fallen darauf herein.

Mittlerweile reicht das Mißtrauen doch schon bis weit in die „bürgerliche Mitte“. Die guten Zeiten für willige Mitläufer in den Redaktionen gehen auch langsam zu Ende. Man braucht keine qualifizierten, vielseitig gebildeten denkenden Menschen mehr. Volontäre und freie Hilfskräfte können den Job genauso gut und wesentlich billiger erledigen.

Da kommt langsam Panik auf und die nächste Journalistengeneration wird von den Privilegien und finanziellen Wohltaten, die heute noch tarifvertraglich abgesichert sind nur noch träumen können – ganz gleich wie sehr die sich erniedrigen und wie beflissen die Speichel lecken.

Ein anderer Spassvogel namens „Kuckucksklan“ delektiert sich:

Wer weiß, was da wirklich war – vielleicht im Suff beim Kartoffelschälen ausgerutscht un dann müssen die Braunen dafür büßen…

Derweilen feixt der psychologisch dringend betreuungsbedürftige Nazi-„Betreuer“ „Perversist„, bezugnehmend auf ein Foto, auf dem Bullen der „Soko Fürstenzell“ bei der Arbeit zu sehen sind:

Wenigstens sehen die Beamten auf dem Foto so aus, als ob sie bei ihrer Arbeit eine Menge Spaß hätten. SoKo Mannichl = Raus aus dem Alltagstrott, weg vom harten Tagesgeschäft in Ausländerghettos und kriminellen Milieus, rein in die bizarre, schaurig-schöne Welt der Schlangen- und Kreuznazis, der mysteriösen Lebkuchenkiller und blitzartig genesenden Mannichl-Robocops …

Anerkennend zitiert wird von den Nazis die „Augsburger Allgemeine“:

Mannichl war am 13. Dezember vor seinem eigenen Haus niedergestochen worden. Der Polizeichef beschrieb den Täter als kahlköpfigen, großen Mann mit einer auffälligen Tätowierung. Doch trotz intensiver Fahndung der 50-köpfigen Sonderkommission „Fürstenzell“ gibt es bislang keine Spur. Stattdessen drängen sich Fragen auf:

Warum kann der erfahrene Polizeibeamte Mannichl keine bessere Beschreibung des Täters liefern oder ein Phantombild anfertigen, obwohl der ihm eine ganze Zeit lang gegenüberstand?
Warum hat Mannichl sich nicht gewehrt gegen einen Angreifer mit Messer, der erst noch zwei längere Sätze aufsagt?
Warum greift ein Attentäter zu einem Küchenmesser, das zufällig auf einer Fensterbank neben dem Eingang liegt und benutzt nicht eine eigene Waffe?
Und warum wusste der Angreifer überhaupt, dass das Messer aus dem Haushalt Mannichl dort liegt?

Fragen, auf die es keine Antworten gibt. Ja, es gibt bisher noch nicht einmal den Versuch einer Erklärung seitens der Ermittler.

Link.
Vgl. auch Altermedia.

Besonders aufschlussreich ist ein statement von Rassistenpapst Agrippa„, in dem sich leider deutlich bewahrheitet, wovor wir bereits in unserem oben verlinkten Artikel gewarnt hatten: Der Schulterschluss zwischen Nazis und Bullen, über den auch der Mannichl-Hype nicht hinwegtäuschen kann:

Ich möchte hier auch darauf hinweisen, dass ich von einer allgemeinen Diffamierung der deutschen Polizei überhaupt nichts halte, denn letztlich sind alle Polizeibeamten auch nur Menschen, die ihrem Beruf nachgehen, die Mehrheit aus achtbaren Gründen. Beurteilen kann man hier nur jeden einzelnen für sich, als Menschen und Person, wie er mit seiner Machtbefugnis und Verantwortung umgeht. Es ist in meinen Augen hochgradig kontraproduktiv, wie es manche hier schon taten, die Polizei „zum Feind zu erklären“.

Auch wer negative Erfahrungen bei Demonstrationen oder Hausdurchsuchungen und dergleichen machen musste, sollte sich bewußt bleiben, dass es sich hier oftmals um spezielle Kommandos handelt oder Beamte, die man absichtlich solange gefrustet in Reih und Glied stehen ließ, bis sie auf jede Provokation mit Gewaltexplosionen reagierten – in dem man ihre menschlichen Schwächen ausnutzte. Das ganze Spiel, welches man hier so oft im Zusammenhang mit Demonstrationen beschrieben bekommt, hat doch Methode und soll sowohl die Polizeibeamten, wie die rechtsorientierte Fundamentalopposition dazu bringen, gegeneinander vorzugehen, sich „zu hassen“.

Wer dem nachgibt – auf beiden Seiten – der spielt nur dem manipulativen und ausbeuterischen liberalkapitalistischen System in die Hände, welches jede qualitative Fundamentalopposition stigmatisieren und die Ordnungshütern zu willigen Vollstreckern des politischen Unrechts degradieren möchte.

Auf die Pressemeldung „“Gewaltbereite Neonazis greifen zunehmend Polizisten an. Das ist eine neue Strategie““ antwortet „Agrippa“:

Falsch. Das ist die Strategie der politischen Manipulatoren, welche dem deutschen Volk das Erkennen der ureigenen Interessen verunmöglichen möchte. Leider ist diese Strategie der ständigen Provokationen, auch durch eingesetzte Agenten und Provokateure „in den rechten Reihen“ und einer von langer Hand geplanten ansteigenden Gewaltspirale zum Teil aufgegangen, aber davon darf man sich nicht täuschen lassen, denn genau das war beabsichtigt um jeden Schulterschluss zwischen Polizeikräften und Konservativen mit der rechten Fundamentalopposition zu verunmöglichen, nichts anderes war der Zweck dieser Dauerprovokationen, die ihn gezielter Gewalt innerhalb und geistiger Entfremdung dieser deutschen Kräfte gipfeln sollten.

http://forum.thiazi.net/showpost.php?p=1411838&postcount=764

Mit querfrontlerischem Vokabular, verschwörungstheoretischen Untertönen und unterschwelliger Anbiederung an Bullen, System und ‚brav ihren Dienst tuende‘ Beamte wirbt man also in Nazi-Kreisen mittlererweile wieder um die Sympathie der kleinen und grossen Mannichls. Eine solche Strategie droht umso mehr zum erfolg zu werden, als nun, nach der Peinlichkeit des Falls Mannichl ein backlash zugunsten der Nazis zu erwarten ist. Es muss nicht erwähnt werden, dass diese Nazi-Strategie in jeder Hinsicht gefährlicher ist als jede beliebig grosse Horde glatzköpfiger Lebkuchenmesserstecher aus der multimedialen twilight zone.

Die Übersteigerte Mannichelei der bürgerlichen Presse und leider auch etlicher linker/antifaschistsicher Gruppen und Parteien hat aber noch einen anderen unangenehmen Nebeneffekt. Sie drängt andere Fälle rechter Gewalt in den Hintergrund. Wer will nach der peinlichen Geschichte mit dem Lebkuchenmesser schon noch etwas von wirklichen Nazi-Opfern wissen? Z.B. von Thorsten Lamprecht …?

25. Dezember 2008

Zur Nazi-Attacke in Passau

geschrieben von Antifaschistische Linke Berlin

Seit dem am 13.12.08 in Passau ein Polizeichef von vermutlich Neonazis attackiert wurde, sprechen Medien, Politik und Polizei von einer „neuen Qualität“ neonazistischer Gewalt. Neue Qualität? Eine „neue Qualität“ hat höchstens der berechtigte Ermittlungseifer der Poliizei erreicht. Eine 20köpfige Sonderkommission sucht die Angrifer, der Polizeichef hat das Krankenhaus Ende Dezember verlassen. Niemand sucht mehr nach den Mördern von Thorsten Lamprecht, der 1997 von Nazis in Magdeburg ermordet wurde.

Seit 1990 wurden rund 150 Personen von Neonazis ermordet. Die BRD-Regierung spricht jedoch nur von 40 Morde. Allein im Jahr 2008 fünf Menschen: Info. Bei zahlreichen Überfällen und Morden auf weniger prominente Opfer blieben die Täter unbekannt oder wurden Angeklagte zu lächerlichen Strafen verurteilt.

Link.

Erwähnenswert ist noch, was in Richtung der Nazi-Demo in Passau geplant ist. Manche Stimmen aus dem braunen Sumpf meinten da etwas von einer neuauflage des infightings zwischen NPD und „Freien“ unken zu müssen. Nazi-Multifunktionär Christian Worch stellt das richtig und schreibt in dem besagten Thread im Thiazi-Forum:

Zum Beitrag von @ vorndran:

Gemach mit der Kritik. Weder parteifreie Kräfte in Bayern noch ich haben in dieser Sache Grund, uns über die NPD zu beschweren. Fakt ist folgendes:

Am 18. Dezember kam der Gedanke auf, eine Protestdemonstration durchzuführen. Ein prominenter parteifreier Aktivist aus Bayern kontaktete diverse NPD-Verbände aus der Region bis hin zum Landesverband. Alle stimmten zu und sagten Mitwirkung bzw. Unterstützung zu. Daraufhin wurde die Demonstration am 20. Dezember angemeldet. Wegen gesetzlicher Bestimmungen durfte erst drei Tage später dafür geworben werden. Daß die NPD sich mit der Werbung ein wenig mehr Zeit ließ (Verlinkung auf der Landesseite Bayern bzw. ab heute Wiedergabe des Aufrufs auf der Bundesseite), liegt daran, daß eine Partei nun mal ein wenig bürokratischer ist als parteifreie Aktivisten. Das ist ein allgemeines Problem und kann der NPD im vorliegenden Fall nicht zum Vorwurf gemacht werden.

Der Parteijustitiar Frank Schwerdt wurde in dieser Sache noch nicht persönlich kontaktet, weil seine Hilfe nicht nötig ist. Würde ich seine Hilfe brauchen, würde mir diese zweifellos zur Verfügung stehen, genauso, wie umgekehrt ich ihm helfe, wenn dies erforderlich ist und eine entsprechende Frage oder Anforderung von ihm kommt. Wir stehen insbesondere in versammlungsrechtlicher Hinsicht in regelmäßígem Informationsaustausch.

Ein norddeutscher Landesvorsitzender hat mir ungefragt, also von sich aus, finanzielle Unterstützung für den Fall angeboten, daß das Verfahren gegen das Verbot scheitern sollte. Ich habe keine Zweifel, daß auch andere NPD-Verbände diesbezüglich mithelfen würden, wenn es nötig wäre. Ich gehe aber davon aus, daß der Rückgriff auf diese freundlichen Hilfsangebote gar nicht notwendig sein wird, weil ich annehme, daß wir das Verfahren gewinnen werden.

Wie ich schon in der Kommentarspalte von Altermedia dargelegt habe: Zumindest Teile der NPD in Bayern sind von der Repressionswelle auch betroffen. Vielleicht nicht so spektakulär wie einige parteifreie Kameraden, aber sie sind durchaus auch betroffen. Die NPD insgesamt ist ebenfalls betroffen, weil der Fall Mannichl – inzwischen von dem konkreten Fall losgelöst – mal wieder eine der zyklischen Diskussionen über ein NPD-Verbot losgetreten hat.

Gerade weil ich als Parteikritiker (und damit auch speziell Kritiker der NPD) bekannt bin, lege ich Wert darauf, daß die NPD nur da kritisiert wird, wo dies angemessen und begründet ist. In diesem Fall ist bis auf die erwähnte bürokratische Schwerfälligkeit der NPD keine Kritik angemessen.

Grüße
Christian Worch

Link.

D.h. die Sache ist durchaus ernst zu nehmen, auch wenn Worchs langatmiges gesabbel natürlich einige Risse in der braunen Einheitsfront notdüftig zu übertünchen versucht. Es sieht aber vorerst doch so aus, als ob NPD und „freie Kräfte“ hier tatsächlich wieder gemeinsam agieren könnten. Der dämliche Fall Mannichl hat also noch einen weiteren unbeabsichtigten Effekt: Er schweisst die rechte Szene zusammen.

Sofern sich die Aktion nicht noch rechtlich verhindern lässt, wird mit einem massiven Nazi-Aufgebot in Passau zu rechnen sein (background: http://npd-blog.info/?p=2604).

NPD-Hacks am Rande des 25. CCC-Kongresses

Posted in Antifa, Gastbeiträge with tags , , , , , , , , , on 31. Dezember 2008 by Thiazi Watch

Dass Forenhacks viel bringen, glauben wir nicht, aber die jetzt bekannt gewordenen NPD-Seitenhacks, die von einigen Witzbolden offenbar spontan auf dem 25C3 hingelegt wurden, ringen uns doch ein Schmunzeln ab. Schön ist auch, dass der CCC damit quasi politisch „Farbe bekennt“, was sonst nicht gerade üblich ist.

30.12.08

Hacker brechen angeblich in NPD-Server ein / NPD-Seiten vorübergehend offline

Allgemein

Einige Teilnehmer des 25. Chaos Communication Congress (25C3) in Berlin haben laut einem Bericht von Heise-Online konzertierte Hackerangriffe auf Webseiten und Server der rechtsextremen NPD ausgeübt. Die Seite NPD.de war vorübergehend nicht mehr zu erreichen, genau wie zahlreiche Seiten von Landesverbänden. Die illegalen Eindringlinge veränderten zudem die Internetauftritte des Landesverbands Schleswig-Holsteins sowie der NPD Südwestpfalz – und “schmückten” es mit dem Bild eines Affen, der die Hand wie zum Hitlergruss erhebt und eine Nazi-Armbinde trägt. Darüber hinaus haben die Hacker auch einen niederbayerischen NPD-Server “aufgemacht” und sich Datenbankzugang zu NPD.de verschafft.

affenpd.jpg

Auf der Unterseite zum NPD-Hack im Kongress-Wiki sei davon die Rede, dass mehrere Eindringlinge am Knacken der Passwörter für die Datenbank hinter der Adresse weltautor.npd.de gearbeitet hätten. Diese könne den Weg zu einem zentralen Content-Management-System der rechtsextremen Parteo öffnen, hieß es. Darüber könne man etwa auf NPD-Blogs (ich hoffe, es gibt da keine Verwechslungen…) zugreifen. Andy Müller-Maguhn vom Chaos Computer Club (CCC), der den Kongress veranstaltet, sprach gegenüber heise online davon, dass bei dem ein oder anderen Teilnehmer offenbar “das bürgerliche Engagement durchgegangen ist”.

wikihack.jpg

Mittlerweile wurden interne Fotos veröffentlicht, so ist offenbar Jens Pühse beim Baden in einem Fluss mit einem anderen Neonazi sowie eine Schifffahrt mit Holger Apfel zu sehen. Weiterhin wurden ganze Listen mit Benutzernamen und von NPD-Seiten veröffentlicht. Auf den Seiten der NPD-Jena wird mittlerweile eine Kundgebung beworben, auf der die Auflösung der NPD verkündet wird.

aufloesungnpd.jpg

Die NPD in Erfurt ruft hingegen zu Spenden für die Aussteigerinitiative Exit auf und zitiert das Gedicht ”Der Tod ist ein Meister aus Deutschland”.

hackerfurt.jpg

Siehe auch: B&H-Hack: Fette Beute durch kleinteiliges puzzlen?, Hacker legen Nazi-Seiten lahm

Link.

Und hier heult Altermedia: Ein Pfund Gehacktes, darf’s etwas mehr sein? – Heise Online über gehackte Internetseiten (31.12.08)

Nach Nazi-Morddrohungen: Altermedia-Verbot gefordert

Posted in Aktuelles with tags , , , , , , , , , , on 30. Dezember 2008 by Thiazi Watch

Wir berichteten über die auf dem Nazi-Nachrichtenportal Altermedia veröffentlichten Morddrohungen gegen den Bürgermeister von Warin (Link). Jetzt werden Stimmen laut, die ein „Verbot“ von Altermedia fordern:

Altermedia-Verbot? Caffier kündigt bundesweite Initiative an

Geschrieben von: Robert Scholz
Dienstag, 30. Dezember 2008 um 14:44
lorenz-caffierNach der Morddrohung gegen Warins Bürgermeister Hans-Peter Gossel, die im Kommentarbereich des rechtsextremen Szeneportals „Altermedia“ fiel, will Innenminister Lorenz Caffier dem ungestraften Treiben im Internet einen Riegel vorschieben. Auf der nächsten Innenministerkonferenz will er ein bundesweites Vorgehen auf die Tagesordnung setzen.

„Das nächste ‚Opfer’ stellt sich zur Verfügung. Gossel? Kommt von Gössel = Gans. Weihnachtszeit, Weihnachtsgänsezeit …“ – Kaum verhohlen drohte dem Wariner Bürgermeister Hans-Peter Gossel ein Kommentator des rechtsextremen Szeneportals „Altermedia“ unter Bezugnahme auf den Anschlag auf den Passauer Polizeichef mit Mord. Wer hinter dem Kommentar steckt, lässt sich nicht ermitteln – die Anonymität des Internets macht es möglich. Für Gossel bedeutet es zurzeit ein Leben in ständiger Angst.

Gossel ist aber nur das jüngste Opfer, das auf „Altermedia“an den Pranger gestellt wird. Im Kampf gegen Rechtsextremismus engagierte Bürger, kritisch berichtende Journalisten, selbst Minister – niemand ist vor der öffentlichen Stigmatisierung durch den vermutlich aus Stralsund berichtenden Seitenbetreiber geschützt. Das „Handwerk“ konnte diesem bislang aber nicht gelegt werden.

Mecklenburg-Vorpommerns Innenminister Lorenz Caffier (CDU) hält es daher auch für dringend geboten, dem Internet-Treiben einen Riegel vorzuschieben. „Wir werden das Thema auf der nächsten Konferenz der 16 Innenminister der Länder im Frühjahr ganz oben auf die Tagesordnung setzen“, kündigte der Minister gegenüber der OZ an. Laut Caffier ist es „nicht hinnehmbar und ein gewaltiges Problem, wenn das Internet zunehmend dazu missbraucht wird, politisch motivierte Straftaten anzufeuern“.

Caffier geriet selbst schon in die Schusslinie „Altermedias“: Im Herbst 2007 forderte er gemeinsam mit CDU-Landtagsfraktionschef Armin Jäger die erneute Prüfung eines NPD-Verbotsverfahrens. Caffier und Jäger waren daraufhin über Wochen Zielscheibe der rechtsextremen Internetplattform. Caffier wurde laut „Ostseezeitung“ als „Provinz-Mielke“, „Kaffern-Lori“ und „Arme-Leute-Himmler“ diffamiert, des Weiteren soll „die Deportation von Typen wie Jäger und Caffier“ gefordert worden sein.

Die CDU-Fraktion ging gegen die Diffamierungen und Gewaltaufrufe juristisch vor und wollte eine einstweilige Verfügung gegen den mutmaßlichen Betreiber, Axel Möller, erwirken, die das Landgericht Berlin am 12. Oktober 2007 auch aussprach. Hiergegen setzte sich der Stralsunder allerdings erfolgreich zur Wehr. Das Gericht sah es letztlich allein aufgrund der Indizien nicht als gesichert an, dass Möller tatsächlich Urheber der Seite sei.

Die CDU-Landtagsfraktion erklärte im Anschluss an das Verfahren gegenüber ENDSTATION RECHTS.: „Für den letztendlichen Nachweis im einstweiligen Rechtsschutzverfahren reichten diese Indizien jedoch nicht aus. Hier wäre eine von der Staatsanwaltschaft Stralsund angekündigte Anklageerhebung notwendig gewesen. (…) Das Gericht hat allerdings Herrn Möller sehr deutlich darauf hingewiesen, dass in einem Hauptsacheverfahren sicherlich mit einer anderen Entscheidung zu rechnen sei.“

Vor allem der Umstand, dass die Server der Internetseite nicht in Deutschland, sondern im Ausland stehen, macht es schwierig, die rechtsextreme Hetze juristisch zu belangen. Auf diesen Umstand wies auch der SPD-Vizelandeschef Mathias Brodkorb in Zusammenhang mit der angekündigten Initiative Caffiers hin. Zwar betonte auch er, dass es notwendig sei, Aufrufe zu Straftaten mit allen Mitteln zu verfolgen, wies gegenüber der „Ostseezeitung“ aber auch darauf hin, dass es kaum eine rechtliche Handhabe gebe, sobald der Rechner im Ausland stehe: „In Zeiten des weltweiten Internets können 16 deutsche Innenminister nichts ausrichten. Wirklich hilfreich wäre nur ein internationales Abkommen.“ Das Zustandekommen eines solchen internationalen Abkommens sieht Brodkorb indes skeptisch, da vor allem in den USA vieles unter dem Etikett der Meinungsfreiheit geduldet werde.

Link.

Die Verbotsforderung ist natürlich komplett witzlos, wenn die Seite vom Ausland aus betrieben wird. Aber nehmen wir mal an, der Altermedia Germany Server könnte nach bundesdeutschem Recht belangt werden, wie lange würde es wohl dauern, bis die Seite z.B. von einem Server aus Russland oder Malaysia aus wieder auf Sendung wäre? Eine Woche? Zwei Wochen …?

Die Systempolitik mit ihrer Verbotsgeilheit hat immer noch nicht verstanden, womit sie es bei den  Nazis 2.0  zu tun hat. Verbote und Zensur sind stumpfe Waffen gegen einen technisch gewieften Gegner, der jede aufwändig inszenierte und vorbereitete Zensur ohne grosse Probleme unterlaufen kann. Nur wer die offensive inhaltliche Auseinandersetzung nicht scheut, kann der vielköpfigen Hydra des neuen Nazitums die Stirn bieten.

PS: Die Sache mit dem Altermedia-Verbot ist übrigens ein alter Hut. Das Ganze wurde schon vor ziemlich genau einem Jahr diskutiert. Die Angelegenheit verlief im Sande …

Altermedia vor dem Aus?

Kopf der rechtsextremem Website "Altermedia"

Wie die Website Endstation Rechts berichtete, hat die CDU einen Rechtsstreit gegen die Internetseite ‚Störtebeker-Netz‘ bzw. ‚Altermedia – Deutschland‘, wo die Inhalte gespiegelt werden, vorerst gewonnen. Dabei ging es um die Verletzung des Urheberrechts sowie Beleidigung. Der Beklagte macht allerdings deutlich, was er von Rechtsstaatlichkeit hält und will auf das Urteil „pfeiffen“. Das kann für Altermedia aber Konsequenzen haben.


Von Patrick Gensing

Bei dem Nazi-Portal Altermedia Deutschland könnten offenbar schon bald die Lichter ausgehen. Laut Presseberichten droht dem mutmaßlichen Betreiber Axel Möller aus Stralsund jetzt eine Haftstrafe, da er einen Gerichtsbeschluss ignoriert. Denn Altermedia leugnet weiter standhaft, dass Möller hinter dem Projekt steht. Neben den bereits vorliegenden Indizien gibt es nun auch noch einen neuen Hinweis: Einige Nazis riefen öffentlich zu einer Spendenaktion zu Gunsten von Axel Möller/ Altermedia auf. Von dieser musste sich Altermedia öffentlich distanzieren, da sonst noch klarer würde, dass Möller hinter Störtebeker-Netz/Altermedia steckt.

Allerdings hält sich die Solidarität mit Altermedia in der rechtsextremen Bewegung in Grenzen. Besonders bei der NPD dürften viele Funktionäre nicht traurig sein, wenn Altermedia verschwinden würde. Denn oftmals waren es Berichte auf dem besagten Nazi-Portal, die Streitigkeiten aus der Partei öffentlich machten. Dieses ist für Beobachter oft sehr hilfreich gewesen, da auch in den Kommentaren viele Nazis ihre Profilneurosen durch das Herausposaunen von Halb-Insider-Wissen pflegen – genau wie der Autor bei Altermedia.

Ausgesprochen widerlich ist bei Altermedia immer wieder die rassistische Hetze aufgefallen. Besonders auf den Briten Noel Martin, seit einem Überfall von Nazis in Brandenburg gelähmt, hat sich der Autor eingeschossen. Aber auch der wahnhafte Antisemitismus ist bemerkenswert. Wahrscheinlich ohne nur einen einzigen Juden zu kennen, hetzen Autor und Leser gegen Juden. Dies trieb bisweilen seltsame Blüten, so wurde dem NPD-Generalsekretär Peter Marx wegen seines Namens immer wieder nachgesagt, er sei Jude.

Unerlaubt Bilder verwendet

Juristisch war Altermedia wegen Urheberrechtsverletzungen in Bedrängnis gekommen, die dort keineswegs selten sind. Das Portal hatte beispielsweise auch ein Bild des Autoren unrechtmäßig verwendet. Vielen andere Journalisten, Politiker und engagierte Bürger fanden ihr Foto ebenfalls auf Altermedia wieder. Bislang war es allerdings angeblich nicht möglich, dem Stralsunder Rechtsextremisten Axel Möller nachzuweisen, dass er der Betreiber der Seite ist. Und dies, obwohl es zahlreiche Indizien dafür gab. Unter anderem hatte die NPD in MVP in einer Auseinandersetzung öffentlich Möller als Betreiber geoutet. Auch der ehemalige NPD-Chef Günter Deckert bestätigte auf Anfrage von tagesschau.de, dass Möller hinter dem Projekt stehe: `Möller ist Störtebeker, also Ein-Mann-Unternehmen.` Gegenüber einem Journalisten prahlte Möller laut der FR einst, seine Seite sei die Nummer eins der rechtsextremen Internet-Seiten in Deutschland.

Zuletzt hatte er allerdings die Urheberschaft geleugnet, da immer mehr Personen rechtliche Schritte gegen die Seite erwägten. So dürfte es dutzende Artikel geben, die den Strafbestand der Volksverhetzung erfüllen. Hinzu kommen die erwähnten Verletzungen des Urheberrechtes.

Geldstrafe von 50.000 Euro angedroht

Im aktuellen Fall hat Möller laut Gerichtsbeschluss nachweislich das Urheberrecht verletzt sowie gegenüber CDU-Landespolitikern Beleidigungen ausgesprochen. Wie aus der am 12. Oktober 2007 vom Landgericht Berlin ausgefertigten einstweiligen Verfügung hervorgeht, verwendete Störtebeker-Netz/Altermedia ohne Genehmigung jeweils eine Fotografie von Lorenz Caffier (CDU) und Armin Jäger (CDU). Dies sowie das Aussprechen von bestimmten Beleidigungen auf der Internetseite gegenüber Jäger und Caffier belegte das Landgericht mit einer Strafandrohung. Bei Zuwiderhandeln drohe Möller eine Geldstrafe von 50.000 Euro oder ersatzweise sechs Monate Haft, schreibt Endstation Rechts. Wer ebenfalls rechtliche Schritte gegen Altermedia bzw. das Störtebeker-Netz erwägt, der kann sich laut Endstation Rechts an die Kanzlei Seelbach & Imm wenden.

Pfeiffen im Walde?

Altermedia geht seinerseits in die Offensive, um den Gerichtsbeschluss wolle man sich nicht kümmern, da nicht nachgewiesen worden sei, dass Möller Urheber des Artikels war, heißt es in einer Reaktion auf den Gerichtsbeschluss: „Besagter „Rechtsextremist“ behält es sich daher vor, auf besagten „Urteilsspruch“ als nicht für ihn zutreffend zu pfeiffen“, heißt es  in einem am 16.10. als Reaktion veröffentlichten Text. Ob dies nun das berühmte Pfeiffen im Walde ist oder auf Grund der schwierigen Beweislage Gelassenheit, lässt sich noch nicht abschließend bewerten.

© http://www.mut-gegen-rechte-gewalt.de & http://www.npd-blog.info17.10.2007

http://www.mut-gegen-rechte-gewalt.de/debatte/rechtsblog/altermedia/

Wild treiben es die neuen Germanen. Teil 1: Das Julfest

Posted in Antifa, Gastbeiträge with tags , , , , , , , , , , , on 29. Dezember 2008 by Thiazi Watch

Nazi-Kugeln

Ein schöner Beitrag auf Jungle World über den auch uns bislang rätselhaften Germanenkult der „germanischen Weltnetzgemeinschaft„:

antifa

Jungle World Nr. 52, 23. Dezember 2008

Wenn die Ahnen um den Lichtbaum tanzen

»Ewige Wacht« statt »Stille Nacht«: Wie echte Germanen und andere Nazis Weihnachten verbringen.

von Theodora Becker und Oliver Schott

Christen feiern Weihnachten, Juden feiern Channuka, Germanen hingegen feiern das Julfest. Wäh­rend wir aus zahlreichen Verfilmungen von Charles Dickens’ »A Christmas Carol« sowie aus etlichen Folgen von »South Park« bestens über die Bedeutung und den Ablauf von Weihnachten und Channuka informiert sind, wissen wir kaum etwas über die Gebräuche unserer germanischen Mitbürger.

Das liegt vielleicht daran, dass das Germanentum eine recht junge Erscheinung ist. Erfunden wurde es zwar schon von den alten Römern als Sammelbezeichnung für ihre unberechenbaren, rauflustigen, unrasierten und trinkfreudigen Nachbarn im Norden, die schon damals die Neigung zeigten, ihren Hobbys Morden, Plündern und Brandschatzen auf ausgedehnten Europa-Rundreisen nachzugehen. Doch meist bekämpften sich die ger­manischen Stämme lieber gegenseitig. Es fehlten gemeinschaftsstiftende Elemente, namentlich die moderne Rassenlehre und das Herzstück des germanischen Geistes, der wahnhafte Antise­mitismus. Erst im 20. Jahrhundert entwickelte sich das echte, stolze, traditionsreiche Germanen­tum, das wir seither kennen.

Dank großer Fortschritte auf dem Gebiet der pseudo­wissenschaftlichen Brauchtumsforschung, die seit der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten zu verzeichnen waren, konnte aufgedeckt werden, dass die armen Germanen seit über 1 000 Jahren – ohne es überhaupt zu ahnen – Opfer der kulturellen Unterdrückung durch die ihnen vollkommen »rassisch wesensfremde«, jüdisch-christliche Zivilisation geworden waren. Insbesondere Heinrich Himmler und seine Gesin­nungsgenossen von der SS machten sich im Verlauf der dreißiger Jahre um die Erfindung »art­eigenen Brauchtums« verdient. Hier liegen auch die Ursprünge des Julfestes, das in seiner klassischen Ausformung erstmals 1935 begangen wurde und daher zu den urtümlichsten Bestandteilen des germanischen »Artglaubens« gezählt werden darf.

Worum geht es nun beim Julfest? Zunächst ein­mal wird statt Christi Geburt die Wintersonnenwende gefeiert. Christliche Kreuze (artfremd) sind durch Hakenkreuze und Sonnenräder (germanisch) zu ersetzen. Der Weihnachtsbaum heißt Jul­tanne oder Lichtbaum, und statt des Christkinds bringt Frau Holle Geschenke. Ein wichtiger Bestand­teil des Ritus ist das Entzünden des Julfeuers, um das dann die ganze Sippschaft andächtig oder »Lichtersprüche« aufsagend herumstehen kann. Dabei weckt das Knistern der Flammen nostalgische Erinnerungen an vergangene Heldentaten und große Pläne für das neue Jahr. Wichtig ist auch der Julleuchter, eine irdene Gerätschaft, die traditionell in Sklavenhandarbeit in den KZ-Werkstätten von Neuengamme und Dachau hergestellt wurde.

Das Julfest ist ein Fest des Gedenkens an die Ahnen, welche nach germanischem Glauben die Fei­erlichkeiten mit ihrer unsichtbaren Anwesenheit beehren. Unter »Ahnen« sind selbst­ver­ständ­lich vor allem gefallene Soldaten zu verstehen. So heißt es in Thilo Schellers traditionellem Gedicht »Ewige Wacht« von 1943: »Wenn dann die Kerzen am Lichterbaum zu Ende gebrannt,/Legt der tote Soldat die erdverkrustete Hand/Jedem der Kinder leise aufs junge Haupt:/Wir starben für euch, weil wir an Deutschland geglaubt.« Kein Wunder, dass germanische Kinder nur einen Traum haben: wie der unsichtbare, tote Onkel fürs Vater­land durch den Dreck zu robben und zu krepieren.

Doch heutzutage ist es nicht gut bestellt um die Bewahrung des altehrwürdigen »Artglaubens«. Denn die Usurpation altgermanischer Bräuche durch das Christentum wird häufig nicht zur Kenntnis genommen oder gar verharmlost. Gemäß dem Motto, jeder solle feiern, was ihm gefällt, verschwindet ein »kultureller Genozid« hinter einer Beliebigkeit, die sich auch noch mit dem Wort »Toleranz« schmückt!

Diesem Umstand entgegenzuwirken, bemüht sich die NPD Rhein-Neckar. Sie veranstaltete dieses Jahr zwar eine ganz biedere Weihnachtsfeier, verband diese aber mit einem Referat des zweiten Vorsitzenden Jan Jaeschke über die wahren Ur­sprünge der »deutschen Weihnacht«. Der Vortrag war »gerade für die neuen Mitglieder und Interessenten sehr aufschlussreich«, wie man auf der »Heimseite« verkünden konnte.

In dem Neonazi-Portal Enos werden solche reformistischen Bemühungen verworfen. Weihnach­ten wird als »Fest der Lüge« entlarvt, passend illustriert durch einen fies grinsenden Weihnachts­mann mit Drudenfuß auf der Mütze und einer auffällig großen und krummen Nase. Weihnachten diene einzig und allein dem Umsatz der Kapitalisten. Statt den diktierten Konsum und die geheuchelte Freude mitzumachen, solle man, wenn man denn »Schneid hat«, lieber das Julfest feiern. Merke: Wer zum »arteigenen Brauchtum« zurückkehrt, kann damit nicht nur Courage beweisen, sondern sogar noch Geld für Geschenke sparen.

Wie schwierig es auch für Germanen ist, dem Nachwuchs die spirituelle Bedeutung des Festes zu vermitteln, zeigt eine herzerwärmende Episode aus dem »Thiazi-Forum«, der »Germanischen Welt­netzgemeinschaft«. Der Benutzer Tanngjost (»Unterrasse: Dinarid-Nordid, Politik: völkisch, Re­ligion: naturverbundener Waldschrat«) fragt, ob die Mitgermaninnen und -germanen denn einen Baum in der Stube hätten. Darauf antwortet Raginhild (»Unterrasse: Ideal Sexy Angel, Politik: Ich hab immer Recht, Religion: Cosmopolitan-Anbeterin«): »Wir hatten natürlich einen Baum ste­hen, mit Kindern ist das unumgänglich, und es macht ehrlich gesagt auch Spaß, den zu schmücken. Einziges Manko dieses Jahr: Die Mädels haben die Spitze gebastelt, und als ich in die Stube kam, wurde ich kreidebleich und mein Mann lag am Boden vor Lachen. Sie hatten einen roten Stern mitten auf den Baum gespickt!«

Doch von »fehlendem Nationalbewusstsein« und »starkem Identitätsverlust« bleibt nicht einmal die »größte germanische Online-Gemeinschaft« verschont. Im Thread über Weihnachtslieder etwa wird zutiefst artfremdes Liedgut der Beach Boys oder der Beatles empfohlen. »Wenn man jedoch sieht«, so Tanngjost voll bitterer Ironie, »welcher Art die Interpreten sind und auf welch amerikanisierte Weise aufgefahren wird, so lasst uns doch gleich noch einen ›Rap‹- und ›Hiphop‹-Strang eröffnen. Die haben sicherlich auch eine ›schöne‹ Art der Auslegung von den uns­rigen urgermanischen Weihenächten und sicher auch passende Titel dazu, um das Ganze noch mehr zu entarten.« Und in einem benachbarten Thread werden sogar Muffin-Rezepte weitergegeben. Germanisches Brauchtum hat es eben schwer.

Source.

Ja, so kennen wir sie: Muffins mampfende Möchtegern-Germanen, die ihr „Julfest“ beim Klang der entarteten Beach Boys begehen. 😀

Zum Thema „Nazis und ihre Julbäume“: Es gibt unter ihnen aber auch trockene Realisten, für die wir sogar eine Prise Sympathie empfinden (oder ist es Mitleid?) Hier z.B. der Jul-Gummibaum des berüchtigten Porno-Nazis „Drömmarnas Stig“:

Kramte ein altes Photo von ca. 2004 hervor.
Plastikbaum für 3 Euro.
Nazi-Baum

Mehr davon: http://forum.thiazi.net/showthread.php?t=116021

Für autonome Bewegungen und den antikapitalitischen Flächenbrand

Posted in Aktuelles, Antifa, Gastbeiträge with tags , , , , , , , , , , , on 23. Dezember 2008 by Thiazi Watch

AUS AKTUELLEM ANLASS:

Ein GASTBEITRAG von Antifa.de

22. Dezember 2008

Für autonome Bewegungen und den antikapitalitischen Flächenbrand

geschrieben von Antifaschistische Linke Berlin

Am Samstag den 6. Dezember wurde der 15jährige Alexis Grigoropoulos von einem Polizisten in Athen erschossen. Die Erschießung von Alexis fand statt vor dem Hintergrund zahlreicher politischer Auseinandersetzungen. Der größte Teil der griechischen Gefangenen befand sich bis vor kurzem in einem Hungerstreik für bessere Haftbedingungen, an den Universitäten des Landes brodelt die Unruhe und am Mittwoch beginnt ein schon länger angesetzter Generalstreik gegen die Politik der Regierung.

Ein Ort wo viele solcher Kämpfe zusammentreffen ist der Athener Stadtteil Exarchia. Als ein Streifenwagen der Polizei dort am Samstag mit Steinen beworfen wurde, hat ein Beamter seine Pistole gezogen und dreimal geschossen. Eine Kugel traf Andreas in die Brust, er starb noch auf dem Weg ins Krankenhaus. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Polizisten der abgedrückt hat Totschlag vor. Er selbst sagt es waren Warnschüße. Wir sagen es war Mord!In ganz Griechenland ist es daraufhin zu Protesten gekommen. Universitäten wurden verbarrikadiert, Verkehrswege blockiert und mehrere große Demonstrationen fanden statt. In fast allen Landesteilen Griechenlands bleiben die Schulen aus Protest gegen die Ermordung von Andreas geschlossen. Innenminister Prokopis Pavlopoulos und sein Stellvertreter haben ihren Rücktritt angeboten, aber Ministerpräsident Konstantinos Karamanlis lehnte ab. Der Protest geht weiter, entwickelt sich zur Revolte und deren findet sich auch in anderen europäischen Städten wieder. In London und Berlin wurden Botschaften besetzt und in vielen Städten gibt es Solidaritätsdemonstrationen.

In Athen wurde auf uns alle geschossen!

Wir sind wütend und bestürzt über die Schüsse in Athen. Wir sehen darin keinen Einzelfall und auch kein überreagieren eines einzelnen Beamten, sondern einen roten Faden der Repression welcher von Genua über Göteborg nach Athen reicht. Der Einsatz von Schußwaffen gegen Demonstrant_innen ist kein Einzelfall. Wir erinnern uns z.B. an die G8/ASEM Demonstration, während der ein Polizist in Hamburg seine Pistole zog. Vom Hamburger Innensenator gab es für diese letzte Maßnahme unmittelbar vor dem Schuss volle Rückendeckung: Der Polizist habe gemäß seiner Einsatzvorschriften gehandelt. Der SPD reichte selbst das nicht: Sie fordert mehr „Härte gegen linke Straftäter“ und hetzt gegen politische Bewegungen. Dieser Zynismus hat seine blutige Entsprechung in Exarchia gefunden.

Die Schüsse auf Alexis sind Ausdruck und Spitze einer europaweit zunehmenden Repressionsspirale die zunehmend mehr Tote fordert. Unter dem Stichwort der Inneren Sicherheit werden Gesetze verschärft und die Überwachung totalisiert. Werden Flüchtlinge an den Außengrenzen in den Tod getrieben, werden vermeintliche Dealer mittels Brechmitteln ermordet, wird auf diejenigen die diese Verhältnisse angreifen scharf geschossen.

Alexis war nicht unschuldig. Er war schuldig für ein besseres Leben eingetreten zu sein. Er ist wie wir ein „Rebell ohne Grund“, weil die kapitalistische Wirklichkeit uns Grund genug zur Auflehnung und Revolte ist. Weil wir die Rationalität und vermeintliche Sachlichkeit der heimgekehrten Cohn-Bendits und Joschka Fischers verachten. Einen Frieden mit einem System das weltweit Armut, Krieg und Ausbeutung exportiert. Wir lehnen uns auf, weil wir ein Leben leben wollen, dass diesen Namen verdient.

Alexis ist uns Freund und Weggefährte. Er ist nicht verschwunden, sondern anwesend. In unseren Kämpfen, unserem Begehren, der Explusion unserer Wut. Sein Name hallt, wie die Schüsse die ihn getötet haben, von den Wänden der Städte. Man hört seine Schritte in den Straßen. Sie erzählen von unserem und seinem Trotz nicht klein beizugeben. Dem Mut und der Notwendigkeit dem vermeintlich Unabänderlichen zu widersprechen und ein für allemal in Richtung einer gerechteren Welt in Bewegung zu geraten. Einer Welt die Unterdrückung und Ausbeutung, Sexismus und Rassismus nicht als gegeben hinnimmt, sondern die den Aufstand probt. Einem Alltag der sich von Kapitalismus und Lohnarbeit befreit. Der jeden Tag aufs neue die falschen Wahrheiten und Normen die wir vorfinden in Frage stellt.

Regierung stürzen!

Wir sind an der Seite der hungerstreikenden Gefangenen in Griechenland, der kämpfenden Stundent_innen, der Streikenden in den Fabriken, Büros und Läden. Wir sind auf der Straße mit den Autonomen in Exarchia und den Schüler_innen die ihre Schulen besetzen. Wir sind an der Seite aller dieser Menschen weil unsere Sehnsucht nach Veränderung sich auf der Straße trifft. Weil die Welt ein Dorf ist und wir mittendrin. Weil Regierung stürzen auf griechisch das selbe meint. Wir die selbe Sprache sprechen, die gleichen Lieder mögen und das Glas bei den hohen Tönen splittert.
Hören wir nicht mehr auf schreien!

NO JUSTICE – NO PEACE!
CAPITALISM KILLS!

Autonome aus Hamburg

<!– –>

Wir schliessen und dem an!

Vorwärts  gegen Polizeirepression und Systemgewalt. Gegen den alten und neuen Faschismus in all seinen Formen! – TW

Nazis Schizophren: Kabale im Thiazi-Forum nach Mordversuch an Passauer Oberbullen

Posted in Antifa, Gastbeiträge, Aktuelles with tags , , , , , , , , , , on 14. Dezember 2008 by Thiazi Watch

Die Junge Welt berichtet heute wie auch alle anderen News-Seiten:

15.12.2008 / Titel / Seite 1Inhalt

Naziangriff auf Polizeichef

Von Claudia Wangerin

Ein Verbot der NPD fordern Antifaschisten schon seit langem
Foto: ddp

Der Passauer Polizeichef Alois Mannichl ist am Samstag offenbar von einem Neonazi niedergestochen worden. Nach einer Notoperation befindet er sich außer Lebensgefahr, wie Polizei, Staatsanwaltschaft und Landesinnenministerium am Sonntag in Passau mitteilten.

Gegen 17.30 Uhr klingelte es in Fürstenzell bei Passau an der Tür des Polizeidirektors, der nichts ahnend dem Angreifer öffnete, der ihn sofort mit dem Messer attackierte. Der Stich ging knapp am Herzen des 52jährigen vorbei. »Viele Grüße vom nationalen Widerstand, du linkes Bullenschwein«, soll der Täter nach Angaben der Staatsanwaltschaft bei der Attacke zu Mannichl gesagt haben. »Du trampelst nicht mehr auf den Gräbern unserer Kameraden herum.«

Auf Betreiben des Polizeichefs war nach dem spektakulären Begräbnis des Altnazis Friedhelm Busse im Juli dessen letzte Ruhestätte wieder geöffnet worden, weil NPD-Aktivist Thomas Wulff während der Grabrede eine Hakenkreuzfahne auf den Sarg geworfen hatte – in Anwesenheit von Parteichef Udo Voigt. Nach der Beisetzung kam es zu heftigen Auseinandersetzungen zwischen den Rechten und der Polizei. Mehrere Neonazis wurden festgenommen. Seither gilt Mannichl als Haßfigur der rechten Szene.

Nach dem unerkannten Messerstecher, der vermutlich mit einem Fahrzeug flüchtete, wurde eine Großfahndung eingeleitet. Da während der Tat in unmittelbarer Nähe ein Motor lief, wie das Opfer den Ermittlern sagte, besteht der Verdacht, daß der Täter nicht allein war. Das Messer ließ er am Tatort zurück.

Die Polizei sucht nach einem 1,90 Meter großen Mann mit Glatze oder sehr kurz geschnittenem Haar und bayerischem Dialekt, möglicherweise mit österreichischem Einschlag. Eine 20köpfige Sonderkommission wurde eingerichtet.

Der Leitende Oberstaatsanwalt Helmut Walch sprach von einem heimtückischen Mordversuch, der im Höchstfall mit lebenslanger Haft bestraft werden könne. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) bezeichnete das Attentat als »hinterhältig und brutal«, nachdem er am Sonntag den verletzten Mannichl im Krankenhaus in Passau besucht hatte. Wenn sich die bisherigen Hinweise auf den Hintergrund der Tat bestätigten, habe die Gewalt von rechts »eine völlig neue Dimension erreicht«, so Herrmann. Eine derartige Tat habe es in Bayern seit Jahrzehnten nicht gegeben. Man werde mit aller »Härte und Konsequenz« gegen den Rechtsextremismus vorgehen, sagte der CSU-Politiker auf einer Pressekonferenz. Härte und Konsequenz hatte die bayerische Polizei allerdings bisher vorwiegend gegenüber Antifaschisten gezeigt.

Obwohl der Begriff »nationaler Widerstand« eindeutig der Neonazi­szene zuzuordnen ist, sieht Herrmann die Hintergründe noch nicht zweifelsfrei geklärt. »Wenn es aber so ist, dann wird man in der Tat über ein Verbot der NPD neu nachdenken müssen«, sagte der CSU-Politiker der Passauer Neuen Presse.

In der Region Passau gab es in diesem Jahr den Behörden zufolge schon 83 rechtsextremistische Straftaten – eine Verdopplung im Vergleich zu 2007, wo nur 40 erfaßt wurden. In den 90er Jahren ermittelte die Passauer Polizei überwiegend gegen junge Antifaschisten, weil es mit Ausnahme von Großereignissen wie den DVU-Parteitagen, für die bundesweit mobilisiert wurde, keine sichtbare Nazipräsenz in der Stadt gab. Unter der Leitung von Mannichl ging die Polizei vermehrt gegen Aufmärsche von Neonazis im Landkreis Passau vor, weil deren Aktivität in der Region massiv zugenommen hat.

Link.

Unsereins fragt sich ja, warum man um einen angepiekstenOber-Bullen solche Furore macht, aber na schön, es waren eindeutig die Nazis, also geht es uns was an, auch wenn das „Opfer“ vermutlich selber ein grün angemalter Brauner war, der seine Braunheit mit einer Prise  showmässigem Kampf gegen Rechts übertünchen wollte. Unverschämt ist daher die Äusserung des Nazi-Täters „du linkes Bullenschwein“. LINKE Bullenschweine gibt es nicht, du geistiger Überflieger aus BRAUNau, es gibt nur Bullenschweine und die sind genauso braun wie du! Also muss man eigentlich schon sagen: verdammt BLÖDE Aktion das mit dem Messer (nazilike eben) … uns solls RECHT sein … !  😀

Egal legal scheissegal … was uns interessiert ist sowieso nicht der angepiekste Herr Wachtelmeister, sondern was unsere Lieblingsnazis im Thiazi Forum dazu zu sagen haben. Da geht es richtig schön zur sache und man sieht, dass die Mods heute eine Menge zu tu hatten, um das wildgewordene Nazi-Rudel einigermassen im Zaum zu halten. Die brüder reden sich allerdings auch so um kopf und kragen, was wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Es geht um den thread „Passau: Polizeichef verletzt – Täter (?) angeblich „Neonazi

Der Tanz beginnt mit dem posting eines Thiazi-Mitglieds namens „HappyHC“ (HC steht wohl für HoloCaust?).  Dieser schreibt zu der Meldung sehr schlau:

Ohne Worte.Bloss weil einer Glatze hat und gross ist,ist er ein Rechter.
Der Herr wird wohl noch in anderen Kreisen Feinde gehabt haben.
Und um die Rechten in Verdacht zubringen,schreit selbst die Antifa
Nationaler Widerstand.

Ähm … ja, die AntifaschistInnen, die wir kennen, sind auch 190m grosse stolz-doitsche GlatzenträgerInnen, die mit ihren Springerstiefeln im Vorgarten von NS-Flaggen-Ausgräbern herumstapfen, um den echten Nazis (bei denen es sich um brave Steuerzahler handelt, die auf dem Boden des gesetzes stehen) eins reinzuwürgen. Und Julius Streicher war in Wahrheit eine Redskin-Renee, wissen wir ja …

Noch grotesker wird es dann mit einer Mitteilung des Blümchennazis „Horst Eckel„, der den Herrn HappyHolocaust ermahnt:

Du trägst übrigens selbst zu dieser dämonisierenden Vereinfachung und Hexenjagd bei, wenn du die Meldung mit dieser Überschrift, “ Polizeichef niedergestochen – Fahndung nach Neonazi“, hier reinstellst.

Darauf hin nähert sich prompt eines der wiederlichsten in diesem Forum anzutreffenden Exemplare reinster Nazigülle, das auf den sehr adäquaten Namen „PerVERSinist“ hört (bzw. „Pervitinist“ = Amphetamin user), seines Zeichens „Thazi Betreuer“ (man glaubt es nicht wenn man die postings von diesem extrem hirnamputierten Nazi-Arschloch gelesen hat). Dieser „Betreuer“, dem fachliche Betreuung durch einen Neurologen nicht schaden würde kotzt etwas aus der braunen, stinkenden Gurgel, das so klingt wie:

Sehe ich ähnlich. Wahrscheinlich trudeln hier gleich wieder Distanzierungen von „der Tat“ ein, bevor überhaupt annähernd geklärt ist, ob es überhaupt eine „Tat“ gegeben hat oder ob der gute Herr Alois Mannichl (dem ich an dieser Stelle gute Besserung wünschen möchte – in mehrfacher Hinsicht) vielleicht doch eher nach dem CSU-Stammtisch besoffen in seinen Hirschfänger gestolpert ist?

Werde den Titel mal etwas Tatsachen-adäquater formulieren …

Und tatsächlich wird der Thread-Titel von „Polizeichef niedergestochen – Fahndung nach Neonazi“ in zynischster Weise um-manipuliert in „Passau: Polizeichef verletzt – Täter (?) angeblich „Neonazi“„.
In dem Stil geht es frech weiter. Es wird relativiert, getrickst, getäuscht, abgelenkt, über den Bullen herumgelabert, der angeblich selber dreck am Stecken hatte (naja, wer weiss. die Nazis kennen sich da ja aus …), mit dem natürlich komplett durchsichtigen ziel, die Schuld von dem OFFENSICHTLICHEN kahlköpfigen Nazi-Täter (den sie doch sowieso bald kriegen werden, wozu also das rumgespamme) abzulenken.
Der PerVERSinist kommt auf einen für Nazi-Verhältnisse fast schon genialen Gedanken:

Laut Wetterbericht betrug die Lufttemperatur in Passau gestern Abend zwischen -1°C und -5°C. Hätte eine „Glatze“ da nicht vernünftigerweise eine Mütze aufgehabt?

Man man man, welche Mütze haben sie dir denn aufgesetzt, nachdem man dir das hirn lobbotomisiert hat? Man fasst es nicht …
Ein anderer „Betreuer“ namens „Gilgamesch“ (dummerchen, das ist doch ein Kanaken-Name!) merkt, dass das alles nicht zieht und probiert es über die beliebte Heul-Nazi-Schiene:

Dem Polizeichef gute Besserung, so eine Tat (wenn es denn stimmt) ist Scheiße und zu verurteilen. Eigentlich verwunderlich, daß ein hoher Polizeibeamter so unbedarft die Türe aufzumacht. Hat der nix gelernt? Bei Fahrzeugkontrollen geht die Polizei in Bayern doch sonst mit der Hand an der Waffe oder mit gezogner Waffe gegen den normalen Bürger los.

… und dann gehts natürlich los. Die Nazi-Meute ist losgelassen und stürzt sich blut-geifernd auf zu lasche Kerle wie den armen Tropf Gilgamesch, den sie am liebsten an ort und stelle zerfleischen oder wie den bullenoberst abstechen würden. Z.B. ein ganz Harter namens „Frankonia„:

Ich frage mich nur immer wieder, wie sich denn manche hier eine Revolution und künftigen Umsturz vorstellen?!?
Einerseits wird immer herumgeschrien und mit den bösesten T-Hemden auf der Straße herumgelaufen, andererseits aber sofort empört losgeschrien, wenn es dann wirklich mal einen Feind unseres Volkes trifft.

Junge, wenn du nach dem zehnten Bier am Kamerattenstammtisch umstürzt, dann ist das vielleicht DEIN Umsturz, aber um diesen Staat, dieses System umzustürzen brauchst Du etwas mehr als deine bräunlichen Machosprüche. Werd erwachsen!
Ein muhender Hornochse namens „Wisent“ antwortet darauf:

Ich stelle mir vor , das Standgerichte schnell einberufen sind .
Und da wird nicht vom “ Mob “ geteert und gefedert –
da wird sauber an die Wand gestellt – nach dem Urteil !

Die Andeutung ist klar: Der versuchte Mord an dem Bullen in Passau wird als eine rechtmässige Aktion, als sowas wie ein „Standgericht“ gefeiert. Danke Nazis, dass ihr extra für uns immer wieder gerne so willig eure Hosen runterlasst!
Ein ganz komisches posting kommt dann als antwort auf „Frankonia“ wieder von dem oben genannten Perversist mit Drogenproblem:

„Feind unseres Volkes“ ist schon ein sehr starker Ausdruck. Auch wenn der Herr Mannichl, wie oben ja nachzulesen, zu den besonders „engagierten“ Vertretern des „K(r)ampfs gegen Rechts“ gehört, würde ich ihn solche Leute auch nicht unbedingt ohne genauere Kenntnis verteufeln. Man müßte erst einmal wissen, mit wem man es genau zu tun hat.

Der Mann ist 52 (auch wenn er um einiges älter aussieht!), also wohl Jahrgang 1956. Nicht mehr unmittelbare Nachkriegs-, sondern schon Wirtschaftswundergeneration, komplett im Rahmen der BRD sozialisiert und aufgewachsen, geprägt von der Unsicherheit des Kalten Krieges, die ihm als aus der baierischen Provinz Stammenden wohl vor allem durch eine christliche Erziehung erträglich gemacht wurde. Als die 68er loslegten, war Alois gerade einmal 12 und in einer prägsamen Lebensphase. Dennoch entschied er sich für eine Laufbahn im Staatsdienst (Polizei) in der Überzeugung, doch etwas für die „richtige Sache“ zu tun und für etwas Gutes einzustehen. Allmählich nagten dann an ihm wohl die Zweifel. Bin ich als deutscher Polizist nicht eigentlich besonders „vorbelastet“? Hat nicht die Polizei im Dritten Reich mitgeholfen, „die Juden zu vernichten“? Haben sie nicht alle stillschweigend „mitgemacht“, „weggesehen“, „sich in Schuld verstrickt“? Das christliche Gewissen war es dann wohl, das ihm in Verbindung mit den seit ’68 gesäten inneren Zweifeln an einer brüchig gewordenen Identität als nicht nur Angehöriger des Tätervolks, sondern auch Funktionsträger einer historisch „befleckten“ Exekutive den Anstoß gaben, selbst „Gesicht zu zeigen“ und im Namen dieses Gewissens, dieser inneren Stimme Stellung zu beziehen. Das diffuse Gefühl eigener Teilhabe einer historischen Schuld wäre sonst übermächtig geworden und konnte überhaupt nur auf diesem Weg abgemildert werden. Und sobald man einmal in dieser Weise Stellung bezogen hat, kann man schwer wieder damit aufhören. Die Sache entwickelt eine Eigendynamik. Menschen wie Alois Mannichl sind nicht einfach Feinde aus eigener Entscheidung und freier Wahl, sondern sie sind auch Getriebene, die von der jüngeren deutschen Geschichte zu dem gemacht wurden, was sie sind. Sie sind nicht nur Gegner, sondern eigentlich auch verlorene Söhne unseres Volkes, die sich in dem Glauben, Gutes zu tun, zum Werkzeug des Bösen gemacht haben.

Daraus spricht der gewohnheitsmässige Holocaustleugner, der sein Hirnschmalz post-operativ auf einem Butterbrot gefressen hat. Einfach nur krank. Uns fällt dazu nichts ein. Den Nazis übrigens auch nicht bzw. nur ebenso hohles Gesülze, das wir hier mal lieber weglassen.
Ein exotischerer Nazi namens „Horagalles„, angeblich aus Afrika (!ein „Neger“ im Nazi-Forum? Nein, bestimmt so ein sauberer Bure mit einer blütenweissen Weste aus Apartheit-Zeiten), spielt wieder das „Relativiert-den-Naziangriff-Spiel“:

Ich moechte einen „rechtsextremen“ Hintergrund mal anzweifeln. Aber das „Opfer rechter Gewalt“ mit Blumen ueberhaeuft werden kennt man ja.

Wer sagt uns denn, dass Mannichl nicht in noch ganz andere Sachen verstrickt ist? Und deswegen auch andere ihn um die Ecke bringen wollen. Das waeren dann aber Dinge, von denen die Oeffentlichkeit nicht erfahren soll und deswegen haelt er dieses recht platt anmutende Geschichtchen vor. Es kann natuerlich auch anders sein, und was Mannichl sagt, ist im Grunde richtig, nur etwas platt erzaehlt.

Mannichl verstrickt? Wahrscheinlich in euren internazionalen Nazi-Sumpf. Wusste er vielleicht zu viel und sollte deshalb verschwinden? Egal, das ändert nichts daran, dass der Täter ein Nazi war. Oder wer ist sonst so blöd, im Winter mit Glatze rumzulaufen und einem Bullen, den er umbringen will, zuvor schöne Grüsse vom „Nationalen Widerstand“ (rofl!) zu wünschen?
Ein anderer Über-Nazi („Fritz Brand„) drischt dann hasserfüllt auf den schon erwähnten und auch für seinen Geschmack zu laschen „Gilgamesch“ ein:

Das ist finde ich ziemlicher Untertanengeist.
In Zeiten wo „Rechte“ beim Plakatekleben von Polizisten in den Rücken geschossen bekommen, werde ich einen Teufel tun da gute Besserung zu wünschen.

Es ist nicht so dass ich dies begrüßen würde. Die innere Zerrissenheit unseres Volkes schmerzt mich sehr. Es ist immer tragisch dass sich Angehörige des gleichen Volkes gegenseitig verprügeln und sogar töten, im Glauben daran das Richtige für die Allgemeinheit zu tun.

Aber ich bin davon überzeugt dass 80-90% der Polizisten und Bundler, wenn es einmal Aufstände der Deutschen(!) gegen die Regierung geben sollte (und sei es aus Hunger und Elend) ihre eigenen Brüder und Schwestern niederschießen würden, wenn der Befehl kommen sollte.

Der Befehl würde gegebenenfalls kommen, aus keinem anderen Grund wird ja der Bundeswehreinsatz im Inneren durchgepeitscht. Unserer politischen Elite traue ich noch mehr als nur einen „Schießbefehl an der Mauer“ zu. Und diese werden dabei kein schlechtes Gewissen haben, genausowenig wie der Untertan in Uniform, der seine eigenen Landsleute abknallt wie räudige Hunde.

Bullen schiessen auf Nazis? Schön wärs Fritzchen! Wie sagt man im doitshcen Sprichwort: PACK SCHLÄGT SICH, PACK VERTRÄGT SICH! Bullerei und Nazis stecken doch zu 90% unter einer Decke und wo die Bullen gerne mal richtig zuhauen und den Repressionsapparat auf volle Touren laufen lassen, dass ist, wo es gegen die Antifa geht. Der Unterschied ist: Wir können nicht so süss jammern wie ihr. Wenn einer von euch erwischt wird, der das hundert mal mehr verdient hat hinter Gittern zu kommen als eine AktivistIn der Antifa, fällt mir nur eines ein: HEULT DOCH!
Ein „BobbyCasanova“ oder so aus Rumänien ??? analysiert die Visage des fast erdolchten Bullen:

Hallo,

Also Gewalt ist in jeglicher Hinsicht schlecht. Da kann man auch nicht sagen, dass es den Richtigen oder Falschen getroffen hat.

Ich finde das Foto des Polizeichefs sehr interessant, wenn man sich dieses länger ansieht kann man finde ich, doch einiges über diese Person erkennen.

Für mich sieht dieser Mensch hinterfotzig aus, ein Machtmensch der mit allen Mitteln nach oben will. Auch etwas wie ein Banker oder Versicherungsmensch, also keinem dem ich trauen würde.

Falls man sich seine Vorgeschichte mit der Schändung des Grabes von Herren Busse ansieht, dann kann man sehr deutlich sehen, dass er soviel negatives getan hat, dass ihm zwangsläufig ein Schicksalsschlag ereilen musste.

Das sind halt Naturgesetze.

Gruss, Bobby23

So, Naziterror als Naturgesetz. Was man unter Nazis für Teorien aufgetischt bekommt geht nun echt auf keine Kuhhaut! Danke Bobby **tätschel** Man sieht sich in Neuschwabenland …
Gewohnt trocken sarkastisch kommt dagegen das Fascho-Ungetüm „Überzeugungstäter“ daher (schon wieder ein „Betreuer“, wie viele gibt es von denen eigentlich? :-O):

Huiii, da ist doch glatt Blut geflossen
Ein Polizeichef wurde verletzt
Jemand ist fast gestorben

Und hier lese ich was von „Genesungswünschen“ und „bekloppter Aktion“?

Hat ein Herr Mannichl es doch ebenso bedauert, wenn in Passau mal wieder ein junger Kamerad von türkischen Messerstechern traktiert wurde.. Hat ein Herr Mannichl sich doch jedesmal lange Zeit Gedanken gemacht, wenn in deutschen Großstädten Volksgenossen brutal niedergestreckt und umgebracht wurden… ja, es ist wahrhaft traurig, dass es diesen ehrhaften, charakterstarken Mann getroffen hat.

Richtig. Denn wie wir alle wissen, wird unsere Zukunft und die unseres Landes am Würfeltisch entschieden. Und nun ziehen wir uns schnell das frisch gewaschene Blitzkrieghemd über, werfen ne böse Platte in den CD-Spieler und hoffen, dass es dem armen Herrn Mannichl bald wieder besser geht.

Er ist doch auch nur ein Mensch…

„Volksgenossen“ (omg!) werden „brutal niedergestreckt“ (jaja „Üti“, wissen wir! Hast du heute schon deine Pillen genommen? nein? na dann schnell runter damit, sonst kommen die männer mit den weissen turnschuhen …), also hat Bulle Mannichl es ‚verdient‘, ebenso niedergestreckt zu werden, was? Hier haben wir wieder ein schönes Beispiel neonazistischer Selbst-Entlarvung. Die einen Nazis weisen alles von sich, streiten ab, lügen und LEUGNEN, aber dann kommen ihnen ihre „Kameraden“ indie Quere, indem sie genau das, was die anderen gerade geleugnet haben, als super Aktion darstellen.
Altnazi „Maikowski“ lässt dessen unbeirrt einen Grunzer in Richtung „Mein Name ist Nazi, ist weiss von nix“ los:

Interessant auch, wie die brd Presse ohne jeden Beweis schon die ganze Tat „durchschaut“ und den Täter als „Nazi“ identifiziert hat. Bei dem Gleichschritt in der Presselandschaft könnte selbst Dr.Goebbels neidisch werden.
Die Geschichte ist sowas von unstimmig, das erinnert an beste „Sebnitz“ und „NSDAP Jacken“ Zeiten.

Wahrscheinlicher ist eher eine Racheaktion von Knackis oder es war ein Ex-Liebhaber aus dem Homo- oder Strichermilieu.

Damit liefert er dem Perversisten („Pazifismus ist keine Lösung“) eine Steilvorlage für einen weiteren Kalauer:

Maikowski bringt es auf den Punkt:
Ich würde auch sagen: Es Mulugetat sehr …

… und ein paar postings weiter vom selben Autor an einen vorposter, der sich anscheinend zu laut über das einige kilometer tief unter die Grasnarbe gefallene Niveau des threads beschwert hat:

Also ich empfehle Dir, erstmal den Ball etwas flacher zu halten.

Bisher sieht es doch so aus:

Es gibt einen Verletzten mit einer (einzigen!) Stichverletzung in der Bauchgegend, ein 12cm langes Messer im Vorgarten, keine Zeugen, und dazu die unglaublich gehaltvolle „Täterbeschreibung“ 190m große „Glatze“ mit angeblich österreichischem Akzent.

Mehr ist bislang nicht bekannt.

Das hindert „Politik“ und „freie Presse“ natürlich nicht daran, innerhalb weniger Stunden so knackige Worthülsen in die Luft zu schießen wie … (Quelle:Google News):

Mordanschlag auf Passauer Polizeichef

Neonazi-Attentat auf Passauer Polizeichef

Großfahndung nach brutalem Attentat auf Polizeichef

Neonaziattentat auf Polizeichef in Passau

Rechtsextremer Anschlag auf Passauer Polizeichef

Innenminister verurteilt Neonazi-Attentat auf Polizeichef

Rechtsextreme Messerattacke auf Passauer Polizeichef

… und das Beste:

MORDANSCHLAG AUF PASSAUS POLIZEICHEF: KRIEGSERKLÄRUNG IM VORGARTEN
(SPIEGEL Online )

Verglichen mit diesem kumulierten geistigen Dünnpfiff verdienen selbst die „blödesten“ Beiträge hier im Forum noch einen Pulitzer-Preis.

Vielleicht klingt das auf den ersten Blick witzig, aber was will der Nazi damit bewirken? Das gleiche wie seine ganzen KameradInnen oben und was sie nun eben am Besten können: Relativieren, vertuschen, lügen, abstreiten, leugnen. … ach so, oder Verschwörungstheorien verbreiten wie ein gewisser „Dr. Kuno„, dem man seinen Doktortitel beim besten Willen nicht „abkauft“:

Wenn ich einer linken Identität anhänglich wäre, würde ich mich z.B. auf mein vorgesehenes Opfer stürzen mit einem lauten: Im Namen des Führers. – Ergo bin ich dann Nazi.

Wenn ich einer rechten Identität anhänglich wäre, würde ich mich z.B. auf mein vorgesehenes Opfer stürzen mit einem lauten: Im Namen der roten Revolution. – Ergo bin ich dann ein Roter.

Eine Psychoattacke, die wir hier nicht bewerten können, weil die Sachkenntnis fehlt.Verschleissen wir uns nicht in Spekulationen, denn diese Thematik interessiert von diesem Moment auch den Staatsschutz.
Überlegenswerte Wortwahl wäre angebracht.
Dr.K.

Sehr viel weiter gehts dann leider nicht mit diesem sehr entlarvenden thread. Denn irgendwo zwischendrinn muss irgend ein Nazi die Contenonce verloren haben und so was wie einen waschechten Terroraufruf geschrieben haben. Schade, da waren wir nicht schnell genug, um das zu kopieren, aber an „Gilgameschs“ Reaktion wird schon klar, dass es ein dickerer Hund gewesen sein muss:

Jetzt reichts!
Ich werde den Strang jetzt sperren und morgen Abend wieder öffnen.
Diese Vermutungen und Interpretationen bis hin zu Anleitungen wie ein richtiges Attentat durchzuführen sei sind ja nicht mehr auszuhalten
. Vielleicht ist morgen schon etwas mehr bekannt und die Vermutungen gegenstandslos und wir haben eine „echte“ Diskussionsgrundlage.
Trinkt einen Tee oder ein Bier und kommt mal wieder runter.

So zeigen sich die Nazis wieder von ihrer besten Seite. Wissen nicht was sie wollen: ein Nazi-Verbrechen relativieren, leugnen oder zur Nachahmung empfehlen (hat jemand „Holocaust“ gesagt?). Fast könnte man mit ihnen in ihrer Dämlichkeit Mitleid haben.

Deswegen an die Felpost-Adresse unserer Nazis:

KameradInnen! reisst euch doch zusammen! Wir wollen keine solchen Schlaffis und Hanswürstchen als Gegner. Das ist ja peinlich. Vielleicht wird das die nächsten Tage besser, wenn der thread wieder aufgemacht wird. Aber auch wenn es dann nicht besser werden sollte, freut sich schon auf viele neue und unterhaltsame Peinlichkeiten …

Thiazi Watch

… ach ja, wir lesen gerade. ein „der antiimperialist“ schreibt auf Indymedia:

@ lenny
der antiimperialist 14.12.2008 – 22:47
Der Herr ist aber auch für üble Repressionen gegen Linke und Alternative bekannt und dafür,daß er die Antifa mit den Faschos auf eine Stufe stellt.
Also nicht vorschnell Symphathie für das Nazi-Opfer empfinden,denn der Typ lässt unsere Genossen zusammen schlagen,deren Wohnungen durchsuchen,deren Leben zerstören und nun hat der auch mal einen an die Glocke geboxt bekommen und jetzt ist Holland in Not oder was???

Sollte man, wenn das stimmt, auch nicht vergessen … ACAB!