Archiv für Molau

Rechte Selbst-Demontage im Internet: D. Stein vs. G. Kubitschek

Posted in Gastbeiträge with tags , , , , , , , , , , , on 3. Januar 2009 by Thiazi Watch

Als Gastbeitrag klauen wir hier mal einen sehr schön geschriebenen Essay von Mathias Brodkorb (Endstation Rechts). Wir fühlen uns vor allem bei der Beschreibung des unfreiwilligen Hosen-Runterlassens durch die „Neurechten“ mit dem „konservativen“ Feigenblatt ziemlich deutlich an unsere echtbraunen Jungs aus dem Thiazi Forum mit ihrer hakenkreuztätowierten Freikörperkultur erinnert. Das Internet bietet rechter Propaganda und faschoiden Strategienbastlern nicht nur Chancen, sondern auch Risiken – zu sehen am Beispiel Kubitschek vs. Stein im „konservativen“ Kiddy-Blog Braune … äh 😉 Blaue Narzisse.:

„Ende des Vertrauens?“ – Die „Neue Rechte“ zerlegt sich selbst

Geschrieben von: Mathias Brodkorb

Freitag, 02. Januar 2009 um 13:38

dstein
Wenige Tage nach der Verleihung des Gerhard Löwenthal-Preises der Wochenzeitung „Junge Freiheit“ (JF) an Ellen Kositza erschien auch ein würdevoll gestaltetes Begleit-Video. Was jedoch zum Jahreswechsel 2009 geschah, nachdem dieses Video im Blog der rechten Jugendzeitschrift „Blaue Narzisse“ (BN) veröffentlicht worden war, erschien nicht nur Beobachtern der Szene als würdelos.

Dass ausgerechnet das Festvideo der Löwenthal-Preisverleihung einmal in großer Deutlichkeit strategische und inhaltliche Differenzen der deutschen Neuen Rechten zu Tage fördern würde, wird wohl nicht nur den Macher überrascht zurücklassen. Denn in diesem Video wird kein einziges Wort gesprochen. Lediglich klassische Musik untermalt einzelne, kunstvoll geschnittene Szenen. So stellt man sich gediegenen Konservatismus vor.

Und als ob diese gedankliche Stille unerträglich wäre, mühen sich seit dem 20. Dezember 2008 zahlreiche neurechte Jünger aus dem Umfeld von „Junge Freiheit“ (JF) und „Institut für Staatspolitik“ (IfS), diese Stille mit pubertärem Lärm auszufüllen. Götz Kubitschek, der neurechte Mentor aus Schnellroda, wird am 30. Dezember 2008 in Kommentar 62 gar fassungslos davon sprechen, dass das alles Metapolitik „mit heruntergelassener hose“ sei. Was genau damit gemeint sein könnte, will den angesprochenen „Lauwarmen“ aber auch anschließend nicht recht aufgehen.

Seinen Anfang nahm das Dilemma mit der Sommer-Akademie 2008 des „Institut für Staatspolitik“ (IfS). Kubitschek hatte zum Thema „Strategie“ auf das Rittergut Schnellroda handverlesen geladen, um in kleinem und vertrauensvollem Kreise Kernfragen rechter Strategie zu erörtern. In Entgegnung auf ihn referierte auch Dieter Stein, der Gründer und Chefredakteur der JF. „Während Götz Kubitschek ihn [den Begriff „Neue Rechte“ – Anm. M.B.] verwendet, bezeichnete Dieter Stein ihn als ‚unbrauchbar’ und als ‚Hindernis’, weil er nur zu Mißverständnissen führe.“, gab Baal Müller in der JF den Diskussionsstand knapp wieder.

Dass Kubitschek und Stein innerhalb des neurechten Spektrums durchaus verschiedene Positionen vertreten, ist seit geraumer Zeit bekannt. Während Stein das publizistische Flaggschiff der Neuen Rechten in Richtung eines bürgerlichen Konservatismus entwickeln will, auch um für breitere Schichten annehmbar zu sein, hält Kubitschek an einer stärker nationalistisch ausgerichteten Rechten fest. Selbst um den möglichen Preis der Niederlage. Er ist der rechtere von beiden und daher geht es um weit mehr als bloße Namensspielchen. Der jüngste Streit im Blog von „Blaue Narzisse“ bestätigt also nur, was ohnehin schon lange offenbar war: dass nicht nur das rechte, sondern auch das neu-rechte Lager als politisch zutiefst heterogen angesehen werden muss.

Das Publikum des Löwenthal-Preises sehe doch aus wie ein „Treffen der CDU-Senioren“, heißt es ätzend bereits im zweiten Kommentar zu besagtem Video auf youtube. Vinneuil, ein in der Szene sehr aktiver Blogger und offenbar bestens mit JF- und IfS-Interna vertraut, hält zunächst noch an sich und versucht mit der Bemerkung „Das ist ERNST NOLTE, der da sitzt!!“ die Würde des Machwerks zu verteidigen. Doch sofort kommt eine Debatte in Gang, die es bis zum 1. Januar 2009 auf 76 Kommentare bringen wird, die ganze 20 DIN A4-Seiten füllen.

Dabei geht es um die Begriffe „konservativ“ und „Neue Rechte“, aber auch um mögliche politische Optionen: um das Verhältnis zur NPD oder die Möglichkeiten zur Gründung einer neuen Rechtspartei. „N.N.“ bspw., über den wenig später gemutmaßt wird, dass er Dieter Stein persönlich wäre, fragt provozierend, wer denn die „Neue Rechte“ eigentlich sei: „Götz Kubitschek und Karlheinz Weißmann plus fünf Dutzend Seminarteilnehmer des IfS? […] ‚Wohl vom Wahnsinn umjubelt!’“. Marco Reese, ein junger Mann aus dem Umfeld der BN, redet sich daraufhin um Kopf und Kragen, ohne aber eine Antwort auf die ursprünglich gestellte Frage zu geben. Zumindest liegt ihm daran zu betonen, dass die „Neue Rechte“ nicht in Abgrenzung zum Nationalsozialismus definiert werden sollte, da dieser schließlich mit Blick auf die Rechte des 19. Jahrhunderts selbst „EINE UNTER MEHREREN Strömungen der NEUEN RECHTEN des 20. Jahrhunderts“ gewesen sei. Die „Neue Rechte“ sei also nicht dadurch „neu“, dass sie nach dem Nationalsozialismus aufgetreten ist. Den Gegner wird’s dennoch freuen und die Zitatekiste anreichern, was „N.N.“ auch sofort bemerkt: „Dööfer kann man sich ja nicht anstellen, als daß man sich auch noch in ein Boot mit der Ideologie des NS setzt.“ Der Begriff „Neue Rechte“ sei in Deutschland seit der Gründung der „Aktion Neue Rechte“ (ANR) in den 1970er Jahren „tausendfach kontaminiert“ und vom politischen Gegner zum Zwecke des „gesellschaftlichen Ausschlusses ersonnen worden“.

Am 23. Dezember 2008 steigt schließlich „Dieter Stein“ mit Kommentar 25 in die Diskussion ein. Dass es sich dabei tatsächlich um Stein persönlich handelt, darf angesichts dessen, was er inhaltlich vorträgt, als äußerst wahrscheinlich gelten. Er warnt davor, mit der Selbstbezeichnung als „Neue Rechte“ den „Bedarf nach elitärer Selbstbeweihräucherung“ zu stillen. In einem späteren Disput mit Vinneuil wird Stein noch deutlicher und bezeichnet die willentlich durch die Verwendung des Begriffs „Rechts“ gewählte Selbstisolation des konservativen Milieus als eine „romantische Jungmännerträumerei“, also als einen pubertären Akt. Da fühlt man sich unweigerlich an den designierten NPD-Bundesvorsitzenden Andreas Molau erinnert, der jüngst Götz Kubitschek vorgeworfen hat, „intellektuelle Selbstbefriedigung“ zu betreiben.

Stein findet unter den Lesern der BN jedoch kaum Unterstützung. Viel zahlreicher sind jene, die wie „Vinneuil“, „David“ oder „Marco Reese“ in der „Neuen Rechten“ vor allem ein widerständiges „Lebensgefühl“ entdecken, das vom Rittergut Schnellroda ausgehen soll: „’Neue Rechte’ ist immer noch ein weitaus brauchbarerer Begriff als das ad nauseam abgelutschte, nichtssagende und kompromittierte Wörtchen ‚konservativ’, das indessen noch weit hoffnungsloser okkupiert und einer sinnvollen (Eigen-)Definition entzogen als ‚neurechts’. […] Für mich war ‚Neue Rechte’ immer […] die Verve von Mohler & Maschke, Benoist und die Nouvelle Droite, und der Geist der frühen JF, die damals immerhin noch befähigt war, mehr junge, brillante Leute zu erreichen als das langweilige, in katholischen Weihrauch getränkte Seniorenblatt, das sie heute geworden ist.“ Der JF bescheinigt er in den nächsten zehn Jahren, dass dann „90 % der Förderer der JF und 70% der Leser im Altersheim oder tot [sind – Anm. M.B.], während Dieter Stein von mir aus eine Anstellung bei der CSU hat.“ Zwar treffen diese Worte Vinneuils auch auf Widerspruch, aber einig scheint man sich dennoch zu sein, dass das Epizentrum von Deutschlands Neuer Rechter längst in Sachsen-Anhalt liegt. Auf den dortigen Veranstaltungen würde ein „im besten Sinne deutscher Typus klar erkennbar“. Und die einzigen, die sich heute in Deutschland überhaupt noch „Neue Rechte“ nennen dürften, wären ohnehin nur Kubitschek und dessen Frau Kositza. Offenbar als Hommage an den Mentor gedacht, wirft „Jake Blues“ dann den Namensvorschlag „Kalte Rechte“ in die Runde, denn das sei nicht nur aggressiver und arroganter als „Neue Rechte“, sondern vor allem „c o o l e r!!!“.

Der so Geehrte ist von dem ganzen Spektakel allerdings alles andere als amüsiert. Es hätten sich „gehirne in echtzeit“ übergeben und Metapolitik „mit herunter gelassener hose“ betrieben. Es sei „viel porzellan zerschlagen“ worden, „alles natürlich meistensteils anonym und dennoch so durchsichtig zuzuordnen, dass die anonymität bloß eine weitere peinlichkeit in der kette der vielen öffentlichen peinlichkeiten ist.“ Wer mit Kubitscheks Sprache einigermaßen vertraut ist, wird kaum Zweifel haben, dass da der „Meister“ selbst gesprochen hat. Man wird daher die herunter gelassene Hose zweifach verstehen dürfen: einmal – mit Blick von vorn – als unwürdige Selbstdarstellung einzelner, deren Antlitz am Ende Mickrigkeit offenbart; ein andermal – von hinten – als Blankziehen des eigenen Hinterteils, die Preisgabe einer vertrauensvollen Selbstverständigung ohne Not.

Kubitschek richtet sich daher nicht nur harsch an seine „Jünger“, sondern ebenso deutlich an Dieter Stein selbst: „ich sehe mich, weißmann, lehnert, kositza und andere allein durch diese 61 beiträge wieder einmal zu idioten gestempelt und kann nur hoffen, daß ‚dieter stein’ und andere nicht wirklich dieter stein und andere sind […] diskussionen solch ernsthaften inhalts können von denen, die es betrifft, gar nicht so jämmerlich in der öffentlichkeit geführt werden. das wäre dann nämlich das ende des vertrauens.“ Neu ist also nicht, dass Stein und Kubitschek verschiedenen Flügeln der „Neuen Rechten“ angehören, wohl aber, dass sie ihre Familienstreitigkeiten nunmehr in aller Öffentlichkeit und auch vor dem politischen Gegner austragen. Das Web 2.0 und enthemmte Seelen machen’s möglich.

Aber während „Dieter Stein“ die Botschaft verstanden zu haben scheint und sich fortan öffentlicher Kommentare enthält, reiten die Jünger sich selbst und den Propheten immer weiter ins Schlamassel. „Marco Reese“ bekennt bspw., dass er Kubitscheks heftige Reaktion nun gar nicht „verstehen“ könne: „Hier wird trotz gelegentlicher großspuriger Reden und belangloser Schwätzereien doch durchaus ernsthaft debattiert!“ Zum Quietschen komisch auch „Cherusker“ zu „kubitschek“: „Es wäre besser, zu ein, zwei Argumenten aus den Beiträgen Stellung zu nehmen, als die Teilnehmer als ‚idiotische Wichtigtuer’ zu bezeichnen.“ Und als wäre das alles nicht schon genug, greift „Cherusker“ eine bereits zuvor kurz gestreifte Diskussion wieder auf, in der Molaus Versuch, die Neue Rechte politisch für die NPD zu vereinnahmen, erwähnt wurde, um sie selbst (!) weidlich weiterzuspinnen und damit alle Diskutanten mit braunem Dreck zu bespritzen: „Warum sollte man sich als ‚Neuer Rechter’ denn nicht für die NPD interessieren? De facto ist diese Partei gegenwärtig die erfolgreichste Rechtspartei; als solche verdient sie es, daß man sich mit ihr beschäftigt. […] Am Parteiprogramm kann ich nichts erkennen, was ein Neuer Rechter nicht so oder so ähnlich sagen könnte.“ Na gut, die NS-Nostalgie in NPD-Kreisen verdiene keine Unterstützung, aber die Wahl Molaus wäre sicher ein „Hoffnungszeichen“.

Ist es denn wirklich so schwer zu verstehen, was Kubitschek sagen wollte? „Haltet doch einfach die Fresse – allesamt!“

Source.

Was für die feinen Herrschaften des konservativen Überbaus gilt, trifft umso mehr für die braunen LumpenproletInnen im digitalen Sturmlokal zu. Ihnen fehlt (zu unserer „klammheimlichen“ Freude) das Gespür dafür, wann es besser wäre, einfach mal die Fresse zu halten. 😀

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Das war wohl nix: „Steiner“ Wulff verkündet Ende der braunen „Volksfront“

Posted in Aktuelles with tags , , , , , , , , , , , on 2. Januar 2009 by Thiazi Watch

Steiner
Thomas „Steiner“ Wulff“:

2008 – Das Ende der Volksfront

Kameraden – Kameradinnen !
Am letzten Wochenende des Jahres trafen sich nach langer Pause noch einmal zahlreiche Kameraden und Kameradinnen zu einem freien Koordinierungstreffen auf Bundesebene. Ein Schwerpunkt dieses Treffens war eine Aussprache über die Entwicklung des Verhältnisses der Freien Kräfte zur NPD.

Vielen Kameraden sind heute die am Anfang stehenden Grundüberlegungen und der Beginn dieser Zusammenarbeit kaum oder gar nicht in Erinnerung und so gab es zunächst eine kurze Rückschau auf das bisher Erreichte. Eindrücke der letzten Jahre wurden geschildert. In der Rückschau meiner Erlebnisse im und mit dem Bundesvorstand dieser Partei wurde deutlich, wie sehr führende Parteifunktionäre eine sich ständig verschärfende Abkehr vom gemeinsamen Volksfrontgedanken vertraten. Die Schilderungen der Erlebnisse weiterer Gruppenvertreter und Führungskameraden lässt keinen anderen Schluß mehr zu: DIESE PARTEIFÜHRUNG IST ZU EINER ZUSAMMENARBEIT AUF BUNDESEBENE NICHT MEHR WILLENS UND IN DER LAGE !

Kameraden, es ist für mich sicherlich kein leichter Schritt, diese Erklärung abzugeben. Ihr wisst alle, daß ich am Anfang dieser Idee stand und mit meiner ganzen politischen und persönlichen Kraft für die Entstehung und den politischen Erfolg dieser gemeinsamen Front geworben und gekämpft habe. Ich glaube auch heute noch an die Richtigkeit dieses Konzeptes. Wir haben damit eine politische Erschütterung in diesem System erreicht, die jede Kraft für sich (weder Partei noch freie Kräfte) seinerzeit nicht hätte erreichen können. Ich möchte mich daher für meine Bemühungen, Euch von diesem Konzept zu begeistern und zu einer aktiven Zusammenarbeit zu bewegen, nicht entschuldigen. Wohl aber möchte ich all jene um Verzeihung bitten, die unter Zurückstellung all ihrer Bedenken den alten Parteibonzen gegenüber, mit all ihrem guten Willen und ihrer ganzen Einsatzkraft diesem Ruf gefolgt waren und dann schmählich verleumdet und verraten, ausgenutzt und verheizt wurden. Konnte man Anfangs nur von einigen vereinzelten Fehltritten einiger rückwärtsgewandter Altfunktionäre ( z.B. Ulrich Eigenfeld) sprechen, so mussten wir erkennen, daß es nunmehr fester Wille und mit Methode betriebene Abgrenzung, Verleumdung und offene Hetze ist, was seit dem Parteitag in Bamberg von dieser Führungsriege um Holger Apfel, Peter Marx, Sascha Rossmüller, Jens Phüse und auch Udo Voigt kommt.

Letzterer galt in den letzten Monaten dieser Entwicklung-und manch einem bis heute noch- als Mittler der verschiedenen Flügel in der Partei. Sehr wohl hat Udo Voigt einen großen Anteil an der Entstehung der gemeinsamen Front von parlamentarischem und außerparlamentarischem Arm. Wenn auch diese Idee nicht von ihm stammte und er wohl nach dem gescheiterten Verbotsverfahren kaum noch mit dem Resttorso der NPD zu irgendwelchen Machtansprüchen innerhalb des nationalen Lagers („Sperrspitze des nat. Widerstandes“) im Stande gewesen war, griff er im Januar 2004 die ihm von uns entgegengestreckte Hand und war bereit, unter völlig neuem Vorzeichen, diese Idee in die Partei hineinzutragen und – gemeinsam mit führenden Vertreten der freien Nationalisten- auf Bundesebene umzusetzten. Letztlich hat der von ihm zu verantwortende größte Finanzskandal der neueren nationalen Bewegung dazu geführt, daß er spätestens seit Beginn des Jahres 2008 nicht mehr souverän und ausgleichend wirken kann und – wie wir feststellen mussten – auch nicht mehr will. Wer, wie er, die Vertreter freier Nationalisten als „feindliche Kräfte“ bezeichnet (wie jüngst geschehen) hat sich ganz deutlich von der gemeinsamen Front verabschiedet.

Es soll hier bei dieser Erklärung zum Jahreswechsel nicht im Einzelnen ausgebreitet werden, was so ein Intrigant wie der Peter Marx alles unternahm um dieses Konzept zum Scheitern zu bringen. Seine Handlungsweisen und Äußerungen verraten seine Gesinnung. Das Udo Voigt nun hinter vorgehaltener Hand selbst die Vermutung äußert, der Marx könnte wohl durchaus auch für einen Dienst tätig sein, lässt mich nur noch säuerlich lächeln. Habe ich doch versucht, bereits vor zwei Jahren auf die zersetzende Tätigkeit und Giftspritzerei dieses Mannes hinzuweisen. Die klebrig- bleierne Kameraderie einer kleinen Führungsclique an der Spitze dieser Partei ließ allerdings keinerlei Veränderung im Machtgefüge dieses Personenzirkels zu. Hier scheint jeder über die Leichen des anderen so viel zu wissen, daß keine Krähe der anderen ein Auge aussticht. Nur so konnte es zum verheerendsten Finanzskandal und damit zum größten Verrat gegenüber der aktiven Basis kommen, die die junge Bewegung in den letzten Jahrzehnten sah. Das nunmehr mit Udo Voigt ein Königsopfer gebracht werden muss, nur damit der Rest des „Systems Voigt-Apfel“ erhalten bleiben kann, ist scheinbar auch Udo Voigt inzwischen klar geworden. Ganz klar sprach er vor kurzem aus, daß er das Zepter nur an Holger Apfel weitergeben wird. Das damit jede tiefergehende Aufklärung des Filzes unmöglich wird, ist vollkommen klar. Daran ändert zukünftig auch ein lohnabhängiger, williger, Marionettenvorsitzender aus dem Hause Apfel/ Pastörs, namens Molau nichts. Selbstverständlich haben aber ein stellv. Apfel und Rossmüller sowie ein Generalsekretär Eigenfeld und Marx eine ebenso grobe Verletzung ihrer Kontroll- und Aufsichtspflicht zu verantworten. Hier nicht auch zu entsprechenden Veränderungen zu kommen, wäre nur die besagte Scheinoperation, nicht aber der radikale Schnitt, der da notwendig wäre. Will diese Partei auch nur den Hauch einer Glaubwürdigkeit erhalten, ist um erhebliche personelle Konsequenzen an der Spitze dieser Partei nicht umhinzukommen.

Für uns als freien radikale Kräfte zählt zu allererst der Idealismus des Einzelnen und die politische Glaubwürdigkeit seines Handels im Sinne einer fundamentalen Veränderung der politischen Verhältnisse für unser Volk. Dies ist zunehmend bei einem großen Teil der NPD-Parlamentarier nicht zu erkennen. Im Gegenteil. Die Anbiederung einiger dieser überbezahlten Parlamentsvertreter und ihrer Angestellten, an dieses System, nimmt immer unerträglichere Formen an und führt unserer Überzeugung nach zu einer verREPzung der NPD. Diesen Weg werden wir auf Bundesebene nicht mitgehen!

Unsere Entscheidung wird nun nicht unbedingt zu einer Austrittswelle aus der NPD führen. Dies ist (noch) nicht gewünscht. Auch wenn ein Rossmüller schon einmal vorsorglich ankündigte, man werde zukünftig eine ganze Menge Leute rauswerfen, wollen wir weiterhin dort mit den drei Buchstaben arbeiten, wo es im Sinne eines gemeinsamen Interessenaustausches, zum Wohle unseres Volkes und für weitere politische Siege der Bewegung möglich scheint. Spätestens der nächste Bundesparteitag wir aber zeigen, wohin es mit dieser Partei und unserem guten Willen gehen wird. Wir werden die Verantwortlichen für diese zersetzende Entwicklung zukünftig beim Namen nennen und die bisher gebotene revolutionäre Disziplin politischer Kämpfer, die zum Wohle des gemeinsamen Kampfes in der internen Auseinandersetzung eingehalten und nur von Seiten der Apfel-Marx-Rossmüller-Clique immer wieder gezielt verletzt wurde, beiseite legen.

Kameraden und Kameradinnen,
wir stehen in entscheidenden Zeiten unseres nationalen Freiheitskampfes. Das System steht vor einer vorhersehbaren schweren Krise. Korruption, Verantwortungslosigkeit, Gier und Machtversessenheit statt verantwortungsvollen Handelns haben etablierten Kräfte des One-World-Systems und der Volkszerstörer an den Rand dieser schweren Kriese geführt. Geradezu spiegelbildlich spielt sich selbiges in der NPD ab. Die von uns nun getroffene Entscheidung sollte euch daher in keiner Weise verunsichern. So entschlossen und gradlinig wir gegen dieses kaputte System ankämpfen, so stehen wir auch in unserer Bewegung gegen diese kranken Auswüchse!

Es kommt nunmehr noch verstärkt darauf an, der eigenen Kraft zu vertrauen und die Einsatzbereitschaft und Geschlossenheit der letzten Jahre innerhalb der freien Strukturen und Netzwerke trotz aller Unterschiedlichkeit in Ausrichtung und Auftreten in den öffentlichen Raum zu tragen. Für uns bleibt die nationale Solidarität der Schlüssel zum Erfolg!
Gegen Reaktion und BRD-Patriotismus – für eine gemeinsame Front der Ehrlichen !!

Euer Kamerad STEINER

http://de.altermedia.info/general/volksfront-ade-010109_21004.html

So soll es sein: Das Jahr beginnt mit einer guten Nachricht! Die NPD braucht man nicht zu verbieten, sie demontiert sich gerade selbst. 😀