Archiv für Thiazi Forum

Kacke am Dampfen: Nazis träumen von „Brauner Hilfe“

Posted in Aktuelles, Humor with tags , , , , , , , , on 14. Januar 2009 by Thiazi Watch

So liebe BlogfreundInnen, wir sind wieder zurück aus dem verlängerten Urlaub. Das ham wir uns auch verdient nach so vielen Scherereien mit der Nazi-Brut. In alter Frische sind wir wieder da, um den Nazis auf die Finger zu hauen äh schauen. Allerdings lassen wirs dabei erstmal bissl langsamer angehen. Wir sind ja auch nicht mehr die jüngsten *hust* ^^

scheisse
Wieder mal ein exklusiver und enthüllender Fund aus dem stinkigen Nazi-Forum „Thiazi„. Die Nazi-Kacker faseln jetzt etwas von einer „Braunen Hilfe„, die sie sich wohl nach dem Vorbild der Roten Hilfe vorstellen. Na ob das was wird ….

Vorerst haben sie jedenfalls nur geistigen Dünnschiss anzubieten wie das undefinierbare Thiazi-Neumitlglied (oder Ohneglied … sorry der musste sein ^^) „Atlind„:

Deutschland braucht die „Braune Hilfe“ zur Unterstützung unserer im BRDDR-Kerker gefangenen Kameraden.
So wie die „Rote Hilfe“ der Kommunisten existiert müssen wir uns wehren und Solidarität in der Volksgemeinschaft zeigen, für diejenigen, die für ihre nationale Überzeugung
einsitzen.

Konkreter Anlass ist das unverhältnismäßig harte Urteil gegen den Kameraden Kevin Schnippkoweit durch das Landgericht Kassel.

Altermedia berichtete.

Tatvorwurf war das Verprügeln zweier Zecken im SED-PDS-Camp.

Obwohl nicht vorbestraft, hat er 2 1/4 Jahre Knast bekommen, die er auf Grund seiner Weltanschauung wahrscheinlich bis zum letzten Tag absitzen wird, ohne auf vorzeitige Entlassung hoffen zu können.

Jede prügelnde Musel hätte dafür Bewährung bekommen.

Das Urteil war eindeutig politisch motiviert.

Ich bitte um Vorschläge, wie wir das organisieren können.

Andere Nazis reagieren darauf eher skeptisch:

Also ich finde diesen Namen einfach nur dumm !!! Außerdem haben wir doch die HNG . Aber über jede Hilfe, egal wie der „Verein“ nun heißt, werden die inhaftierten Kameraden dankbar sein .

(„honouryourblood„)

Naja entschuldigung..

Das Verprügeln seiner seits war sicherlich auch politisch motiviert..

Wenn man eben meint, jeden anders Denkenden verprügeln zu müssen, dann hat man es nun mal nicht anders verdient!!

Man kann auch anders seine Überlegenheit kundtun, dafür brauchs keine Prügelei! Und es folgen auch keine Haftstrafen!

(SavageRevenge)

Wie Final War und andere schon gesagt haben ist es SCHWACHSINN, da wir schon die HNG und die macht Ihre Arbeit gut, auch wir haben zum Julfest an die komplette HNG Liste Grußkarten an die Kameraden geschickt.

Ich denke das es das Problem des NW ist das jeder, der was „machen“ möchte, gleich an eine Gruppe/Kameradschaft und/oder Organisation aus dem Boden stampfen möchte. Wenn ich da gleich mal an München denke, da haben wir glaube ich mitlerweile 10 + x Gruppen und in jeder ist jeder und alle machen alles und alle sind die Besten und alle sind Führer. So ist das nun mal, ich weiß nicht ob das überall so ist, aber den Anschein macht es mir momentan.

Mein Tipp: organisiert euch in vorhanden Gruppen/Kameradschaften/Organisationen. Da macht ihr mehr aus! Man kann sich jetzt streiten ob AN oder nicht AN, da kann man sicherlich auch mal etwas trennen, denn jedermann Sache ist das Eine oder das Andere nicht, aber dann wenigstens zusammenarbeiten. Der NW wird nicht stark aus Quantität sondern Qualität! Eine gute Mischung aus beidem ist natürlich nur von Vorteil! Aber nur Masse kann nicht zum Ziel führer, vorallem wenn ich mir dann die Leute anschaue, die auf Masse statt Klasse setzten.

„Wir sind viele, wir sind laut und unser Wissen ist unsere FAUST!“

(Patria-more)

Jaja, die Nazis. Weit ist es nicht her mit der „Solidarität“ für Kameratten-Schweine wie den verhinderten Totschläger Schnippkoweit. Wenn jeder ein kleiner Führer sein will, dann führt eigentlich jeder jeden. Das heisst aber: keiner führt irgendjemanden. Anarchie ist machbar, brauner Nachbar! Denkt einfach mal konsequent und setzt eueren grössenwahn konsequent in die Praxis um – Dann braucht ihr weder HNG noch „braune Hilfe“!

In diesem Sinne Prost Neujahr ^^

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Nazis unterwandern Wikipedia

Posted in Antifa, Aktuelles with tags , , , , , , , , , , on 4. Januar 2009 by Thiazi Watch

Nazibitionist

Nachdem Nazis schon seit längerem und mit bisher eher mässigem Erfolg versucht haben, ein eigenes konkurrenzprojekt zu Wikipedia namens „Metapedia“ aufzuziehen, legen sie es vermehrt wieder darauf an, die ihrer Ansicht nach zu linke politische Linie auf Wikipedia zu ihren Gunsten zu beeinflussen. Dabei haben sie es erwartungsgemäss vor allem Geschichtsklitterung (Holocaust-Leugnung, Verharmlosung des Hitlerregimes etc.) abgesehen. Daneben wird auch massiv versucht, in aktuellen gesellschaftlich-politischen Themen unterschwellige Meinungsmanipulation zu betreiben.

Symptomatisch dafür ist ein thread im Thiazi Forum mit dem Titel „Wikipedia auf dem Weg zur Freiheit„.

Hier einige Auszüge daraus:

Der user Agrippa“ schreibt:

Wikipedia sollte objektiver werden – alleine dadurch, dass sachliche und faktenorientierte auf viele Bereiche eingegangen wird, etwa der Geschichte, Rassenkunde, aktuellen Politik, Wirtschaft, Organisationen, Zusammenkünfte und dergleichen, sowie linksextrem-kulturmarxistisches Gedankengut keinen oder zumindest weniger Platz findet, ist schon sehr, sehr viel getan.

Ob irgendein Liedtext zitiert wird oder ähnliches ist doch absolut sekundär und als feste Propagandaplattform kann man es wohl auch kaum nutzen, aber entscheidend ist und bleibt die sachliche Darstellung, sowie das blockieren von kulturmarxistische-liberalen Verzerrungen. Am Ende bewirkt dies viel mehr als platte Propaganda oder in vielen Fällen auch alternative Online-Lexika, da Wikipedia einfach am stärksten frequentiert wird.

Insofern ist jeder ehrlich gemeinte und gut umgesetzte Versuch Wikipedia zu einem objektiveren Nachschlagewerk zu machen positiv zu werten, trotz der bekannten Einschränkungen und Schwierigkeiten. Darauf verzichten und sich davon zurückzuziehen ist jedenfalls keine Lösung. Das ist genauso wie wenn man auf Parteibasis und offizielle Organisation gänzlich verzichtet, dass wird am Ende nur den Gegnern mehr nutzen als der eigenen Bewegung.

Die intelligenteren Nazis haben demnach erkannt, worum es geht: Nicht nur um die Schaffung alternativer Strukturen von Rechts, sondern vor allem um das Einsickern in den mainstream. Eine Gefahr, die von antifaschistischer Seite nicht stark genug betont werden kann.

Zuvor schrieb ein Nazi unter dem Pseudonym „derbote“:

Ich bin jetzt schon einige Zeit bei Wikipedia registriert, daher kenne ich die Zustände gut. Seit einiger Zeit fällt mir auf, dass die Linken unter Druck geraten. Der bekennende Kommunist Brummfuss, der Gründer einer Seite, die „rechtsextreme Autoren“ beobachten soll ist unbegrenzt gesperrt worden. Die Volksfeinde vom „Diderot-Club für eine freie Wikipedia“ werden auch nacheinander gesperrt.
Erfreulicherweise werden unsere Aktivisten freundlicher behandelt. Der allseits geschätzte MARK wurde nicht wie üblich schnell und undurchsichtig gesperrt, sondern bekam einen Sperrnachlass, nachdem er einen Linken beschimpft hatte. Viele Zeitschriften und Internetseiten dürfen jetzt wieder genannt werden, nachdem sie jahrelang unterdrückt wurden.
In den Artikeln wird die linke Propaganda immer weniger.

Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um Wikipedia den Bolschewisten zu entreissen und mit nationalem Wissen zu füllen. Gibt es hier noch andere Leute mit einem Wikipedia-Zugang? Wenn ja möchte ich euch bitten, mit mir Kontakt aufzunehmen um einige wichtige Aktionen mit Unterstützung durchführen zu können.

Offenkundig besitzt hier jemand insider-Infos über den Wikipedia-Betrieb. Beweis dafür, dass sich das Interesse der Nazis nach wie vor stark auf diese Seite konzentriert bleibt, auch paralell zur Alternative „Metapedia“.

Während „derbote“ in Vorfreude über einen von ihm herbeifantasierten Wiki-Rechtsruck schweltg äussert sich „fritzderkleine“ skeptischer:

Quatsch,
Wikipedia ist und bleibt von links manipuliert. Wenn ihr ein nationales Lexikon sucht, solltet ihr bei Metapedia reinschauen.

http://de.metapedia.org/wiki/Hauptseite

Vergleicht nur mal die Seiten zu Adolf Hitler und ihr werdet den Unterschied sehen:

http://de.wikipedia.org/wiki/Hitler

http://de.metapedia.org/wiki/Hitler

Und bei Kathpedia wird man gleich weitergeleitet:

http://www.kathpedia.com/index.php/Totalitarismus

Derbote“ antwortet darauf:

Natürlich gibt es Pnach wie vor Propaganda der Linken, aber jetzt ist wie schon oben erwähnt ein Anfang zum Ende der linken Vorherrschaft sichtlbar. Man muss sofort aktiv werden, um die Lücke zu füllen. Viele Linke geben jetzt auf, wodurch ihre Verteidigungskraft geschwächt ist = zum Angriff.

Vor einigen Monaten zitierte ein Administrator ein Lied von Zyklon B. Natürlich sind einige Querulanten aktiv geworden, es hat ihnen aber niemand zugehört. Ein Spinner wollte den Administrator sperren lassen, im Endeffekt wurden aber er und einige andere Linke, die ihn unterstützt hatten gesperrt.

Man muss diese Gelegenheit wahrnehmen, wenn man die Linken aus Wikipedia vertreiben will. Jetzt ist Wikipedia bereit, es kann sich natürlich ändern, wenn man nichts unternimmt.

Und weiter …

Es ist wichtig, dass möglichst viele Leute mitmachen. Das ist die Gelegenheit, die Linken zurückzuschlagen. Wenn es die Seite nicht mehr gibt können die Linken nur schwer beobachten, was sich in den wichtigen Artikeln tut.

Mit „die Seite“ ist die Wiki-Beobachtungsseite „Nazipedia“ gemeint.

Hier ist eine klare Strategie der Nazis zu erkennen, die nicht auf die leichte schulter genommen werden sollte. Die angebliche linke Vorherrschaft auf tatsächlich freien Plattformen wie Wikipedia (deren Schwäche gerade in ihrer Freiheit und demokratischen Struktur besteht) soll durch systematische Unterwanderung gekippt werden. Gegen „kulturmarxistische“ Wiki-Editoren und Admins werden Intrigen gesponnen und Taktiken entwickelt, um die Inhalte von Wiki-Beiträgen zu beeinflussen. Aufschlussreich auch die Aussage des braunen Hetzers und Plakatschmierers „Wolfgang Reinhard„:

  1. Eine Objektivität gibt es nicht.
  2. Es mag bestimmte naturwissenschaftliche Erkenntnisse geben wie z.B. die chemische Formel für Wasser, die jedes Lexikon gleich beantwortet.
  3. Wer sind aber die Macher und Finanziers von Wiki – Ja – WER sind sie?
  4. Die gleiche Frage könnte ich auch an sogenannte NGO (Non Governmental Organisations) stellen wie Amnesty International, ATTAC usw.
  5. Was will ich damit sagen? Jeder hat eine Weltanschauung. Verkürzt ausgedrückt: Internationalismus oder Nationalismus. Materialismus (Marxismus bzw. Liberalismus) oder Idealismus. Beide sind wie Feuer und Wasser – und lassen sich nicht miteinander verbinden.
  6. Im Klartext: Wiki ist wie auch die anderen NGO eine Vorfeld-Organisation der Internationalisten, die ihre Weltanschauung langfristig in allen Feldern durchsetzen wollen. Sie versuchen alle denkbaren internationalistischen Positionen von links bis konservativ abzudecken. Um somit eine Pluralität der Meinungen und Positionen vorzugaukeln.
  7. Siehe auch: Metapedia und Dia-Schau: http://de.metapedia.org/wiki/Benutzer:Wolfgang_Reinhard

Wir können den Nazis wieder mal dankbar sein, dass sie doof genug sind, ihre Pläne in solcher Weise öffentlich zu machen. Mitlesenden WikipedianerInnen empfehlen wir verstärkte Wachsamkeit bei der Abwehr getarnter Nazis, die ihr braunes Gedankengut unbemerkt auf Wikipedia unterbringen wollen.

Weitere Links zum Thema:

Wikipedia wird immer brauner

Anzeige gegen Wikipedia wegen Nazi-Propaganda
EI exclusive: a pro-Israel group’s plan to rewrite history on Wikipedia

Grössenwahn digital: Internet-Nazis gründen „NSDUP“!

Posted in Humor with tags , , , , , , , , on 3. Januar 2009 by Thiazi Watch

Brauner Bullshit

Nichts geringeres als eine „Nationalsozialistische Deutsche Untergrundpartei“ ist es, die der vermutlich sonst unter anderem Pseudonym auftretende Internetnazi namens „Wirbelwind“ im Kopf hat, wenn er im Thiazi Forum von der „Gründung der NSDUP“ schwärmt.

Das liest sich dann so:

Da es seit 1945 wegen Wahlbetrug und Repression kaum möglich ist eine wahrhaft freie Nationale Partei in Deutschland zu etablieren, geschweige denn an die Regierung in Berlin zu bringen, kam mir heute der Gedanke, daß es im Weltnetzzeitalter eigentlich kein Problem mehr sein sollte, die gesamte Bewegung auch über Thiazi zu organisieren. Wozu brauchen wir noch Bundestag und Bundesrat, wenn wir denen die Zügel schlicht aus der Hand reißen und sie einfach umgehen, d.h. Legislative, Judikative und Exekutive ohne diese Plutokraten selbstständig regeln und die Herrschaft über Deutschland durch dieses Forum bewerkstelligen können?! Vor langem gab es schließlich auch einen Gegenpapst, also zwei Päpste zeitgleich. In etwa so ähnlich stelle ich mir die NSDUP und dessen Führer vor, als Gegenregierung.

Alles, was wir dazu benötigen, ist ein gesunder Menschenverstand, Zuversicht und den festen Willen etwas zu ändern. Nur so können wir uns endlich aus der besch……. Situation befreien, ohne immer vier Jahre abzuwarten, bis wir dann doch wieder nur zusehen dürfen, wie uns mittels Scheinwahl eine Regierung von fremden Mächten vor die Nase gesetzt wird. Wenn wir auf die Stohmänner aus Berlin hören, wird sich grundsätzlich nie etwas an der derzeitigen Lage ändern und der Betrug geht weiter.

Haben wir uns also entschlossen das Schicksal der Nation in die eigene Hand zu nehmen, benötigen wir dazu zunächst einen z.B. zwölf köpfigen Rat, dessen Mitglieder hier gewählt werden und von dem zuerst Gesetze vorgeschlagen, danach im Thiazi Forum demokratisch besprochen, abgestimmt und in gemeinschaftlichem Einvernehmen verabschiedet werden sollen. Diese Ratsmitglieder, die aus allen Thiazi Teilnehmern jedes Jahr am 20. April transparent im Forum gewählt worden sind, bestimmen den Führer, der ein Jahr die Leitung der NSDUP übernimmt. Dieser gibt die strategischen Ziele vor, bestimmt welches Ratsmitglied welche Aufgaben betreut d.h. Inneres, Bildung oder Arbeit… und wie die beschlossenen Gesetze durchgesetzt werden sollen. Die 12 Ratsmitglieder sind dann dafür verantwortlich, daß die Vorhaben in die Tat umgesetzt werden und können sich aus allen Tiazi Teilnehmern diejenigen, die nach ihrer Ansicht die geeignetsten sind, heraussuchen und anfragen, ob sie sich zutrauen die von ihm gestellten Aufgaben und Aktionen in der Realität umzusetzen. Dadurch soll unsere Regierung auch tatsächlich handlungsfähig werden und nicht nur bloße Theorie bleiben.

Was glaubt ihr wie sich die Leute wundern, wenn wie von Geisterhand, auf einmal ein Trupp unserer Mitglieder in Berlin Tegel den Flughafen wieder in Betrieb nehmen, oder mitten in der Fußgängerzone Münchens die musikalischen Mitstreiter unserer Partei ein Konzert Wagners geben würden? Auch die Wiedereinführung der Reichsmark als Online Währung (Wie Paypal) ist denkbar, die von einer virtuellen Reichsbank unter Leitung des ernannten Ratsmitglieds für wirtschaftliche Belange, eingeführt würde und als anerkanntes stabiles Zahlungsmittel unsere Bewegung stützt.

Hoffentlich bleiben meine Ausführungen nicht nur eine Vision, die niemals in Erfüllung geht. Ihr habt es in der Hand, meine Freunde, diesen Traum wahr werden zu lassen. Unsere Ahnen schauen voller Erwartungen auf unser Tun.

Zunächst ist aber vor allem ein Parteiprogramm von Nöten, die ganz grob die wesentlichen Punkte zusammenfassen, die der Bewegung den Rahmen geben sollten und nicht ohne weiteres verändert werden dürfen. Ich habe hier die mir wichtigsten Vorgaben der neuen Partei zusammengestellt und bin offen für Anregungen, was daran noch geändert werden sollte.

Ziele und Grundsätze der Partei:

1. Gründung des vierten Deutschen Reichs innerhalb fester Grenzen auf europäischem Boden und Austritt aus der EU

2. Förderung des Germanischen Volkes in Kunst, Kultur, Schrifttum, Sprache, Wissenschaft, Wirtschaft, Milittär

3. Die Wirtschaft hat ausschließlich dem Deutschen Volke zu dienen und ist nur Mittel zum Zweck

4. Ausgrenzung aller j. Einflüsse

5. Ablehnung jeglicher Forderungen von fremden oder gar deutschfeindlichen Elementen an unser Volk

6. Schaffung einer Arteigenen Volksreligion unter Führung eines Ratsmitglieds

Die echten Personen bleiben geheim und nur die Themen werden hier inhaltlich diskutiert. Wenn wir alle zusammenhalten, können wir es schaffen und uns selbst an den eigenen Haaren aus dem Sumpfe herausziehen, weil wir Deutsche sind und wenn es brenslig wird nicht gleich den Kopf in den Sand stecken! Ziel also ist: Alle Deutschen werden Thiazi Mitglieder, nur die besten Thiazi Mitglieder sind NSDUP Ratsmitglieder.

Wir wussten ja schon, dass Nazis in der Regel nicht sonderlich hochbegabt sind, aber für so saudämlich hätten wir sie dann doch nicht gehalten. Es ist schon fast eine Zumutung, gegen solche Menschen politisch vorgehen zu müssen. Die „Führung Deutschlands“ durch ein Internetforum übernehmen? Krass alter, du solltest wirklich in den „Untergrund“ gehen bzw. dort bleiben: ganz, ganz tief unten, wo dich wirklich niemand findet. Mir fehlen wirklich die Worte. Nichtmal gute Beleidigungen fallen mir noch ein für einen Nazi, der so blöd ist … boah ey!^^

Aber am besten ihr gründet erstmal eueren digitalen Elferrat und macht ne Weile Karneval, dann können wir währenddessen an die türkische Riviera oder jetten und den bauch in der Sonne bruzzeln lassen.

Hasta la vista
Team TW

Bullen, Nazis, Idioten: Update zum „Fall Mannichl“

Posted in Antifa, Aktuelles with tags , , , , , , , , , , , , on 31. Dezember 2008 by Thiazi Watch


Der „Fall Mannichl“ (wir berichteten) entwickelt sich vom medialen Winterlochthema zu einer Peinlichkeit erster Güte. In bürgerlichen und antifaschistischen Medien wird noch über die Verhinderung einer für den 3. Januar geplanten Nazi-Demo debattiert, während gleichzeitig immer unklarer wird, ob denn der allseits beliebte (*Ironie!*) Hardliner-Cop sich das Lebkuchenmesser nicht vielleicht doch selbst in den Bauch gepiekst hat, um seinen Bullenkumpels das repressive Vorgehen gegen „Extremisten“ jeglicher Coulör zu erleichtern. Jedenfalls fehlt von dem angeblich glatzköpfigen, zwei Meter langen und mehrfach gesichtstätowierten Nazi-Täter nach mehrwöchiger intensiver Fahndung durch eine eigens eingerichtete 50 BullettInnen starke Soko jede Spur. Wenn nicht bald eine solche Spur auftaucht oder der Nazi-Hintergrund des Anschlags klar erwiesen wird, machen sich sämtliche Initiativen, Medien, Parteien, Politiker, die den „Fall Mannichl“ von der ersten Sekunde an medial auszuschlachten versucht haben (etwa in Richtung NPD-Verbot) in einem Mass lächerlich, dass mensch wohl von einem irreparablen Schaden für den Kampf gegen Rechts sprechen muss.

Die Nazis kringeln sich offenbar auch schon vor Amüsement, prima zu sehen in der digitalen Nazi-Spelunke „Thiazi-Forum“: genauer gesagt in dem schon erwähnten thread „Passau: Polizeichef verletzt – Täter (?) angeblich „Neonazi“„.

Dort schreibt vor 2 Tagen ein gewisser „Nussknacker“ hämisch über die an Hysterie grenzende Medienberichterstattung:

Die Masse läßt sich nach wie vor an der Nase herumführen und die Lohnschreiber spielen ihre Rolle als „unbestechliche Wächter“ der Demokratie ja auch mit Herzblut, aber immer weniger denkende Menschen fallen darauf herein.

Mittlerweile reicht das Mißtrauen doch schon bis weit in die „bürgerliche Mitte“. Die guten Zeiten für willige Mitläufer in den Redaktionen gehen auch langsam zu Ende. Man braucht keine qualifizierten, vielseitig gebildeten denkenden Menschen mehr. Volontäre und freie Hilfskräfte können den Job genauso gut und wesentlich billiger erledigen.

Da kommt langsam Panik auf und die nächste Journalistengeneration wird von den Privilegien und finanziellen Wohltaten, die heute noch tarifvertraglich abgesichert sind nur noch träumen können – ganz gleich wie sehr die sich erniedrigen und wie beflissen die Speichel lecken.

Ein anderer Spassvogel namens „Kuckucksklan“ delektiert sich:

Wer weiß, was da wirklich war – vielleicht im Suff beim Kartoffelschälen ausgerutscht un dann müssen die Braunen dafür büßen…

Derweilen feixt der psychologisch dringend betreuungsbedürftige Nazi-„Betreuer“ „Perversist„, bezugnehmend auf ein Foto, auf dem Bullen der „Soko Fürstenzell“ bei der Arbeit zu sehen sind:

Wenigstens sehen die Beamten auf dem Foto so aus, als ob sie bei ihrer Arbeit eine Menge Spaß hätten. SoKo Mannichl = Raus aus dem Alltagstrott, weg vom harten Tagesgeschäft in Ausländerghettos und kriminellen Milieus, rein in die bizarre, schaurig-schöne Welt der Schlangen- und Kreuznazis, der mysteriösen Lebkuchenkiller und blitzartig genesenden Mannichl-Robocops …

Anerkennend zitiert wird von den Nazis die „Augsburger Allgemeine“:

Mannichl war am 13. Dezember vor seinem eigenen Haus niedergestochen worden. Der Polizeichef beschrieb den Täter als kahlköpfigen, großen Mann mit einer auffälligen Tätowierung. Doch trotz intensiver Fahndung der 50-köpfigen Sonderkommission „Fürstenzell“ gibt es bislang keine Spur. Stattdessen drängen sich Fragen auf:

Warum kann der erfahrene Polizeibeamte Mannichl keine bessere Beschreibung des Täters liefern oder ein Phantombild anfertigen, obwohl der ihm eine ganze Zeit lang gegenüberstand?
Warum hat Mannichl sich nicht gewehrt gegen einen Angreifer mit Messer, der erst noch zwei längere Sätze aufsagt?
Warum greift ein Attentäter zu einem Küchenmesser, das zufällig auf einer Fensterbank neben dem Eingang liegt und benutzt nicht eine eigene Waffe?
Und warum wusste der Angreifer überhaupt, dass das Messer aus dem Haushalt Mannichl dort liegt?

Fragen, auf die es keine Antworten gibt. Ja, es gibt bisher noch nicht einmal den Versuch einer Erklärung seitens der Ermittler.

Link.
Vgl. auch Altermedia.

Besonders aufschlussreich ist ein statement von Rassistenpapst Agrippa„, in dem sich leider deutlich bewahrheitet, wovor wir bereits in unserem oben verlinkten Artikel gewarnt hatten: Der Schulterschluss zwischen Nazis und Bullen, über den auch der Mannichl-Hype nicht hinwegtäuschen kann:

Ich möchte hier auch darauf hinweisen, dass ich von einer allgemeinen Diffamierung der deutschen Polizei überhaupt nichts halte, denn letztlich sind alle Polizeibeamten auch nur Menschen, die ihrem Beruf nachgehen, die Mehrheit aus achtbaren Gründen. Beurteilen kann man hier nur jeden einzelnen für sich, als Menschen und Person, wie er mit seiner Machtbefugnis und Verantwortung umgeht. Es ist in meinen Augen hochgradig kontraproduktiv, wie es manche hier schon taten, die Polizei „zum Feind zu erklären“.

Auch wer negative Erfahrungen bei Demonstrationen oder Hausdurchsuchungen und dergleichen machen musste, sollte sich bewußt bleiben, dass es sich hier oftmals um spezielle Kommandos handelt oder Beamte, die man absichtlich solange gefrustet in Reih und Glied stehen ließ, bis sie auf jede Provokation mit Gewaltexplosionen reagierten – in dem man ihre menschlichen Schwächen ausnutzte. Das ganze Spiel, welches man hier so oft im Zusammenhang mit Demonstrationen beschrieben bekommt, hat doch Methode und soll sowohl die Polizeibeamten, wie die rechtsorientierte Fundamentalopposition dazu bringen, gegeneinander vorzugehen, sich „zu hassen“.

Wer dem nachgibt – auf beiden Seiten – der spielt nur dem manipulativen und ausbeuterischen liberalkapitalistischen System in die Hände, welches jede qualitative Fundamentalopposition stigmatisieren und die Ordnungshütern zu willigen Vollstreckern des politischen Unrechts degradieren möchte.

Auf die Pressemeldung „“Gewaltbereite Neonazis greifen zunehmend Polizisten an. Das ist eine neue Strategie““ antwortet „Agrippa“:

Falsch. Das ist die Strategie der politischen Manipulatoren, welche dem deutschen Volk das Erkennen der ureigenen Interessen verunmöglichen möchte. Leider ist diese Strategie der ständigen Provokationen, auch durch eingesetzte Agenten und Provokateure „in den rechten Reihen“ und einer von langer Hand geplanten ansteigenden Gewaltspirale zum Teil aufgegangen, aber davon darf man sich nicht täuschen lassen, denn genau das war beabsichtigt um jeden Schulterschluss zwischen Polizeikräften und Konservativen mit der rechten Fundamentalopposition zu verunmöglichen, nichts anderes war der Zweck dieser Dauerprovokationen, die ihn gezielter Gewalt innerhalb und geistiger Entfremdung dieser deutschen Kräfte gipfeln sollten.

http://forum.thiazi.net/showpost.php?p=1411838&postcount=764

Mit querfrontlerischem Vokabular, verschwörungstheoretischen Untertönen und unterschwelliger Anbiederung an Bullen, System und ‚brav ihren Dienst tuende‘ Beamte wirbt man also in Nazi-Kreisen mittlererweile wieder um die Sympathie der kleinen und grossen Mannichls. Eine solche Strategie droht umso mehr zum erfolg zu werden, als nun, nach der Peinlichkeit des Falls Mannichl ein backlash zugunsten der Nazis zu erwarten ist. Es muss nicht erwähnt werden, dass diese Nazi-Strategie in jeder Hinsicht gefährlicher ist als jede beliebig grosse Horde glatzköpfiger Lebkuchenmesserstecher aus der multimedialen twilight zone.

Die Übersteigerte Mannichelei der bürgerlichen Presse und leider auch etlicher linker/antifaschistsicher Gruppen und Parteien hat aber noch einen anderen unangenehmen Nebeneffekt. Sie drängt andere Fälle rechter Gewalt in den Hintergrund. Wer will nach der peinlichen Geschichte mit dem Lebkuchenmesser schon noch etwas von wirklichen Nazi-Opfern wissen? Z.B. von Thorsten Lamprecht …?

25. Dezember 2008

Zur Nazi-Attacke in Passau

geschrieben von Antifaschistische Linke Berlin

Seit dem am 13.12.08 in Passau ein Polizeichef von vermutlich Neonazis attackiert wurde, sprechen Medien, Politik und Polizei von einer „neuen Qualität“ neonazistischer Gewalt. Neue Qualität? Eine „neue Qualität“ hat höchstens der berechtigte Ermittlungseifer der Poliizei erreicht. Eine 20köpfige Sonderkommission sucht die Angrifer, der Polizeichef hat das Krankenhaus Ende Dezember verlassen. Niemand sucht mehr nach den Mördern von Thorsten Lamprecht, der 1997 von Nazis in Magdeburg ermordet wurde.

Seit 1990 wurden rund 150 Personen von Neonazis ermordet. Die BRD-Regierung spricht jedoch nur von 40 Morde. Allein im Jahr 2008 fünf Menschen: Info. Bei zahlreichen Überfällen und Morden auf weniger prominente Opfer blieben die Täter unbekannt oder wurden Angeklagte zu lächerlichen Strafen verurteilt.

Link.

Erwähnenswert ist noch, was in Richtung der Nazi-Demo in Passau geplant ist. Manche Stimmen aus dem braunen Sumpf meinten da etwas von einer neuauflage des infightings zwischen NPD und „Freien“ unken zu müssen. Nazi-Multifunktionär Christian Worch stellt das richtig und schreibt in dem besagten Thread im Thiazi-Forum:

Zum Beitrag von @ vorndran:

Gemach mit der Kritik. Weder parteifreie Kräfte in Bayern noch ich haben in dieser Sache Grund, uns über die NPD zu beschweren. Fakt ist folgendes:

Am 18. Dezember kam der Gedanke auf, eine Protestdemonstration durchzuführen. Ein prominenter parteifreier Aktivist aus Bayern kontaktete diverse NPD-Verbände aus der Region bis hin zum Landesverband. Alle stimmten zu und sagten Mitwirkung bzw. Unterstützung zu. Daraufhin wurde die Demonstration am 20. Dezember angemeldet. Wegen gesetzlicher Bestimmungen durfte erst drei Tage später dafür geworben werden. Daß die NPD sich mit der Werbung ein wenig mehr Zeit ließ (Verlinkung auf der Landesseite Bayern bzw. ab heute Wiedergabe des Aufrufs auf der Bundesseite), liegt daran, daß eine Partei nun mal ein wenig bürokratischer ist als parteifreie Aktivisten. Das ist ein allgemeines Problem und kann der NPD im vorliegenden Fall nicht zum Vorwurf gemacht werden.

Der Parteijustitiar Frank Schwerdt wurde in dieser Sache noch nicht persönlich kontaktet, weil seine Hilfe nicht nötig ist. Würde ich seine Hilfe brauchen, würde mir diese zweifellos zur Verfügung stehen, genauso, wie umgekehrt ich ihm helfe, wenn dies erforderlich ist und eine entsprechende Frage oder Anforderung von ihm kommt. Wir stehen insbesondere in versammlungsrechtlicher Hinsicht in regelmäßígem Informationsaustausch.

Ein norddeutscher Landesvorsitzender hat mir ungefragt, also von sich aus, finanzielle Unterstützung für den Fall angeboten, daß das Verfahren gegen das Verbot scheitern sollte. Ich habe keine Zweifel, daß auch andere NPD-Verbände diesbezüglich mithelfen würden, wenn es nötig wäre. Ich gehe aber davon aus, daß der Rückgriff auf diese freundlichen Hilfsangebote gar nicht notwendig sein wird, weil ich annehme, daß wir das Verfahren gewinnen werden.

Wie ich schon in der Kommentarspalte von Altermedia dargelegt habe: Zumindest Teile der NPD in Bayern sind von der Repressionswelle auch betroffen. Vielleicht nicht so spektakulär wie einige parteifreie Kameraden, aber sie sind durchaus auch betroffen. Die NPD insgesamt ist ebenfalls betroffen, weil der Fall Mannichl – inzwischen von dem konkreten Fall losgelöst – mal wieder eine der zyklischen Diskussionen über ein NPD-Verbot losgetreten hat.

Gerade weil ich als Parteikritiker (und damit auch speziell Kritiker der NPD) bekannt bin, lege ich Wert darauf, daß die NPD nur da kritisiert wird, wo dies angemessen und begründet ist. In diesem Fall ist bis auf die erwähnte bürokratische Schwerfälligkeit der NPD keine Kritik angemessen.

Grüße
Christian Worch

Link.

D.h. die Sache ist durchaus ernst zu nehmen, auch wenn Worchs langatmiges gesabbel natürlich einige Risse in der braunen Einheitsfront notdüftig zu übertünchen versucht. Es sieht aber vorerst doch so aus, als ob NPD und „freie Kräfte“ hier tatsächlich wieder gemeinsam agieren könnten. Der dämliche Fall Mannichl hat also noch einen weiteren unbeabsichtigten Effekt: Er schweisst die rechte Szene zusammen.

Sofern sich die Aktion nicht noch rechtlich verhindern lässt, wird mit einem massiven Nazi-Aufgebot in Passau zu rechnen sein (background: http://npd-blog.info/?p=2604).

Hetzen, drohen, aufstacheln: Nazi-Foren und rechte Gewalt

Posted in Aktuelles with tags , , , , , , , , , , , on 28. Dezember 2008 by Thiazi Watch

Nazi-Gewalt

Nicht zum ersten Mal lesen wir in den Medien sowas wie den folgenden Artikel:

Mecklenburg: Bürgermeister in rechtem Forum mit Mord bedroht

© ZEIT online, Tagesspiegel | 27.12.2008 20:44

Hans-Peter Gossel, Bürgermeister im westmecklenburgischen Warin, sieht sich in einem rechtsextremen Internetforum mit Morddrohungen konfrontiert. Er steht unter Polizeischutz.

Nach Drohungen in einem rechtsextremen Internetforum steht der Bürgermeister der westmecklenburgischen Kleinstadt Warin (Kreis Nordwestmecklenburg) unter Polizeischutz. Wie der NDR am Samstag berichtete, soll es sich um „Morddrohungen“ gegen den parteilosen Hans-Peter Gossel durch Unbekannte handeln. Der Text in einem nicht näher benannten Forum sei offenbar bereits vor einigen Tagen veröffentlicht worden. Darin sei auch Bezug auf den Anschlag gegen den Passauer Polizeichef Alois Mannichl genommen worden. Als Hintergrund wird laut dem Bericht ein Streit um einen beabsichtigten Immobilienkauf der Interim Partei Deutschland (IPD) in Warin vermutet.

Nach Angaben des Innenministeriums von Mecklenburg-Vorpommern gebe es Hinweise darauf, dass die Partei „Bezüge zum Rechtsextremismus hat“, berichtete der NDR. Dies müsse aber noch geprüft werden, sagte eine Ministeriumssprecherin dem Sender. Die Polizei nehme die Bedrohung sehr ernst und habe entsprechende Schutzmaßnahmen ergriffen. Laut den „Lübecker Nachrichten“ wird die IPD vom schleswig-holsteinischen Verfassungsschutz als rechtsextrem eingestuft. (mpr/ddp)

http://www.zeit.de/news/artikel/2008/12/27/2693108.xml

Es handelt sich dabei um folgende Äusserung eines gewissen „Wetekamp“ aus der Altermedia-Kommentarspalte (eigentlich kein Forum):

„Aauuuuufffffffpasssssssssssäääännnnn!!! Hoch-Zeit der Lebkuchenmesser!! Das nächste „Opfer” stellt sich zur Verfügung. Gossel? Kommt von Gössel = Gans. Weihnachtszeit, Weihnachtsgänsezeit …“

http://de.altermedia.info/general/kennt-wer-die-ipd-201208_20538.html#comment-408848
Vgl. http://www.mvregio.de/show/183686.html
Eine nicht zu leugnende Tatsache ist, dass auch  Nazi-Foren wie das Thiazi Forum als Plattformen zur Verbreitung rechter Hetze gegen Andersdenkende, AusländerInnen und andere bei den Nazis verhasste Gruppen immer beliebter werden. Dabei geht es keineswegs nur um allgemeine Stimmungsmache und Hetze, sondern es werden immer öfter und immer offenherziger auch richtig gehende Drohungen gegen konkret benannte Personen ausgesprochen. Nicht selten werden solche Drohungen auch in die Tat umgesetzt (siehe Fall „Mannichl“!) Hunde die Bellen beissen nicht, heisst es. Im Fall der räudigen Nazi-Köter ist es genau umgekehrt. Ihr Gekläffe ist deshalb sehr ernst zu nehmen und sehr genau zu beobachten.

Ein paar Stilblüten aus dem Thiazi-Forum:

Lange vor dem Fall Mannichl schrieb im Februar (!) 2008 ein Thiazi-User namens „kolonne-oberland“ (ein boarisch-braunes Urviech wie frisch aus dem Schweinekoben):

Verfolgung der Opposition auch in der BRD

Während Bundeskanzlerin Merkl die Unterdrückung der Opposition in aller Herren Länder kritisiert, werden auch im Landkreis Passau die Grund- und Menschenrechte mit Füßen getreten. Unter der Federführung des Passauer Polizeidirektors Alois Mannichl werden “Wirte gefügig gemacht” (PNP berichtete), Versammlungsteilnehmer müssen scharfe Polizeikontrollen über sich ergehen lassen und nun werden die Arbeitgeber junger Kameraden von Beamten der Kripo Passau aufgesucht. Um die nationale Opposition an den Pranger zu stellen wird über die Mitgliedschaft in der NPD informiert und Probleme am Arbeitsplatz sind vorprogrammiert. Man denkt unweigerlich an vergangene Zeiten und zweifelt des öfteren am Untergang des DDR-Regimes mit ihren Stasi-Methoden.

Link.
Mannichl wird hier persönlich als Feindbild aufgebaut, um eine Hetzcampagne gegen ihn anzuzetteln. Die erste Stufe in einer Spirale der Enthemmung und Entmenschlichung des Opfers, die dann folgerichtig zu dem Nazi-Anschlag im Dezember geführt hat! Anonyme oder halb anonyme Rechte Hetze im Internet bereitet der rechten Gewalt den Nährboden, stachelt auf, enthemmt.

Ein anderes Beispiel: Zum Satansmord von Sondershausen schreibt ein krankes Individuum namens „TYRAS“:

Ich möchte mich meinen Vorredner“Sick Disease“ anschliessen,ich halte auch das Ausschalten von pol. oder sonst welchen Gegnern,die einen existenziell schaden wollen(können),für legitim.Die Frage die sich jetzt manche stellen ob die Bedrohung,die von Sandro Beyer ausging wirklich existenziell war ,kann ich nat. nicht beantworten,aber ich möchte einfach mal daran erinnern das töten etwas menschliches ist !Jeder Mensch ist zum töten fähig!-Ihr meint zu töten wäre schwer,doch wo kommen all die Toten her?!

Link.

Diese Verherrlichung bzw. Verharmlosung brauner Gewalt- und Mordaktionen ist überaus typisch für das ganze Thiazi-Forum und seine Mitglieder.

Weiter heisst es, von dem selben „TYRAS“ mit unglaublicher Offenheit:

Töten ist notwendig zum überleben. … ….WER WIND SÄHT WIRD STURM ERNTEN !

http://forum.thiazi.net/showpost.php?p=981557&postcount=72

Ein anderer namens „Skuld“ schreibt etwas „ausgewogener“:

Dieser Mord wird für den Mörder ein Teil seines Lebens, ob gewollt, oder nicht. Allerdings muss man sagen, dass Möbus ja zu seiner Tat steht, auch wenn er dem zugegebenerweise eher unemotional gegenüberzustehen scheint. Auch weiß ich, dass die Mutter des Toten sicher sehr leidet. Allerdings tut/tat Möbus der „Bewegung“ ja auch einiges, indem er seine Musik veröffentlicht. 😉
Man muss immer überlegen, was diejenige Person trotz ihrem Fehler noch tun kann.
Und ich muss gestehen, ich mag die Musik von Absurd, das Alte und das Neue.
😀

http://forum.thiazi.net/showpost.php?p=991018&postcount=113

Auch wenn manche Thiazi-user solchen Aussagen immer wieder mit gespielter Entrüstung widersprechen, ist doch klar, dass hierin der Konsens der Nazis besteht. Gewalt – bis hin zum Mord – ist für die virtuelle SA von heute ebenso ein „legitimes“ Mittel wie für ihre Vorbilder von damals.

Das wird noch deutlicher in einem Thread namens „Freiheit für Kay Diesner und alle anderen politischen Gefangenen„.

Ein User namens „Tears of Mind“ schreibt dort über den Mordversuch des Nazis und Mörders Kay Diesner an einem linken Buchhändler:

Der Buchhändler hat doch das gekriegt was er verdient hat

http://forum.thiazi.net/showpost.php?p=1332311&postcount=13

Thread starter „adlerfisch“ (ein Nazi mit der Intelligenz eines Guppis) verharmlost:

Er hat nicht aus Spaß oder Langeweile so gehandelt. Jeder der so unqualifiziert rauslabert sollte mal mitmachen was Kay mitgemacht hat, dann würde er es anders sehen.


http://forum.thiazi.net/showpost.php?p=1332575&postcount=16

Ein weibliches Stück Nazi-Kacke namens „NoRemorseW“ kläfft hinterher:

Über eins müssen wir uns im klaren sein.
Kay wird mit oder ohne Anhörung nie wieder raus kommen.
Und das weiß er selber.
Er redet den ZOG-schergen nunmal nicht nach Mundart sondern bleibt sich und seinen Idealen treu und das ist dem Staate ein gewaltiger Dorn im Auge.
Ich sehe es genauso,dass 16 Jahre mehr als genug sind.
Aber bei manchen Leute hier redet man eh gegen eine Mauer,dass Kay den Polizisten nicht einfach so erschossen hat.

http://forum.thiazi.net/showpost.php?p=1332614&postcount=23

Eigene Gewalttaten relativieren und verharmlosen und dann alles auf „ZOG“ schieben und sich als Opfer „des Systems“ fühlen. Nazi-Selbstmitleid + Nazi-Paranoia in Bestform!

Ach ja … man kann im Thiazi Forum auch Soli-T-Shirts („T-Hemden) für den verurteilten Mörder Kay Diesner bestellen:

Diesnertshirt
http://forum.thiazi.net/showthread.php?t=131725

So viel zur „kritischen Distanzierung“ der Nazis von Gewaltakten à la Mannichl.

Rassenwahn Teil 1: Abgründe der Nazi-„Anthropologie“

Posted in Allgemeines, Antifa with tags , , , , , , , , , , , , , , , on 21. Dezember 2008 by Thiazi Watch

Vom Rassenwahn zum Völkermord

Eines der Dauer-Themen der Nazis (nicht nur im Thiazi-Forum), das von ihnen unermüdlich und in offen diskriminatorischer Absicht behandelt wird ist die Produktion rassistischer Stereotypen. Um sich selbst in ihrer Jämmerlichkeit und minderer Bemitteltheit irgendwie doch noch aufzuwerten flüchten sich Nazis in den Rassismus. Dabei ist der Rassismus zuerst fast immer gegen MigrantInnen gewendet und dient der Ausgrenzung unerwünschter Mitmenschen, mündet aber logischerweise in die pauschale Abwertung sämtlicher für „anders“ gehaltener Menschen. Rassismus ist die Vorstufe des Völkermords. Wer den „Schwarzen“ für irgendwie „verschieden“ vom „Weissen“ hält, verleugnet nicht nur eine wissenschaftliche Tatsacje (dass es „Rassen“ überhaupt nicht gibt), sondern macht den Weg frei für Ausgrenzung und Hass. Der scheinbar „harmlose“ oder sich als „wissenschaftlich“ gebende Rassismus ist die Vorstufe einer Vernichtungspolitik, die letzten Endes mit tödlicher Logik nach Auschwitz geführt hat.

Rassenwahn ist der Kern neonazistischer Ideologie!

Die Rassen“theorien“ heutiger Nazi-„Herren“menschen lassen sich wunderbar am Beispiel des sogenannten „Antropologie„-Subforums auf Thiazi analysieren. Wir wollen das auch unseren Lesern nicht vorenthalten, damit niemand sich Illusionen über das Ausmass der rassistischen Verblendung und das Hasses auf alles, was „anders“ ist innerhalb des Neonazismus zu machen braucht!

Wirft man einen Blick in dieses Subforum, dann ist dann die Rede von angeblichen „Rassentypen Europas„, „Jüdischen Rasseköpfen“ oder „Rassen Europas nach Hans F. K. Günther„, wobei völlig schamlos und unverblümt auf die Original Nazi-Literatur zum Thema zurück gegriffen wird (viel von diesem Dreck kann man sich auch im Forum downloaden).

Es werden „Argumente gegen Rassenvermischung“ gesammelt und über Fragen ‚philosophiert‘ wie „Rassenschande, wo sind die Grenzen?„, oder „Wer oder was ist „arisch“?„.

Zu den beliebtesten „Anthropologie“-Threads gehört erwartungsgemäß die Diskussion des Themas „Juden!?„, in dem die gängigen antisemitischen stereotypen bis hin zum pseudowissenschaftlichen Mythos einer angeblichen „jüdischen Rasse“ fast vollständig versammelt sind. Das Ziel von solchen pseudowissenschaftlichen „Diskussionen“ ist eindeutig rassistisch, was man an geschmacklosen threads wie „Rassisch inkorrekte Paare [Sammelthema]“ sieht. Trotzdem werden einige user des Forums nicht müde, den Anschein eines „wissenschaftlichen“ Anspruchs dieser „Rassenlehren“ zu vermitteln. Besonders ungreifbar ist dabei ein User namens „Agrippa„, der auch in anderen, nicht rein Nazi-mässig ausgerichteten Foren schreibt (z.B. „Human Biodiversity“ – scheint inzw. down zu sein) und zum Sympathisantenkreis des Kryptorassisten „Dienekes“ gehört. Dieser Agrippa bezeichnet sich nicht öffentlich als Nazi, sondern als „progressiver Kollektivist“. Liest man aber seine Erklärung darüber, was damit gemeint ist, dann ist klar, dass das nichts anderes ist als ein raffiniert getarnter Feigenblatt-Neonazismus. Der Rassismus spielt für ihn die entscheidende Rolle. Er denkt ihn konsequent zu Ende als Teil einer eiskalten biologistisch-materialistischen Weltanschauung und unterfüttert ihn mit moderner Human-Biologie und Genetik. Sowas ist weitaus gefährlicher als der an der Grenze zum Irrsinn nur knapp vorbeidriftende oder sie überschreitende Primitivrassismus anderen Gestalten in diesem Forum wie z.B. einem User namens „Das Recht“, der gegen „Südländer“ und „Pizzawahnsinn“ hetzt, für Lanz von Liebenfels schwärmt (!) und z.B. Threads mit dem Titel „Rasse und Nase“ ausschneuzt, wo er dann die „indische Rüsselnase“ mit der „dinarischen Tropfennase“ vergleicht und mit einem User namens „Rotzer“ (!) über den Zusammenhang von Nasenform und Führunsqualitäten fachsimpelt. Im Gegensatz zu Witzfiguren wie Nasen-Nazi „das Recht“, deren Hirninhalt wohl wirklich zum grossen Teil aus Rotze besteht spielen der Edelrassist Agrippa in einer ganz anderen Liga.

Da wird dann auch mal auf neue „Erkenntnisse“ der Wissenschaft hingewiesen, die angeblich widerlegen sollen, dass es keine „Rassen“ gibt und diese Sache wird mit aufgeklärten Menschen ausdiskutiert, die sich in das Nazi-Forum verirrt haben. Beispiel: Die Threads „Wozu muss man den Menschen in Rassen einteilen?„, „Moderne Genetik widerlegt den Rassismus?“ und „Argumente gegen die UNESCO-Erklärungen zum Rassenbegriff„. Oder es werden Neuerscheinungen zum Thema „rezensiert“, die von braunen Verlagen ganz ‚legal‘ (!?) gedruckt werden. Bsp.: Andreas Vonderach – Anthropologie Europas.

Hier wird die Vernetzung von Internet-Nazis mit den verkappten und offen agierenden Nazis im real life deutlich. In einem sind sie sich alle einig: In der rassistischen Weltanschauung, die dann so groteske pseudowissenschaftliche Abartigkeiten produziert wie eine Unterscheidung der Menschen in „europid“ und „negrid“ usw.

Wer damit anfängt, geht den ersten Schritt in Richtung Holocaust!

Never Again!

GNWP

„Stern“: Nazi Terror rechtfertigt Internet-Zensur (!)

Posted in Antifa, Aktuelles with tags , , , , , , , , , , on 17. Dezember 2008 by Thiazi Watch

Auch das Establishment-Blatt „Stern“ befasst sich mit der widerlichen Neonazi-Hetze gegen den Passauer Cop Mannichl im Thiazi-Forum. Der subtext ist ein ganz anderer:

Kuck mal wer da hetzt ...

© Picture-Alliance
Eine Internet-Seite mit einem Bild von Adolf Hitler und Nazi-Symbolen: Das Netz hat sich auch zu einem Tummelplatz für Rechtsextreme entwickelt

16.12.2008, 16:09 Uhr

Attentat von Passau:

Rechte reagieren mit Hetze im Internet

Von Axel Hildebrand

Offiziell verurteilt die NPD-Spitze den Anschlag auf den Passauer Polizeichef Alois Mannichl. Aber im Internet toben sich braune Gesinnungsgenossen unverhohlen aus. Das Netz ist mittlerweile zur zentralen Kommunikationsplattform der Rechten geworden. Neonazis nutzen die Technik zusehends gekonnt.

Die Fassade des nationalen Friedensstifters hielt Udo Voigt nur einen Absatz lang aufrecht. „Schärfstens“ missbillige er den Angriff auf den Polizisten Mannichl, der „hinterhältige Anschlag“ gehöre sich nicht, schrieb der Chef der rechtsextremen NPD auf der hauseigenen Homepage.

Aber nach nur wenigen Zeilen schien Voigt das Gefühl zu haben, die Dinge doch wieder ins rechte Verhältnis setzen zu müssen. Opfer hin oder her, klar ist für ihn auch: „Der Passauer Polizeichef hat sein Amt wiederholt missbraucht. Mit seinen Mitteln war er nie zimperlich und (hat) die Grenzen des rechtlich Zulässigen in bedenklicher Weise missachtet.“

NPD-Chef: „Mannichl hat das politische Klima verschärft“

Wer angefangen hat mit der Gewalt, ist für Voigt ziemlich klar: „Mannichl hat ständig das politische Klima in seinem Einzugsbereich verschärft und die Eskalation angeheizt.“

Im Internet kann jeder, solange er keine volksverhetzenden Inhalte verbreitet, erst einmal ungestraft seine Gedanken öffentlich machen. Auch die NPD macht sich das zunutze – wie eine Vielzahl rechtsextremer Vereinigungen und Foren. Das Internet ist mittlerweile zu der zentralen Kommunikationsplattform auch von Rechtsextremisten geworden.

Der Fall des Anschlags auf den Passauer Polizei-Chef Mannichl wirft ein Schlaglicht auf diese Entwicklung. Im Forum der „germanischen Weltnetzgemeinschaft“ geben sich die Beteiligten, anders als NPD-Mann Voigt, nach dem Anschlag nicht die geringste Mühe, ihre Ansichten zu verbergen. Der Polizist, der den Angriff nur knapp überlebte, wird beschimpft und beleidigt. „Ein Knecht des Systems bekommt die Teilstrafe für seine Tat“, heißt es dort etwa. Oder: „Will der Sack jetzt auch noch Mitleid haben?“ Ein User sinniert über die Frage, ob Mannichl über sein Brotmesser gestolpert sei, und „weiß, dass keine Versicherung für seine Verletzungen, die er sich aus Leichtsinn zugezogen hat, aufkommen wird“. Ein anderer schreibt: „Dieser Mann hat böse Augen und einen bösen Mund“, er sehe aus „wie von Hass zerfressen“.

Die Zahl der rechtsextremen Webseiten hat zugenommen

In den vergangenen Monaten hat die Intensität, mit der sich Rechtsextreme im Netz austauschen, noch einmal kräftig zugenommen. 1635 rechtsextreme Webseiten in deutscher Sprache zählte das Portal „jugendschutz.net“, das von der Bundeszentrale für politische Bildung finanziert wird, im vergangenen Jahr. Dazu kamen 750 unzulässige Videos auf Plattformen wie dem Videoportal YouTube. Die Auswertung für das aktuelle Jahr ist noch nicht abgeschlossen, allerdings war die Internetaktivität 2008 „wesentlich höher“ als zuvor, sagt Projektleiter Stefan Glaser stern.de.

Gerade für Jugendliche gibt es viele Angebote. Auf der Homepage der NPD kann sich jeder Grundschüler die „Schulhof-CD“ herunterladen, die braune Helfer immer wieder vor Schulen verteilt haben. Die Lieder („Vetriebenenballade“, „Das Mädchen mit der Fahne“) sollen junge Menschen in die rechtsextreme Gedankenwelt locken.

Die Rechtsextremen erobern das Web 2.0

Auf Videoportalen werden Hinrichtungsszenen gezeigt, in Community-Portalen wie SchülerVZ stellen Rechtsextreme Profile ein, über Handys werden Propagandavideos verbreitet. Die Rechtsextremen erobern das Web 2.0 und missbrauchen Social Communities und Videoportale, um Jugendliche anzusprechen, heißt es bei „jugendschutz.net“.

In Auktionshäusern werden Ausgaben von „Mein Kampf“ oder Dolche mit Hakenkreuz gehandelt. Branchenprimus Ebay geht mittlerweile rigide dagegen vor, kleinere Plattformen lassen Händler häufig gewähren. Auf hood.de steht Nostalgisches im Angebot: Ein silberner Löffel etwa, gestempelt mit Reichsadler und Hakenkreuz, zum Startpreis von 22,50 Euro.

Zunehmende Professionalisierung

Stefan Glaser von „jugendschutz.net“ hat ein Team von vier Mitarbeitern, die im Internet das rechtsextreme Gedankengut überwachen. Neben dem rapiden Anstieg der Inhalte macht ihm die zunehmende Professionalisierung Sorgen. „Die Seiten wirken moderner, ständig aktualisierte Blogs sind keine Seltenheit mehr“, sagt Glaser. Auch seien sie häufig nicht auf den ersten Blick als rechtslastige Websites erkennbar.

Die Technik sei mittlerweile einfach zu beherrschen, detaillierte Kenntnisse seien nicht mehr nötig, berichtet Glaser. Jeder könne sich mittlerweile einen Blog einrichten. Zudem gebe es in der braunen Szene technische Unterstützung, etwa von Seiten rechtsextremer Hostprovider.

Beschimpfungen und Beleidigungen

Erst durch das Internet, schreibt ein Teilnehmer in einem rechten Forum, könne er auch andere Meinungen als die der „Massenmedien“ lesen. Er spricht ganz ernsthaft von einem „Meinungspluralismus“.

Glaser und seine Mitarbeiter müssen Tausende solcher Forenbeiträge lesen. Verboten sind solche Inhalte aber nur, wenn darin zum Beispiel rassistische Äußerungen oder Leugnungen des Judenmordes vorkommen. Dann müssen sie von den Serveranbietern stillgelegt werden.

Mitarbeit: Manuela Pfohl

Link.

Sorry „Herr“ „Glaser“ von der Schäuble-Gestapo. So gehts aber auch nicht!!

Einerseits:

wenn darin zum Beispiel rassistische Äußerungen oder Leugnungen des Judenmordes vorkommen. Dann müssen sie von den Serveranbietern stillgelegt werden

Es gibt auch plätze im www (z.B. Thiazi), die nicht so einfach „still gelegt“ werden können weil die „serveranbieter“ nicht deutschen Recht unterliegen. Und wenn doch (z.B. durch Hack … zensur …. filter you name it), dann ziehen sie eben auf eine andere Adresse um oder suchen sich einen neuen Namen, eine neue Identität. Zensur wird immer irgendwie unterlaufen, macjh dir nix vor, dummerchen! Das wissen die Nazis auch. Deswegen unsere offensive Strategie gegen Zensur und Obrigkeits-Bevormundung! Kopf in den Sand stecken oder wegschauen ist ein Zeichen von Schwäche! Wo Nazis hetzen und Propaganda verbreitet gilt es im Gegenteil GANZ GENAU hinzuschauen, weil man nur so in ihre Kranken Hirne einblick bekommt und rauskriegt wie sie funktioierenn, damit man sie platt machen kann (mit Argumenten oder eben mit anderen Mitteln). Den Nazis keine ungestörten Rückzugsräume gönnen!

Zweitens: Es ist ein extrem prinzipielles Problem, ob man die Meinungsfreiheit aushält oder nicht. Wir wissen, dass die Nazis Abschaum sind und dass sie nur braunen Müll verbreiten und wir wissen auch, dass wir sie deshalb nicht mit Mitteln bekämpfen dürfen, die uns quasi selber zu Faschisten machen würden. Für eine offene Gesellschaft ohne Grenzen, ohne „Nation“, ohne staatliche Repression können wir nicht kämpfen, wenn wir nur den Nazi-Faschismus durch einen anderen Faschismus ersetzen!

Auch die Einschränkung der Informationsfreiheit ist übelste faschistische Repression!

Wenn wir die braune Pest mit solchen Mitteln bekämpfen würden, wären wir nicht besser als die Faschisten.

Da hat dann sogar der im Spiegel äh … Stern zitierte (uuui! sei stolz drauf, ARsch!) bräunliche kleine Nazi-Furz „Funkensturm“ mehr Recht als der „Herr Glaser“, wenn er (nicht Glaser) schreibt:

Wenn du Meinungspluralismus haben möchtest dann informiere dich bei rechten, linken, liberalen, muslimischen Quellen, „unabhänigen Blogs“ UND den Massenmedien. Dann hast du wirklich verschiedene Ansichten und kannst dir eine möglichst gute Meinung bilden. Erst das Internet hat es uns ermöglicht, dass wir das können. Davor gab es nur eine einzige Meinung ohne jeglichen Pluralismus, denn die Massenmedien sind wie bereits gesagt sehr konzentriert (nur 6 Inhaber Burda, Holtzbrinck, Google, Springer, Bertelsmann, News Corporation). Neue Projekte wie Myspace, Youtube etc. werden einfach aufgekauft um dann Inhalte die dem zionistischen, neokonservativen Interessen widersprechen zu zensieren. Beispielsweise bekommt man Meldungen bei Youtube wie „This video is not available in your country“, Kanäle werden gesperrt, Meinungen zensiert, Aufrufe manipuliert etc.

Link.

Hmmmmm … das stimmt eigentlich. Nazi-Arsch „Funkensturm“, könnte es sein, dass du gar kein Nazi-Arsch bist? Ach nee, vergiss es! da steht ja „zionistisch“. Passt. Antisemitendreck. Der Rest ist aber eigentlich nich verkehrt (könnte fast von uns sein … ).

Zu dem „Stern“-newsartikel (s.o.) hat dann auch einer der bekannteren Thazi-Nazis, unser schweinischer Freund Nordsau wieder mal einen seiner superklugen Texte abgesondert. Kann jeder mal nachlesen. Mir ist es zu blöd das zu zitieren: http://forum.thiazi.net/showpost.php?p=1402466&postcount=364

Wie dem auch sei! Wir haben KEINE Angst davor, Nazi-Foren beim Namen zu nennen, wir haben KEINE Angst davor, jedem zu zeigen, wo die Rückzugsräume der Nazis sind, wir haben KEINE Angst davor, uns mit den Nazis offensiv auseinander zu setzen. Und wir lassen uns nicht von einer Schäuble-Gestapo vorschreiben, was wir lesen dürfen und was nicht!!