Archiv für NPD

Rechte Selbst-Demontage im Internet: D. Stein vs. G. Kubitschek

Posted in Gastbeiträge with tags , , , , , , , , , , , on 3. Januar 2009 by Thiazi Watch

Als Gastbeitrag klauen wir hier mal einen sehr schön geschriebenen Essay von Mathias Brodkorb (Endstation Rechts). Wir fühlen uns vor allem bei der Beschreibung des unfreiwilligen Hosen-Runterlassens durch die „Neurechten“ mit dem „konservativen“ Feigenblatt ziemlich deutlich an unsere echtbraunen Jungs aus dem Thiazi Forum mit ihrer hakenkreuztätowierten Freikörperkultur erinnert. Das Internet bietet rechter Propaganda und faschoiden Strategienbastlern nicht nur Chancen, sondern auch Risiken – zu sehen am Beispiel Kubitschek vs. Stein im „konservativen“ Kiddy-Blog Braune … äh 😉 Blaue Narzisse.:

„Ende des Vertrauens?“ – Die „Neue Rechte“ zerlegt sich selbst

Geschrieben von: Mathias Brodkorb

Freitag, 02. Januar 2009 um 13:38

dstein
Wenige Tage nach der Verleihung des Gerhard Löwenthal-Preises der Wochenzeitung „Junge Freiheit“ (JF) an Ellen Kositza erschien auch ein würdevoll gestaltetes Begleit-Video. Was jedoch zum Jahreswechsel 2009 geschah, nachdem dieses Video im Blog der rechten Jugendzeitschrift „Blaue Narzisse“ (BN) veröffentlicht worden war, erschien nicht nur Beobachtern der Szene als würdelos.

Dass ausgerechnet das Festvideo der Löwenthal-Preisverleihung einmal in großer Deutlichkeit strategische und inhaltliche Differenzen der deutschen Neuen Rechten zu Tage fördern würde, wird wohl nicht nur den Macher überrascht zurücklassen. Denn in diesem Video wird kein einziges Wort gesprochen. Lediglich klassische Musik untermalt einzelne, kunstvoll geschnittene Szenen. So stellt man sich gediegenen Konservatismus vor.

Und als ob diese gedankliche Stille unerträglich wäre, mühen sich seit dem 20. Dezember 2008 zahlreiche neurechte Jünger aus dem Umfeld von „Junge Freiheit“ (JF) und „Institut für Staatspolitik“ (IfS), diese Stille mit pubertärem Lärm auszufüllen. Götz Kubitschek, der neurechte Mentor aus Schnellroda, wird am 30. Dezember 2008 in Kommentar 62 gar fassungslos davon sprechen, dass das alles Metapolitik „mit heruntergelassener hose“ sei. Was genau damit gemeint sein könnte, will den angesprochenen „Lauwarmen“ aber auch anschließend nicht recht aufgehen.

Seinen Anfang nahm das Dilemma mit der Sommer-Akademie 2008 des „Institut für Staatspolitik“ (IfS). Kubitschek hatte zum Thema „Strategie“ auf das Rittergut Schnellroda handverlesen geladen, um in kleinem und vertrauensvollem Kreise Kernfragen rechter Strategie zu erörtern. In Entgegnung auf ihn referierte auch Dieter Stein, der Gründer und Chefredakteur der JF. „Während Götz Kubitschek ihn [den Begriff „Neue Rechte“ – Anm. M.B.] verwendet, bezeichnete Dieter Stein ihn als ‚unbrauchbar’ und als ‚Hindernis’, weil er nur zu Mißverständnissen führe.“, gab Baal Müller in der JF den Diskussionsstand knapp wieder.

Dass Kubitschek und Stein innerhalb des neurechten Spektrums durchaus verschiedene Positionen vertreten, ist seit geraumer Zeit bekannt. Während Stein das publizistische Flaggschiff der Neuen Rechten in Richtung eines bürgerlichen Konservatismus entwickeln will, auch um für breitere Schichten annehmbar zu sein, hält Kubitschek an einer stärker nationalistisch ausgerichteten Rechten fest. Selbst um den möglichen Preis der Niederlage. Er ist der rechtere von beiden und daher geht es um weit mehr als bloße Namensspielchen. Der jüngste Streit im Blog von „Blaue Narzisse“ bestätigt also nur, was ohnehin schon lange offenbar war: dass nicht nur das rechte, sondern auch das neu-rechte Lager als politisch zutiefst heterogen angesehen werden muss.

Das Publikum des Löwenthal-Preises sehe doch aus wie ein „Treffen der CDU-Senioren“, heißt es ätzend bereits im zweiten Kommentar zu besagtem Video auf youtube. Vinneuil, ein in der Szene sehr aktiver Blogger und offenbar bestens mit JF- und IfS-Interna vertraut, hält zunächst noch an sich und versucht mit der Bemerkung „Das ist ERNST NOLTE, der da sitzt!!“ die Würde des Machwerks zu verteidigen. Doch sofort kommt eine Debatte in Gang, die es bis zum 1. Januar 2009 auf 76 Kommentare bringen wird, die ganze 20 DIN A4-Seiten füllen.

Dabei geht es um die Begriffe „konservativ“ und „Neue Rechte“, aber auch um mögliche politische Optionen: um das Verhältnis zur NPD oder die Möglichkeiten zur Gründung einer neuen Rechtspartei. „N.N.“ bspw., über den wenig später gemutmaßt wird, dass er Dieter Stein persönlich wäre, fragt provozierend, wer denn die „Neue Rechte“ eigentlich sei: „Götz Kubitschek und Karlheinz Weißmann plus fünf Dutzend Seminarteilnehmer des IfS? […] ‚Wohl vom Wahnsinn umjubelt!’“. Marco Reese, ein junger Mann aus dem Umfeld der BN, redet sich daraufhin um Kopf und Kragen, ohne aber eine Antwort auf die ursprünglich gestellte Frage zu geben. Zumindest liegt ihm daran zu betonen, dass die „Neue Rechte“ nicht in Abgrenzung zum Nationalsozialismus definiert werden sollte, da dieser schließlich mit Blick auf die Rechte des 19. Jahrhunderts selbst „EINE UNTER MEHREREN Strömungen der NEUEN RECHTEN des 20. Jahrhunderts“ gewesen sei. Die „Neue Rechte“ sei also nicht dadurch „neu“, dass sie nach dem Nationalsozialismus aufgetreten ist. Den Gegner wird’s dennoch freuen und die Zitatekiste anreichern, was „N.N.“ auch sofort bemerkt: „Dööfer kann man sich ja nicht anstellen, als daß man sich auch noch in ein Boot mit der Ideologie des NS setzt.“ Der Begriff „Neue Rechte“ sei in Deutschland seit der Gründung der „Aktion Neue Rechte“ (ANR) in den 1970er Jahren „tausendfach kontaminiert“ und vom politischen Gegner zum Zwecke des „gesellschaftlichen Ausschlusses ersonnen worden“.

Am 23. Dezember 2008 steigt schließlich „Dieter Stein“ mit Kommentar 25 in die Diskussion ein. Dass es sich dabei tatsächlich um Stein persönlich handelt, darf angesichts dessen, was er inhaltlich vorträgt, als äußerst wahrscheinlich gelten. Er warnt davor, mit der Selbstbezeichnung als „Neue Rechte“ den „Bedarf nach elitärer Selbstbeweihräucherung“ zu stillen. In einem späteren Disput mit Vinneuil wird Stein noch deutlicher und bezeichnet die willentlich durch die Verwendung des Begriffs „Rechts“ gewählte Selbstisolation des konservativen Milieus als eine „romantische Jungmännerträumerei“, also als einen pubertären Akt. Da fühlt man sich unweigerlich an den designierten NPD-Bundesvorsitzenden Andreas Molau erinnert, der jüngst Götz Kubitschek vorgeworfen hat, „intellektuelle Selbstbefriedigung“ zu betreiben.

Stein findet unter den Lesern der BN jedoch kaum Unterstützung. Viel zahlreicher sind jene, die wie „Vinneuil“, „David“ oder „Marco Reese“ in der „Neuen Rechten“ vor allem ein widerständiges „Lebensgefühl“ entdecken, das vom Rittergut Schnellroda ausgehen soll: „’Neue Rechte’ ist immer noch ein weitaus brauchbarerer Begriff als das ad nauseam abgelutschte, nichtssagende und kompromittierte Wörtchen ‚konservativ’, das indessen noch weit hoffnungsloser okkupiert und einer sinnvollen (Eigen-)Definition entzogen als ‚neurechts’. […] Für mich war ‚Neue Rechte’ immer […] die Verve von Mohler & Maschke, Benoist und die Nouvelle Droite, und der Geist der frühen JF, die damals immerhin noch befähigt war, mehr junge, brillante Leute zu erreichen als das langweilige, in katholischen Weihrauch getränkte Seniorenblatt, das sie heute geworden ist.“ Der JF bescheinigt er in den nächsten zehn Jahren, dass dann „90 % der Förderer der JF und 70% der Leser im Altersheim oder tot [sind – Anm. M.B.], während Dieter Stein von mir aus eine Anstellung bei der CSU hat.“ Zwar treffen diese Worte Vinneuils auch auf Widerspruch, aber einig scheint man sich dennoch zu sein, dass das Epizentrum von Deutschlands Neuer Rechter längst in Sachsen-Anhalt liegt. Auf den dortigen Veranstaltungen würde ein „im besten Sinne deutscher Typus klar erkennbar“. Und die einzigen, die sich heute in Deutschland überhaupt noch „Neue Rechte“ nennen dürften, wären ohnehin nur Kubitschek und dessen Frau Kositza. Offenbar als Hommage an den Mentor gedacht, wirft „Jake Blues“ dann den Namensvorschlag „Kalte Rechte“ in die Runde, denn das sei nicht nur aggressiver und arroganter als „Neue Rechte“, sondern vor allem „c o o l e r!!!“.

Der so Geehrte ist von dem ganzen Spektakel allerdings alles andere als amüsiert. Es hätten sich „gehirne in echtzeit“ übergeben und Metapolitik „mit herunter gelassener hose“ betrieben. Es sei „viel porzellan zerschlagen“ worden, „alles natürlich meistensteils anonym und dennoch so durchsichtig zuzuordnen, dass die anonymität bloß eine weitere peinlichkeit in der kette der vielen öffentlichen peinlichkeiten ist.“ Wer mit Kubitscheks Sprache einigermaßen vertraut ist, wird kaum Zweifel haben, dass da der „Meister“ selbst gesprochen hat. Man wird daher die herunter gelassene Hose zweifach verstehen dürfen: einmal – mit Blick von vorn – als unwürdige Selbstdarstellung einzelner, deren Antlitz am Ende Mickrigkeit offenbart; ein andermal – von hinten – als Blankziehen des eigenen Hinterteils, die Preisgabe einer vertrauensvollen Selbstverständigung ohne Not.

Kubitschek richtet sich daher nicht nur harsch an seine „Jünger“, sondern ebenso deutlich an Dieter Stein selbst: „ich sehe mich, weißmann, lehnert, kositza und andere allein durch diese 61 beiträge wieder einmal zu idioten gestempelt und kann nur hoffen, daß ‚dieter stein’ und andere nicht wirklich dieter stein und andere sind […] diskussionen solch ernsthaften inhalts können von denen, die es betrifft, gar nicht so jämmerlich in der öffentlichkeit geführt werden. das wäre dann nämlich das ende des vertrauens.“ Neu ist also nicht, dass Stein und Kubitschek verschiedenen Flügeln der „Neuen Rechten“ angehören, wohl aber, dass sie ihre Familienstreitigkeiten nunmehr in aller Öffentlichkeit und auch vor dem politischen Gegner austragen. Das Web 2.0 und enthemmte Seelen machen’s möglich.

Aber während „Dieter Stein“ die Botschaft verstanden zu haben scheint und sich fortan öffentlicher Kommentare enthält, reiten die Jünger sich selbst und den Propheten immer weiter ins Schlamassel. „Marco Reese“ bekennt bspw., dass er Kubitscheks heftige Reaktion nun gar nicht „verstehen“ könne: „Hier wird trotz gelegentlicher großspuriger Reden und belangloser Schwätzereien doch durchaus ernsthaft debattiert!“ Zum Quietschen komisch auch „Cherusker“ zu „kubitschek“: „Es wäre besser, zu ein, zwei Argumenten aus den Beiträgen Stellung zu nehmen, als die Teilnehmer als ‚idiotische Wichtigtuer’ zu bezeichnen.“ Und als wäre das alles nicht schon genug, greift „Cherusker“ eine bereits zuvor kurz gestreifte Diskussion wieder auf, in der Molaus Versuch, die Neue Rechte politisch für die NPD zu vereinnahmen, erwähnt wurde, um sie selbst (!) weidlich weiterzuspinnen und damit alle Diskutanten mit braunem Dreck zu bespritzen: „Warum sollte man sich als ‚Neuer Rechter’ denn nicht für die NPD interessieren? De facto ist diese Partei gegenwärtig die erfolgreichste Rechtspartei; als solche verdient sie es, daß man sich mit ihr beschäftigt. […] Am Parteiprogramm kann ich nichts erkennen, was ein Neuer Rechter nicht so oder so ähnlich sagen könnte.“ Na gut, die NS-Nostalgie in NPD-Kreisen verdiene keine Unterstützung, aber die Wahl Molaus wäre sicher ein „Hoffnungszeichen“.

Ist es denn wirklich so schwer zu verstehen, was Kubitschek sagen wollte? „Haltet doch einfach die Fresse – allesamt!“

Source.

Was für die feinen Herrschaften des konservativen Überbaus gilt, trifft umso mehr für die braunen LumpenproletInnen im digitalen Sturmlokal zu. Ihnen fehlt (zu unserer „klammheimlichen“ Freude) das Gespür dafür, wann es besser wäre, einfach mal die Fresse zu halten. 😀

Advertisements

Das war wohl nix: „Steiner“ Wulff verkündet Ende der braunen „Volksfront“

Posted in Aktuelles with tags , , , , , , , , , , , on 2. Januar 2009 by Thiazi Watch

Steiner
Thomas „Steiner“ Wulff“:

2008 – Das Ende der Volksfront

Kameraden – Kameradinnen !
Am letzten Wochenende des Jahres trafen sich nach langer Pause noch einmal zahlreiche Kameraden und Kameradinnen zu einem freien Koordinierungstreffen auf Bundesebene. Ein Schwerpunkt dieses Treffens war eine Aussprache über die Entwicklung des Verhältnisses der Freien Kräfte zur NPD.

Vielen Kameraden sind heute die am Anfang stehenden Grundüberlegungen und der Beginn dieser Zusammenarbeit kaum oder gar nicht in Erinnerung und so gab es zunächst eine kurze Rückschau auf das bisher Erreichte. Eindrücke der letzten Jahre wurden geschildert. In der Rückschau meiner Erlebnisse im und mit dem Bundesvorstand dieser Partei wurde deutlich, wie sehr führende Parteifunktionäre eine sich ständig verschärfende Abkehr vom gemeinsamen Volksfrontgedanken vertraten. Die Schilderungen der Erlebnisse weiterer Gruppenvertreter und Führungskameraden lässt keinen anderen Schluß mehr zu: DIESE PARTEIFÜHRUNG IST ZU EINER ZUSAMMENARBEIT AUF BUNDESEBENE NICHT MEHR WILLENS UND IN DER LAGE !

Kameraden, es ist für mich sicherlich kein leichter Schritt, diese Erklärung abzugeben. Ihr wisst alle, daß ich am Anfang dieser Idee stand und mit meiner ganzen politischen und persönlichen Kraft für die Entstehung und den politischen Erfolg dieser gemeinsamen Front geworben und gekämpft habe. Ich glaube auch heute noch an die Richtigkeit dieses Konzeptes. Wir haben damit eine politische Erschütterung in diesem System erreicht, die jede Kraft für sich (weder Partei noch freie Kräfte) seinerzeit nicht hätte erreichen können. Ich möchte mich daher für meine Bemühungen, Euch von diesem Konzept zu begeistern und zu einer aktiven Zusammenarbeit zu bewegen, nicht entschuldigen. Wohl aber möchte ich all jene um Verzeihung bitten, die unter Zurückstellung all ihrer Bedenken den alten Parteibonzen gegenüber, mit all ihrem guten Willen und ihrer ganzen Einsatzkraft diesem Ruf gefolgt waren und dann schmählich verleumdet und verraten, ausgenutzt und verheizt wurden. Konnte man Anfangs nur von einigen vereinzelten Fehltritten einiger rückwärtsgewandter Altfunktionäre ( z.B. Ulrich Eigenfeld) sprechen, so mussten wir erkennen, daß es nunmehr fester Wille und mit Methode betriebene Abgrenzung, Verleumdung und offene Hetze ist, was seit dem Parteitag in Bamberg von dieser Führungsriege um Holger Apfel, Peter Marx, Sascha Rossmüller, Jens Phüse und auch Udo Voigt kommt.

Letzterer galt in den letzten Monaten dieser Entwicklung-und manch einem bis heute noch- als Mittler der verschiedenen Flügel in der Partei. Sehr wohl hat Udo Voigt einen großen Anteil an der Entstehung der gemeinsamen Front von parlamentarischem und außerparlamentarischem Arm. Wenn auch diese Idee nicht von ihm stammte und er wohl nach dem gescheiterten Verbotsverfahren kaum noch mit dem Resttorso der NPD zu irgendwelchen Machtansprüchen innerhalb des nationalen Lagers („Sperrspitze des nat. Widerstandes“) im Stande gewesen war, griff er im Januar 2004 die ihm von uns entgegengestreckte Hand und war bereit, unter völlig neuem Vorzeichen, diese Idee in die Partei hineinzutragen und – gemeinsam mit führenden Vertreten der freien Nationalisten- auf Bundesebene umzusetzten. Letztlich hat der von ihm zu verantwortende größte Finanzskandal der neueren nationalen Bewegung dazu geführt, daß er spätestens seit Beginn des Jahres 2008 nicht mehr souverän und ausgleichend wirken kann und – wie wir feststellen mussten – auch nicht mehr will. Wer, wie er, die Vertreter freier Nationalisten als „feindliche Kräfte“ bezeichnet (wie jüngst geschehen) hat sich ganz deutlich von der gemeinsamen Front verabschiedet.

Es soll hier bei dieser Erklärung zum Jahreswechsel nicht im Einzelnen ausgebreitet werden, was so ein Intrigant wie der Peter Marx alles unternahm um dieses Konzept zum Scheitern zu bringen. Seine Handlungsweisen und Äußerungen verraten seine Gesinnung. Das Udo Voigt nun hinter vorgehaltener Hand selbst die Vermutung äußert, der Marx könnte wohl durchaus auch für einen Dienst tätig sein, lässt mich nur noch säuerlich lächeln. Habe ich doch versucht, bereits vor zwei Jahren auf die zersetzende Tätigkeit und Giftspritzerei dieses Mannes hinzuweisen. Die klebrig- bleierne Kameraderie einer kleinen Führungsclique an der Spitze dieser Partei ließ allerdings keinerlei Veränderung im Machtgefüge dieses Personenzirkels zu. Hier scheint jeder über die Leichen des anderen so viel zu wissen, daß keine Krähe der anderen ein Auge aussticht. Nur so konnte es zum verheerendsten Finanzskandal und damit zum größten Verrat gegenüber der aktiven Basis kommen, die die junge Bewegung in den letzten Jahrzehnten sah. Das nunmehr mit Udo Voigt ein Königsopfer gebracht werden muss, nur damit der Rest des „Systems Voigt-Apfel“ erhalten bleiben kann, ist scheinbar auch Udo Voigt inzwischen klar geworden. Ganz klar sprach er vor kurzem aus, daß er das Zepter nur an Holger Apfel weitergeben wird. Das damit jede tiefergehende Aufklärung des Filzes unmöglich wird, ist vollkommen klar. Daran ändert zukünftig auch ein lohnabhängiger, williger, Marionettenvorsitzender aus dem Hause Apfel/ Pastörs, namens Molau nichts. Selbstverständlich haben aber ein stellv. Apfel und Rossmüller sowie ein Generalsekretär Eigenfeld und Marx eine ebenso grobe Verletzung ihrer Kontroll- und Aufsichtspflicht zu verantworten. Hier nicht auch zu entsprechenden Veränderungen zu kommen, wäre nur die besagte Scheinoperation, nicht aber der radikale Schnitt, der da notwendig wäre. Will diese Partei auch nur den Hauch einer Glaubwürdigkeit erhalten, ist um erhebliche personelle Konsequenzen an der Spitze dieser Partei nicht umhinzukommen.

Für uns als freien radikale Kräfte zählt zu allererst der Idealismus des Einzelnen und die politische Glaubwürdigkeit seines Handels im Sinne einer fundamentalen Veränderung der politischen Verhältnisse für unser Volk. Dies ist zunehmend bei einem großen Teil der NPD-Parlamentarier nicht zu erkennen. Im Gegenteil. Die Anbiederung einiger dieser überbezahlten Parlamentsvertreter und ihrer Angestellten, an dieses System, nimmt immer unerträglichere Formen an und führt unserer Überzeugung nach zu einer verREPzung der NPD. Diesen Weg werden wir auf Bundesebene nicht mitgehen!

Unsere Entscheidung wird nun nicht unbedingt zu einer Austrittswelle aus der NPD führen. Dies ist (noch) nicht gewünscht. Auch wenn ein Rossmüller schon einmal vorsorglich ankündigte, man werde zukünftig eine ganze Menge Leute rauswerfen, wollen wir weiterhin dort mit den drei Buchstaben arbeiten, wo es im Sinne eines gemeinsamen Interessenaustausches, zum Wohle unseres Volkes und für weitere politische Siege der Bewegung möglich scheint. Spätestens der nächste Bundesparteitag wir aber zeigen, wohin es mit dieser Partei und unserem guten Willen gehen wird. Wir werden die Verantwortlichen für diese zersetzende Entwicklung zukünftig beim Namen nennen und die bisher gebotene revolutionäre Disziplin politischer Kämpfer, die zum Wohle des gemeinsamen Kampfes in der internen Auseinandersetzung eingehalten und nur von Seiten der Apfel-Marx-Rossmüller-Clique immer wieder gezielt verletzt wurde, beiseite legen.

Kameraden und Kameradinnen,
wir stehen in entscheidenden Zeiten unseres nationalen Freiheitskampfes. Das System steht vor einer vorhersehbaren schweren Krise. Korruption, Verantwortungslosigkeit, Gier und Machtversessenheit statt verantwortungsvollen Handelns haben etablierten Kräfte des One-World-Systems und der Volkszerstörer an den Rand dieser schweren Kriese geführt. Geradezu spiegelbildlich spielt sich selbiges in der NPD ab. Die von uns nun getroffene Entscheidung sollte euch daher in keiner Weise verunsichern. So entschlossen und gradlinig wir gegen dieses kaputte System ankämpfen, so stehen wir auch in unserer Bewegung gegen diese kranken Auswüchse!

Es kommt nunmehr noch verstärkt darauf an, der eigenen Kraft zu vertrauen und die Einsatzbereitschaft und Geschlossenheit der letzten Jahre innerhalb der freien Strukturen und Netzwerke trotz aller Unterschiedlichkeit in Ausrichtung und Auftreten in den öffentlichen Raum zu tragen. Für uns bleibt die nationale Solidarität der Schlüssel zum Erfolg!
Gegen Reaktion und BRD-Patriotismus – für eine gemeinsame Front der Ehrlichen !!

Euer Kamerad STEINER

http://de.altermedia.info/general/volksfront-ade-010109_21004.html

So soll es sein: Das Jahr beginnt mit einer guten Nachricht! Die NPD braucht man nicht zu verbieten, sie demontiert sich gerade selbst. 😀

Nazis Schizophren: Kabale im Thiazi-Forum nach Mordversuch an Passauer Oberbullen

Posted in Antifa, Gastbeiträge, Aktuelles with tags , , , , , , , , , , on 14. Dezember 2008 by Thiazi Watch

Die Junge Welt berichtet heute wie auch alle anderen News-Seiten:

15.12.2008 / Titel / Seite 1Inhalt

Naziangriff auf Polizeichef

Von Claudia Wangerin

Ein Verbot der NPD fordern Antifaschisten schon seit langem
Foto: ddp

Der Passauer Polizeichef Alois Mannichl ist am Samstag offenbar von einem Neonazi niedergestochen worden. Nach einer Notoperation befindet er sich außer Lebensgefahr, wie Polizei, Staatsanwaltschaft und Landesinnenministerium am Sonntag in Passau mitteilten.

Gegen 17.30 Uhr klingelte es in Fürstenzell bei Passau an der Tür des Polizeidirektors, der nichts ahnend dem Angreifer öffnete, der ihn sofort mit dem Messer attackierte. Der Stich ging knapp am Herzen des 52jährigen vorbei. »Viele Grüße vom nationalen Widerstand, du linkes Bullenschwein«, soll der Täter nach Angaben der Staatsanwaltschaft bei der Attacke zu Mannichl gesagt haben. »Du trampelst nicht mehr auf den Gräbern unserer Kameraden herum.«

Auf Betreiben des Polizeichefs war nach dem spektakulären Begräbnis des Altnazis Friedhelm Busse im Juli dessen letzte Ruhestätte wieder geöffnet worden, weil NPD-Aktivist Thomas Wulff während der Grabrede eine Hakenkreuzfahne auf den Sarg geworfen hatte – in Anwesenheit von Parteichef Udo Voigt. Nach der Beisetzung kam es zu heftigen Auseinandersetzungen zwischen den Rechten und der Polizei. Mehrere Neonazis wurden festgenommen. Seither gilt Mannichl als Haßfigur der rechten Szene.

Nach dem unerkannten Messerstecher, der vermutlich mit einem Fahrzeug flüchtete, wurde eine Großfahndung eingeleitet. Da während der Tat in unmittelbarer Nähe ein Motor lief, wie das Opfer den Ermittlern sagte, besteht der Verdacht, daß der Täter nicht allein war. Das Messer ließ er am Tatort zurück.

Die Polizei sucht nach einem 1,90 Meter großen Mann mit Glatze oder sehr kurz geschnittenem Haar und bayerischem Dialekt, möglicherweise mit österreichischem Einschlag. Eine 20köpfige Sonderkommission wurde eingerichtet.

Der Leitende Oberstaatsanwalt Helmut Walch sprach von einem heimtückischen Mordversuch, der im Höchstfall mit lebenslanger Haft bestraft werden könne. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) bezeichnete das Attentat als »hinterhältig und brutal«, nachdem er am Sonntag den verletzten Mannichl im Krankenhaus in Passau besucht hatte. Wenn sich die bisherigen Hinweise auf den Hintergrund der Tat bestätigten, habe die Gewalt von rechts »eine völlig neue Dimension erreicht«, so Herrmann. Eine derartige Tat habe es in Bayern seit Jahrzehnten nicht gegeben. Man werde mit aller »Härte und Konsequenz« gegen den Rechtsextremismus vorgehen, sagte der CSU-Politiker auf einer Pressekonferenz. Härte und Konsequenz hatte die bayerische Polizei allerdings bisher vorwiegend gegenüber Antifaschisten gezeigt.

Obwohl der Begriff »nationaler Widerstand« eindeutig der Neonazi­szene zuzuordnen ist, sieht Herrmann die Hintergründe noch nicht zweifelsfrei geklärt. »Wenn es aber so ist, dann wird man in der Tat über ein Verbot der NPD neu nachdenken müssen«, sagte der CSU-Politiker der Passauer Neuen Presse.

In der Region Passau gab es in diesem Jahr den Behörden zufolge schon 83 rechtsextremistische Straftaten – eine Verdopplung im Vergleich zu 2007, wo nur 40 erfaßt wurden. In den 90er Jahren ermittelte die Passauer Polizei überwiegend gegen junge Antifaschisten, weil es mit Ausnahme von Großereignissen wie den DVU-Parteitagen, für die bundesweit mobilisiert wurde, keine sichtbare Nazipräsenz in der Stadt gab. Unter der Leitung von Mannichl ging die Polizei vermehrt gegen Aufmärsche von Neonazis im Landkreis Passau vor, weil deren Aktivität in der Region massiv zugenommen hat.

Link.

Unsereins fragt sich ja, warum man um einen angepiekstenOber-Bullen solche Furore macht, aber na schön, es waren eindeutig die Nazis, also geht es uns was an, auch wenn das „Opfer“ vermutlich selber ein grün angemalter Brauner war, der seine Braunheit mit einer Prise  showmässigem Kampf gegen Rechts übertünchen wollte. Unverschämt ist daher die Äusserung des Nazi-Täters „du linkes Bullenschwein“. LINKE Bullenschweine gibt es nicht, du geistiger Überflieger aus BRAUNau, es gibt nur Bullenschweine und die sind genauso braun wie du! Also muss man eigentlich schon sagen: verdammt BLÖDE Aktion das mit dem Messer (nazilike eben) … uns solls RECHT sein … !  😀

Egal legal scheissegal … was uns interessiert ist sowieso nicht der angepiekste Herr Wachtelmeister, sondern was unsere Lieblingsnazis im Thiazi Forum dazu zu sagen haben. Da geht es richtig schön zur sache und man sieht, dass die Mods heute eine Menge zu tu hatten, um das wildgewordene Nazi-Rudel einigermassen im Zaum zu halten. Die brüder reden sich allerdings auch so um kopf und kragen, was wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Es geht um den thread „Passau: Polizeichef verletzt – Täter (?) angeblich „Neonazi

Der Tanz beginnt mit dem posting eines Thiazi-Mitglieds namens „HappyHC“ (HC steht wohl für HoloCaust?).  Dieser schreibt zu der Meldung sehr schlau:

Ohne Worte.Bloss weil einer Glatze hat und gross ist,ist er ein Rechter.
Der Herr wird wohl noch in anderen Kreisen Feinde gehabt haben.
Und um die Rechten in Verdacht zubringen,schreit selbst die Antifa
Nationaler Widerstand.

Ähm … ja, die AntifaschistInnen, die wir kennen, sind auch 190m grosse stolz-doitsche GlatzenträgerInnen, die mit ihren Springerstiefeln im Vorgarten von NS-Flaggen-Ausgräbern herumstapfen, um den echten Nazis (bei denen es sich um brave Steuerzahler handelt, die auf dem Boden des gesetzes stehen) eins reinzuwürgen. Und Julius Streicher war in Wahrheit eine Redskin-Renee, wissen wir ja …

Noch grotesker wird es dann mit einer Mitteilung des Blümchennazis „Horst Eckel„, der den Herrn HappyHolocaust ermahnt:

Du trägst übrigens selbst zu dieser dämonisierenden Vereinfachung und Hexenjagd bei, wenn du die Meldung mit dieser Überschrift, “ Polizeichef niedergestochen – Fahndung nach Neonazi“, hier reinstellst.

Darauf hin nähert sich prompt eines der wiederlichsten in diesem Forum anzutreffenden Exemplare reinster Nazigülle, das auf den sehr adäquaten Namen „PerVERSinist“ hört (bzw. „Pervitinist“ = Amphetamin user), seines Zeichens „Thazi Betreuer“ (man glaubt es nicht wenn man die postings von diesem extrem hirnamputierten Nazi-Arschloch gelesen hat). Dieser „Betreuer“, dem fachliche Betreuung durch einen Neurologen nicht schaden würde kotzt etwas aus der braunen, stinkenden Gurgel, das so klingt wie:

Sehe ich ähnlich. Wahrscheinlich trudeln hier gleich wieder Distanzierungen von „der Tat“ ein, bevor überhaupt annähernd geklärt ist, ob es überhaupt eine „Tat“ gegeben hat oder ob der gute Herr Alois Mannichl (dem ich an dieser Stelle gute Besserung wünschen möchte – in mehrfacher Hinsicht) vielleicht doch eher nach dem CSU-Stammtisch besoffen in seinen Hirschfänger gestolpert ist?

Werde den Titel mal etwas Tatsachen-adäquater formulieren …

Und tatsächlich wird der Thread-Titel von „Polizeichef niedergestochen – Fahndung nach Neonazi“ in zynischster Weise um-manipuliert in „Passau: Polizeichef verletzt – Täter (?) angeblich „Neonazi“„.
In dem Stil geht es frech weiter. Es wird relativiert, getrickst, getäuscht, abgelenkt, über den Bullen herumgelabert, der angeblich selber dreck am Stecken hatte (naja, wer weiss. die Nazis kennen sich da ja aus …), mit dem natürlich komplett durchsichtigen ziel, die Schuld von dem OFFENSICHTLICHEN kahlköpfigen Nazi-Täter (den sie doch sowieso bald kriegen werden, wozu also das rumgespamme) abzulenken.
Der PerVERSinist kommt auf einen für Nazi-Verhältnisse fast schon genialen Gedanken:

Laut Wetterbericht betrug die Lufttemperatur in Passau gestern Abend zwischen -1°C und -5°C. Hätte eine „Glatze“ da nicht vernünftigerweise eine Mütze aufgehabt?

Man man man, welche Mütze haben sie dir denn aufgesetzt, nachdem man dir das hirn lobbotomisiert hat? Man fasst es nicht …
Ein anderer „Betreuer“ namens „Gilgamesch“ (dummerchen, das ist doch ein Kanaken-Name!) merkt, dass das alles nicht zieht und probiert es über die beliebte Heul-Nazi-Schiene:

Dem Polizeichef gute Besserung, so eine Tat (wenn es denn stimmt) ist Scheiße und zu verurteilen. Eigentlich verwunderlich, daß ein hoher Polizeibeamter so unbedarft die Türe aufzumacht. Hat der nix gelernt? Bei Fahrzeugkontrollen geht die Polizei in Bayern doch sonst mit der Hand an der Waffe oder mit gezogner Waffe gegen den normalen Bürger los.

… und dann gehts natürlich los. Die Nazi-Meute ist losgelassen und stürzt sich blut-geifernd auf zu lasche Kerle wie den armen Tropf Gilgamesch, den sie am liebsten an ort und stelle zerfleischen oder wie den bullenoberst abstechen würden. Z.B. ein ganz Harter namens „Frankonia„:

Ich frage mich nur immer wieder, wie sich denn manche hier eine Revolution und künftigen Umsturz vorstellen?!?
Einerseits wird immer herumgeschrien und mit den bösesten T-Hemden auf der Straße herumgelaufen, andererseits aber sofort empört losgeschrien, wenn es dann wirklich mal einen Feind unseres Volkes trifft.

Junge, wenn du nach dem zehnten Bier am Kamerattenstammtisch umstürzt, dann ist das vielleicht DEIN Umsturz, aber um diesen Staat, dieses System umzustürzen brauchst Du etwas mehr als deine bräunlichen Machosprüche. Werd erwachsen!
Ein muhender Hornochse namens „Wisent“ antwortet darauf:

Ich stelle mir vor , das Standgerichte schnell einberufen sind .
Und da wird nicht vom “ Mob “ geteert und gefedert –
da wird sauber an die Wand gestellt – nach dem Urteil !

Die Andeutung ist klar: Der versuchte Mord an dem Bullen in Passau wird als eine rechtmässige Aktion, als sowas wie ein „Standgericht“ gefeiert. Danke Nazis, dass ihr extra für uns immer wieder gerne so willig eure Hosen runterlasst!
Ein ganz komisches posting kommt dann als antwort auf „Frankonia“ wieder von dem oben genannten Perversist mit Drogenproblem:

„Feind unseres Volkes“ ist schon ein sehr starker Ausdruck. Auch wenn der Herr Mannichl, wie oben ja nachzulesen, zu den besonders „engagierten“ Vertretern des „K(r)ampfs gegen Rechts“ gehört, würde ich ihn solche Leute auch nicht unbedingt ohne genauere Kenntnis verteufeln. Man müßte erst einmal wissen, mit wem man es genau zu tun hat.

Der Mann ist 52 (auch wenn er um einiges älter aussieht!), also wohl Jahrgang 1956. Nicht mehr unmittelbare Nachkriegs-, sondern schon Wirtschaftswundergeneration, komplett im Rahmen der BRD sozialisiert und aufgewachsen, geprägt von der Unsicherheit des Kalten Krieges, die ihm als aus der baierischen Provinz Stammenden wohl vor allem durch eine christliche Erziehung erträglich gemacht wurde. Als die 68er loslegten, war Alois gerade einmal 12 und in einer prägsamen Lebensphase. Dennoch entschied er sich für eine Laufbahn im Staatsdienst (Polizei) in der Überzeugung, doch etwas für die „richtige Sache“ zu tun und für etwas Gutes einzustehen. Allmählich nagten dann an ihm wohl die Zweifel. Bin ich als deutscher Polizist nicht eigentlich besonders „vorbelastet“? Hat nicht die Polizei im Dritten Reich mitgeholfen, „die Juden zu vernichten“? Haben sie nicht alle stillschweigend „mitgemacht“, „weggesehen“, „sich in Schuld verstrickt“? Das christliche Gewissen war es dann wohl, das ihm in Verbindung mit den seit ’68 gesäten inneren Zweifeln an einer brüchig gewordenen Identität als nicht nur Angehöriger des Tätervolks, sondern auch Funktionsträger einer historisch „befleckten“ Exekutive den Anstoß gaben, selbst „Gesicht zu zeigen“ und im Namen dieses Gewissens, dieser inneren Stimme Stellung zu beziehen. Das diffuse Gefühl eigener Teilhabe einer historischen Schuld wäre sonst übermächtig geworden und konnte überhaupt nur auf diesem Weg abgemildert werden. Und sobald man einmal in dieser Weise Stellung bezogen hat, kann man schwer wieder damit aufhören. Die Sache entwickelt eine Eigendynamik. Menschen wie Alois Mannichl sind nicht einfach Feinde aus eigener Entscheidung und freier Wahl, sondern sie sind auch Getriebene, die von der jüngeren deutschen Geschichte zu dem gemacht wurden, was sie sind. Sie sind nicht nur Gegner, sondern eigentlich auch verlorene Söhne unseres Volkes, die sich in dem Glauben, Gutes zu tun, zum Werkzeug des Bösen gemacht haben.

Daraus spricht der gewohnheitsmässige Holocaustleugner, der sein Hirnschmalz post-operativ auf einem Butterbrot gefressen hat. Einfach nur krank. Uns fällt dazu nichts ein. Den Nazis übrigens auch nicht bzw. nur ebenso hohles Gesülze, das wir hier mal lieber weglassen.
Ein exotischerer Nazi namens „Horagalles„, angeblich aus Afrika (!ein „Neger“ im Nazi-Forum? Nein, bestimmt so ein sauberer Bure mit einer blütenweissen Weste aus Apartheit-Zeiten), spielt wieder das „Relativiert-den-Naziangriff-Spiel“:

Ich moechte einen „rechtsextremen“ Hintergrund mal anzweifeln. Aber das „Opfer rechter Gewalt“ mit Blumen ueberhaeuft werden kennt man ja.

Wer sagt uns denn, dass Mannichl nicht in noch ganz andere Sachen verstrickt ist? Und deswegen auch andere ihn um die Ecke bringen wollen. Das waeren dann aber Dinge, von denen die Oeffentlichkeit nicht erfahren soll und deswegen haelt er dieses recht platt anmutende Geschichtchen vor. Es kann natuerlich auch anders sein, und was Mannichl sagt, ist im Grunde richtig, nur etwas platt erzaehlt.

Mannichl verstrickt? Wahrscheinlich in euren internazionalen Nazi-Sumpf. Wusste er vielleicht zu viel und sollte deshalb verschwinden? Egal, das ändert nichts daran, dass der Täter ein Nazi war. Oder wer ist sonst so blöd, im Winter mit Glatze rumzulaufen und einem Bullen, den er umbringen will, zuvor schöne Grüsse vom „Nationalen Widerstand“ (rofl!) zu wünschen?
Ein anderer Über-Nazi („Fritz Brand„) drischt dann hasserfüllt auf den schon erwähnten und auch für seinen Geschmack zu laschen „Gilgamesch“ ein:

Das ist finde ich ziemlicher Untertanengeist.
In Zeiten wo „Rechte“ beim Plakatekleben von Polizisten in den Rücken geschossen bekommen, werde ich einen Teufel tun da gute Besserung zu wünschen.

Es ist nicht so dass ich dies begrüßen würde. Die innere Zerrissenheit unseres Volkes schmerzt mich sehr. Es ist immer tragisch dass sich Angehörige des gleichen Volkes gegenseitig verprügeln und sogar töten, im Glauben daran das Richtige für die Allgemeinheit zu tun.

Aber ich bin davon überzeugt dass 80-90% der Polizisten und Bundler, wenn es einmal Aufstände der Deutschen(!) gegen die Regierung geben sollte (und sei es aus Hunger und Elend) ihre eigenen Brüder und Schwestern niederschießen würden, wenn der Befehl kommen sollte.

Der Befehl würde gegebenenfalls kommen, aus keinem anderen Grund wird ja der Bundeswehreinsatz im Inneren durchgepeitscht. Unserer politischen Elite traue ich noch mehr als nur einen „Schießbefehl an der Mauer“ zu. Und diese werden dabei kein schlechtes Gewissen haben, genausowenig wie der Untertan in Uniform, der seine eigenen Landsleute abknallt wie räudige Hunde.

Bullen schiessen auf Nazis? Schön wärs Fritzchen! Wie sagt man im doitshcen Sprichwort: PACK SCHLÄGT SICH, PACK VERTRÄGT SICH! Bullerei und Nazis stecken doch zu 90% unter einer Decke und wo die Bullen gerne mal richtig zuhauen und den Repressionsapparat auf volle Touren laufen lassen, dass ist, wo es gegen die Antifa geht. Der Unterschied ist: Wir können nicht so süss jammern wie ihr. Wenn einer von euch erwischt wird, der das hundert mal mehr verdient hat hinter Gittern zu kommen als eine AktivistIn der Antifa, fällt mir nur eines ein: HEULT DOCH!
Ein „BobbyCasanova“ oder so aus Rumänien ??? analysiert die Visage des fast erdolchten Bullen:

Hallo,

Also Gewalt ist in jeglicher Hinsicht schlecht. Da kann man auch nicht sagen, dass es den Richtigen oder Falschen getroffen hat.

Ich finde das Foto des Polizeichefs sehr interessant, wenn man sich dieses länger ansieht kann man finde ich, doch einiges über diese Person erkennen.

Für mich sieht dieser Mensch hinterfotzig aus, ein Machtmensch der mit allen Mitteln nach oben will. Auch etwas wie ein Banker oder Versicherungsmensch, also keinem dem ich trauen würde.

Falls man sich seine Vorgeschichte mit der Schändung des Grabes von Herren Busse ansieht, dann kann man sehr deutlich sehen, dass er soviel negatives getan hat, dass ihm zwangsläufig ein Schicksalsschlag ereilen musste.

Das sind halt Naturgesetze.

Gruss, Bobby23

So, Naziterror als Naturgesetz. Was man unter Nazis für Teorien aufgetischt bekommt geht nun echt auf keine Kuhhaut! Danke Bobby **tätschel** Man sieht sich in Neuschwabenland …
Gewohnt trocken sarkastisch kommt dagegen das Fascho-Ungetüm „Überzeugungstäter“ daher (schon wieder ein „Betreuer“, wie viele gibt es von denen eigentlich? :-O):

Huiii, da ist doch glatt Blut geflossen
Ein Polizeichef wurde verletzt
Jemand ist fast gestorben

Und hier lese ich was von „Genesungswünschen“ und „bekloppter Aktion“?

Hat ein Herr Mannichl es doch ebenso bedauert, wenn in Passau mal wieder ein junger Kamerad von türkischen Messerstechern traktiert wurde.. Hat ein Herr Mannichl sich doch jedesmal lange Zeit Gedanken gemacht, wenn in deutschen Großstädten Volksgenossen brutal niedergestreckt und umgebracht wurden… ja, es ist wahrhaft traurig, dass es diesen ehrhaften, charakterstarken Mann getroffen hat.

Richtig. Denn wie wir alle wissen, wird unsere Zukunft und die unseres Landes am Würfeltisch entschieden. Und nun ziehen wir uns schnell das frisch gewaschene Blitzkrieghemd über, werfen ne böse Platte in den CD-Spieler und hoffen, dass es dem armen Herrn Mannichl bald wieder besser geht.

Er ist doch auch nur ein Mensch…

„Volksgenossen“ (omg!) werden „brutal niedergestreckt“ (jaja „Üti“, wissen wir! Hast du heute schon deine Pillen genommen? nein? na dann schnell runter damit, sonst kommen die männer mit den weissen turnschuhen …), also hat Bulle Mannichl es ‚verdient‘, ebenso niedergestreckt zu werden, was? Hier haben wir wieder ein schönes Beispiel neonazistischer Selbst-Entlarvung. Die einen Nazis weisen alles von sich, streiten ab, lügen und LEUGNEN, aber dann kommen ihnen ihre „Kameraden“ indie Quere, indem sie genau das, was die anderen gerade geleugnet haben, als super Aktion darstellen.
Altnazi „Maikowski“ lässt dessen unbeirrt einen Grunzer in Richtung „Mein Name ist Nazi, ist weiss von nix“ los:

Interessant auch, wie die brd Presse ohne jeden Beweis schon die ganze Tat „durchschaut“ und den Täter als „Nazi“ identifiziert hat. Bei dem Gleichschritt in der Presselandschaft könnte selbst Dr.Goebbels neidisch werden.
Die Geschichte ist sowas von unstimmig, das erinnert an beste „Sebnitz“ und „NSDAP Jacken“ Zeiten.

Wahrscheinlicher ist eher eine Racheaktion von Knackis oder es war ein Ex-Liebhaber aus dem Homo- oder Strichermilieu.

Damit liefert er dem Perversisten („Pazifismus ist keine Lösung“) eine Steilvorlage für einen weiteren Kalauer:

Maikowski bringt es auf den Punkt:
Ich würde auch sagen: Es Mulugetat sehr …

… und ein paar postings weiter vom selben Autor an einen vorposter, der sich anscheinend zu laut über das einige kilometer tief unter die Grasnarbe gefallene Niveau des threads beschwert hat:

Also ich empfehle Dir, erstmal den Ball etwas flacher zu halten.

Bisher sieht es doch so aus:

Es gibt einen Verletzten mit einer (einzigen!) Stichverletzung in der Bauchgegend, ein 12cm langes Messer im Vorgarten, keine Zeugen, und dazu die unglaublich gehaltvolle „Täterbeschreibung“ 190m große „Glatze“ mit angeblich österreichischem Akzent.

Mehr ist bislang nicht bekannt.

Das hindert „Politik“ und „freie Presse“ natürlich nicht daran, innerhalb weniger Stunden so knackige Worthülsen in die Luft zu schießen wie … (Quelle:Google News):

Mordanschlag auf Passauer Polizeichef

Neonazi-Attentat auf Passauer Polizeichef

Großfahndung nach brutalem Attentat auf Polizeichef

Neonaziattentat auf Polizeichef in Passau

Rechtsextremer Anschlag auf Passauer Polizeichef

Innenminister verurteilt Neonazi-Attentat auf Polizeichef

Rechtsextreme Messerattacke auf Passauer Polizeichef

… und das Beste:

MORDANSCHLAG AUF PASSAUS POLIZEICHEF: KRIEGSERKLÄRUNG IM VORGARTEN
(SPIEGEL Online )

Verglichen mit diesem kumulierten geistigen Dünnpfiff verdienen selbst die „blödesten“ Beiträge hier im Forum noch einen Pulitzer-Preis.

Vielleicht klingt das auf den ersten Blick witzig, aber was will der Nazi damit bewirken? Das gleiche wie seine ganzen KameradInnen oben und was sie nun eben am Besten können: Relativieren, vertuschen, lügen, abstreiten, leugnen. … ach so, oder Verschwörungstheorien verbreiten wie ein gewisser „Dr. Kuno„, dem man seinen Doktortitel beim besten Willen nicht „abkauft“:

Wenn ich einer linken Identität anhänglich wäre, würde ich mich z.B. auf mein vorgesehenes Opfer stürzen mit einem lauten: Im Namen des Führers. – Ergo bin ich dann Nazi.

Wenn ich einer rechten Identität anhänglich wäre, würde ich mich z.B. auf mein vorgesehenes Opfer stürzen mit einem lauten: Im Namen der roten Revolution. – Ergo bin ich dann ein Roter.

Eine Psychoattacke, die wir hier nicht bewerten können, weil die Sachkenntnis fehlt.Verschleissen wir uns nicht in Spekulationen, denn diese Thematik interessiert von diesem Moment auch den Staatsschutz.
Überlegenswerte Wortwahl wäre angebracht.
Dr.K.

Sehr viel weiter gehts dann leider nicht mit diesem sehr entlarvenden thread. Denn irgendwo zwischendrinn muss irgend ein Nazi die Contenonce verloren haben und so was wie einen waschechten Terroraufruf geschrieben haben. Schade, da waren wir nicht schnell genug, um das zu kopieren, aber an „Gilgameschs“ Reaktion wird schon klar, dass es ein dickerer Hund gewesen sein muss:

Jetzt reichts!
Ich werde den Strang jetzt sperren und morgen Abend wieder öffnen.
Diese Vermutungen und Interpretationen bis hin zu Anleitungen wie ein richtiges Attentat durchzuführen sei sind ja nicht mehr auszuhalten
. Vielleicht ist morgen schon etwas mehr bekannt und die Vermutungen gegenstandslos und wir haben eine „echte“ Diskussionsgrundlage.
Trinkt einen Tee oder ein Bier und kommt mal wieder runter.

So zeigen sich die Nazis wieder von ihrer besten Seite. Wissen nicht was sie wollen: ein Nazi-Verbrechen relativieren, leugnen oder zur Nachahmung empfehlen (hat jemand „Holocaust“ gesagt?). Fast könnte man mit ihnen in ihrer Dämlichkeit Mitleid haben.

Deswegen an die Felpost-Adresse unserer Nazis:

KameradInnen! reisst euch doch zusammen! Wir wollen keine solchen Schlaffis und Hanswürstchen als Gegner. Das ist ja peinlich. Vielleicht wird das die nächsten Tage besser, wenn der thread wieder aufgemacht wird. Aber auch wenn es dann nicht besser werden sollte, freut sich schon auf viele neue und unterhaltsame Peinlichkeiten …

Thiazi Watch

… ach ja, wir lesen gerade. ein „der antiimperialist“ schreibt auf Indymedia:

@ lenny
der antiimperialist 14.12.2008 – 22:47
Der Herr ist aber auch für üble Repressionen gegen Linke und Alternative bekannt und dafür,daß er die Antifa mit den Faschos auf eine Stufe stellt.
Also nicht vorschnell Symphathie für das Nazi-Opfer empfinden,denn der Typ lässt unsere Genossen zusammen schlagen,deren Wohnungen durchsuchen,deren Leben zerstören und nun hat der auch mal einen an die Glocke geboxt bekommen und jetzt ist Holland in Not oder was???

Sollte man, wenn das stimmt, auch nicht vergessen … ACAB!